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Unterstützte Kommunikation in der Klinik - Herausforderungen und Möglichkeiten - Forum Logopädie Jg. 33 (4) Juli 2019 12-17
Unterstützte Kommunikation in der Klinik - Herausforderungen und Möglichkeiten - Forum Logopädie Jg. 33 (4) Juli 2019 12-17
Sabrina Beer
Die Gründe für eine Einschränkung in der Kommunikation für Patienten im Krankenhaus sind vielfältig: Eine Beatmung, neurologische Erkrankungen, ganzkörperliche Schwäche, Fremdsprachigkeit u.a. führen dazu, warum sich Betroffene „sprachlos“ erleben können. Sie können ihre Wünsche, Absichten, Bedürfnisse und Fragen nicht formulieren. Teilweise wird ein Ja-/Nein-Code etabliert und vereinzelt gibt es Kommunikationstafeln mit basalem Vokabular. In diesen Situationen sind die Patienten stark von ihrem Gegenüber abhängig. Ein Nicht-Verstehen führt zu Frust und Resignation auf allen Seiten. Der Einsatz von alternativen Möglichkeiten zur Kommunikation bietet hier den Patienten, Angehörigen und dem Klinikpersonal Wege zur Verständigung.
Unterstützte Kommunikation bei erhaltenem Sprachverständnis - Hilfsmittel bei Locked-in-Syndrom und ALS - Forum Logopädie Jg. 33 (4) Juli 2019 18-22
Unterstützte Kommunikation bei erhaltenem Sprachverständnis - Hilfsmittel bei Locked-in-Syndrom und ALS - Forum Logopädie Jg. 33 (4) Juli 2019 18-22
Karl-Heinz Pantke
Bei einem schweren Schlaganfall mit erhaltenem Sprachverständnis liegt der geschädigte Bereich oft im Klein- und/oder Stammhirn. Betroffene sind klar und bei vollem Bewusstsein, aber von den Augen abwärts gelähmt, was auch als klassisches Locked-in-Syndrom (LIS) bezeichnet wird. Dieser Zustand ist transient und wandelt sich oft in ein inkomplettes LIS um, bei dem wiedererlangte Minimalbewegungen für Kommunikationshilfsmittel genutzt werden können. Anders ist die Situation bei amyotropher Lateralsklerose (ALS). Die Erkrankung ist progredient, d.h. schreitet immer weiter fort, und die Lähmung erfasst den gesamten Körper. Die Beweglichkeit der Augen bleibt jedoch meistens erhalten. Im vorliegenden Aufsatz werden Methoden Unterstützter Kommunikation für den oben beschriebenen Personenkreis vorgestellt – Partnerscanning, Elektronisches Scanning, Kopfmaus, Eye-Gaze und Brain-Computer-Interface – und die Kommunikationsgeschwindigkeiten verglichen.
Terminologie der Sprachentwicklungsstörung (SES) - Auf dem Weg zu einem internationalen Konsens - Forum Logopädie Jg. 33 (4) Juli 2019 24-31
Terminologie der Sprachentwicklungsstörung (SES) - Auf dem Weg zu einem internationalen Konsens - Forum Logopädie Jg. 33 (4) Juli 2019 24-31
Wiebke Scharff Rethfeldt, Susan Ebbels
Der vorliegende Beitrag soll LogopädInnen (klin. SprachtherapeutInnen sind in der Folge eingeschlossen) sowie an logopädischen Maßnahmen beteiligte Berufsgruppen unterstützen, sich über aktuelle internationale Entwicklungen zur Terminologie der Sprachentwicklungsstörung und damit verbundenen veränderten diagnostischen Kriterien zu informieren. Das derzeitige deutsche Klassifikationssystem zur Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen erscheint nicht hinreichend geeignet, da die Störungsformen und Kriterien nicht angemessen formuliert sind. In diesem Zusammenhang besteht die Gefahr diagnostischer Fehlentscheidungen. Das internationale CATALISE-Konsortium hat in den letzten Jahren verschiedene Bemühungen zur Verbesserung der Diagnostik unternommen und schließlich eine neue Terminologie und Kriterien vorgeschlagen. Grundlage der Änderungen, Unterschiede zur bislang in Deutschland geltenden Terminologie, diagnostische Kriterien sowie Implikationen werden skizziert.
Forum Logopädie 4/2019
Forum Logopädie 4/2019
Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V.
Gesamtausgabe u.a. mit folgenden Themen: Aktivitätenorientiertes Vorgehen in der Aphasietherapie unter Einbezug von Methoden der Unterstützten Kommunikation (UK) / Unterstützte Kommunikation in der Klinik - Herausforderungen und Möglichkeiten / Unterstützte Kommunikation bei erhaltenem Sprachverständnis - Hilfsmittel bei Locked-in-Syndrom und ALS / Terminologie der Sprachentwicklungsstörung (SES) - Auf dem Weg zu einem internationalen Konsens / Die Heidelberger Marschak-Interaktionsmethode (H-MIM) - Wie eine Interaktionsdiagnostik in der Logopädie weiterhelfen kann
Die Heidelberger Marschak- Interaktionsmethode (H-MIM) - Wie eine Interaktionsdiagnostik in der Logopädie weiterhelfen kann - Forum Logopädie Jg. 33 (4) Juli 2019 32-35
Die Heidelberger Marschak- Interaktionsmethode (H-MIM) - Wie eine Interaktionsdiagnostik in der Logopädie weiterhelfen kann - Forum Logopädie Jg. 33 (4) Juli 2019 32-35
Ulrike Franke
Manche Kinder sind auch für erfahrene LogopädInnen mit den üblichen Methoden schlecht einzuschätzen. Häufig liegt eine Störung des Interaktionsverhaltens vor. Um einen Einblick in die sozialen Fähigkeiten des Kindes zu gewinnen, ist es daher sinnvoll, die Interaktion mit seinen Bezugspersonen zu untersuchen. Ein vielfach bewährtes Verfahren dafür ist die Heidelberger Marschak-Interaktionsmethode (H-MIM). Nach einer Einführung in die Entstehung des Verfahrens wird die H-MIM als Diagnostikinstrument, zur Therapieevaluation und in der Elternberatung vorgestellt. Anschließend werden die Anwendung des Verfahrens und die Auswertung der Ergebnisse erläutert und an einem praktischen Beispiel illustriert.
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