Forschung Sprache
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Diagnostische Aspekte des Genuserwerbs ein- und mehrsprachiger Kinder - Forschung Sprache 2/2015
Diagnostische Aspekte des Genuserwerbs ein- und mehrsprachiger Kinder - Forschung Sprache 2/2015
Tobias Ruberg
Der Erwerb des Genussystems im Deutschen ist für viele mehrsprachige Kinder eine Herausforderung, die sich bis ins fortgeschrittene Grundschulalter hinziehen kann. Eine zentrale Frage im Hinblick auf Diagnostik und Förderung ist, worin genau die Schwierigkeiten dieser Kinder bestehen. Die vorliegende Studie soll klären, ob die Schwierigkeiten mehrsprachiger Kinder auf lexikalischer Ebene in der Genuszuweisung oder auf syntaktischer Ebene in der Genuskongruenz liegen.
Die Angst vor dem Sprechen - eine Untersuchung zur Wirksamkeit des Angstabbaus im Rahmen der Bonner Stottertherapie - Forschung Sprache 2/2016
Die Angst vor dem Sprechen - eine Untersuchung zur Wirksamkeit des Angstabbaus im Rahmen der Bonner Stottertherapie - Forschung Sprache 2/2016
Greta Ellen Ude, Holger Prüß, Kirsten Richardt, Sandra Neumann
Aktuelle Studien belegen die Komorbidität von Stottern und kommunikativer Angst bei Jugendlichen und Erwachsenen. Um einen langfristigen Therapieerfolg zu gewährleisten, scheint daher der Einsatz verhaltenstherapeutischer Methoden, wie der massierten in vivo Konfrontation (Flooding) für den Angstabbau sinnvoll. Das Flooding stellt eine effektive verhaltenstherapeutische Methode in Bezug auf generelle Angststörungen dar. Zur Effektivität des Floodings liegen aber bislang im Kontext der Stottertherapie weder national noch international Studien vor.
Die Beziehung zwischen Satzgrammatik und Erzählfähigkeit im unauffälligen und auffälligen Spracherwerb - Forschung Sprache 1/2013
Die Beziehung zwischen Satzgrammatik und Erzählfähigkeit im unauffälligen und auffälligen Spracherwerb - Forschung Sprache 1/2013
Svenja Ringmann, Julia Siegmüller
Das Erzählen stellt für Kinder mit einer Sprachentwicklungsstörung im Einschulungsalter häufig eine Herausforderung dar. Kinder mit grammatischen Auffälligkeiten produzieren unvollständigere Geschichten als sprachunauffällige Kinder (Siegmüller et al., 2012; Kany et al., 1990).
Die Entwicklung sprachdiagnostischer Kompetenzen frühpädagogischer Fachkräfte im Rahmen einer Weiterbildung - Forschung Sprache 2/2018 - dgs
Die Entwicklung sprachdiagnostischer Kompetenzen frühpädagogischer Fachkräfte im Rahmen einer Weiterbildung - Forschung Sprache 2/2018 - dgs
Tobias Ruberg, Monika Rothweiler
Sprachbeobachtung gilt als wesentliche Voraussetzung für eine gezielte Sprachförderung. Die Studie untersucht, inwiefern frühpädagogische Fachkräfte den grammatischen Entwicklungsstand ein- und mehrsprachiger Kinder einschätzen können und ob sie diese Kompetenzen ggf. im Rahmen einer Weiterbildung erwerben bzw. erweitern können. Untersucht wurden 15 Erzieherinnen und Erzieher, die an einer einjährigen Weiterbildung teilnahmen sowie eine Kontrollgruppe von 13 Erzieherinnen und Erziehern, die im Untersuchungszeitraum an keiner Weiterbildung teilnahmen. Unmittelbar vor Beginn der Weiterbildung sowie nach Abschluss der Weiterbildung wurden das Wissen über Sprache, das Können im Bereich Sprachbeobachtung sowie die Selbsteinschätzung der eigenen Kompetenzen im Bereich Sprachbeobachtung erhoben. Die Ergebnisse zeigen, dass die Fachkräfte im Bereich Sprachbeobachtung vor und nach Abschluss der Weiterbildung gut einschätzen. Allerdings waren nur die weitergebildeten Fachkräfte nach Abschluss der Weiterbildung in der Lage, den grammatischen Entwicklungsstand von Kindern anhand relevanter Kategorien einzuschätzen und ihr Wissen über Sprache zu verbessern. Grundlegende Kompetenzen im Bereich Sprache und Sprachbeobachtung können somit selbst bei erfahrenen frühpädagogischen Fachkräften nicht vorausgesetzt, aber im Rahmen einer umfangreichen Weiterbildung erworben werden. Um den Kompetenzzuwachs in diesem Bereich zu evaluieren, sind Selbsteinschätzungen ungeeignet.
Die Erfassung stimmbezogener Lebensqualität (VrQoL) - ein systematisches Review publizierter Assessments - Forschung Sprache 2/2018 - dgs
Die Erfassung stimmbezogener Lebensqualität (VrQoL) - ein systematisches Review publizierter Assessments - Forschung Sprache 2/2018 - dgs
Sandra Salm, Johannes Hartrampf, Sandra Neumann
Die Erfassung der Lebensqualität von Kindern und Erwachsenen hat sich in der klinisch-sprachtherapeutischen Forschung als Outcome Measure international etabliert. Das systematische Review verfolgt das Ziel, (inter)national verfügbare Messinstrumente speziell zur stimmbezogenen Lebensqualität (VrQoL) unabhängig von der Altersgruppe zu identifizieren. Es wurden elektronische Datenbanken (z. B. PubMed, Web of Science) durchsucht. Zur Datenextraktion wurden neben den Studiencharakteristika die identifizierten Instrumente und ihre Eigenschaften erfasst. Es konnten insgesamt 129 Artikel in die systematische Übersicht eingeschlossen werden, davon 18 bei kindlicher VrQoL. Die Subpopulationen umfassten Menschen mit nicht näher bezeichneter Dysphonie, Stimmlippenlähmung sowie Patienten nach Laryngektomie. Zweiundzwanzig standardisierte VrQoL-Instrumente (5 für Kinder, 17 für Erwachsene) wurden identifiziert. Im Deutschen liegen die folgenden acht Assessments vor: CSHI/MSHI (Fussi, 2005), SSI (VHI-12) (Nawka & Gonnermann, 2003), SVHI (Cohen et al., 2007), TVQMtF (Dacakis et al., 2013), VHI (Jacobson et al., 1997), VHI-9 (Nawka et al., 2009) sowie V-RQOL (Hogikyan & Sethuraman, 1999). Eine große Breite an Instrumenten wurde in den Studien eingesetzt. Deutschsprachige Assessments liegen ausreichend für Erwachsene mit Stimmstörungen vor, während die Implementierung von Instrumenten zur kindlichen VrQoL ein Forschungsdesiderat darstellt.
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