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Bereitschaftspflege - was bedeut das für Sie? PFAD befragt Bereitschaftspflegeeltern - PFAD 2/2014
Bereitschaftspflege - was bedeut das für Sie? PFAD befragt Bereitschaftspflegeeltern - PFAD 2/2014
Margit Huber
Von vierzehn Bereitschaftspflegefamilien in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Bayern erhielten wir Auskunft darüber, wie sie zur Bereitschaftspflege gekommen sind, wie sich der erste Kontakt zum Kind gestaltete, wie alt die Kinder bei der Aufnahme waren, wie lange ihr Aufenthalt in der Familie war, wohin sie nach der Bereitschaftspflege gingen und was sie sich für ihre Aufgabe und für die Kinder wünschen. Ihre Auskünfte und Anliegen betreffen insgesamt mehr als 150 Kinder.
Bereitschaftspflege im Blick (BiB) - erste Eindrücke über die Sicht von Bereitschaftsfpflegeeltern - PFAD 1/2018
Bereitschaftspflege im Blick (BiB) - erste Eindrücke über die Sicht von Bereitschaftsfpflegeeltern - PFAD 1/2018
Peter Büttner, Jörg M. Fegert, Thomas Meysen, Franz Petermann, Stefan Rücker
Der Beitrag gibt ausgewählte Ergebnisse der anderenorts publizierten BiB-Studie, welche aus der Praxis für die Praxis entstanden ist, wieder und gibt Einblicke, Einschätzungen und Bewertungen durch Bereitschaftspflegeeltern. Bereitschaftspflegeeltern leisten Beziehungs- und Betreuungsarbeit für bisweilen körperlich und seelisch schwer belastete Kinder. Vielfach stehen sie vor fachlichen Herausforderungen, bei denen sie gern Fachkräfte im Jugendamt konsultieren würden. Dies gestaltet sich oft schwierig, da der enorme Anstieg in den Fallzahlen sowie eine angespannte personelle Situation in den Jugendämtern eine zeitnahe Unterstützung von Bereitschaftspflegeeltern erschwert.
Bereitschaftspflege und
Bereitschaftspflege und "Permanancy Planning" - PFAD 3/2010
Isabel-Th. Spanke (zusammengefasst)
„Die Bedeutung von Permanency Planning für Kinder unter drei Jahren in der Bereitschaftspflege” – unter diesem Titel beleuchtet Marlene Welzel in ihrer im Januar 2010 an der Fachhochschule Frankfurt vorgelegten Bachelorthesis die besonderen Bedürfnisse von Kleinkindern in Bereitschaftspflegefamilien.
Bereitschaftspflege: Fachdiskurs, Alltag, Praxisforschung - PFAD 2/2014
Bereitschaftspflege: Fachdiskurs, Alltag, Praxisforschung - PFAD 2/2014
Isabel-Theres Spanke, Corinna Petri
Bereitschaftspflege, Familiäre Bereitschaftsbetreuung, Krisen- oder Notpflege, Kurzzeitpflege, Interimspflege – die Vielfalt der unterschiedlichen Bezeichnungen für die Unterbringung von zumeist sehr jungen Kindern in Pflegefamilien nach einer erfolgten Inobhutnahme ist groß. Allein dies weist darauf hin, dass diese besondere Form der Vollzeitpflege in ihrer Ausformung, sowohl formaljuristisch, strukturell als auch inhaltlich betrachtet, schwer zu fassen scheint. Die sehr umfängliche, vom Bundesfamilienministerium in Auftrag gegebene, 1998-2001 vom Deutschen Jugendinstitut durchgeführte Studie hat wichtige Impulse für den Fachdiskurs und die Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis dieser Form der Krisen- und Erziehungshilfe gegeben. Zumindest aus der Sicht und im Erleben von Bereitschaftspflegefamilien scheint vieles davon in ihrem Arbeitsalltag aber noch nicht angekommen zu sein. Dies überrascht und steht in Widerspruch zu den seit Jahren bundesweit wachsenden Belegungszahlen in der Bereitschaftspflege.
Bereitschaftspflege: Übergänge gut gestalten - PFAD 1/2019
Bereitschaftspflege: Übergänge gut gestalten - PFAD 1/2019
Sabine Simon
Jule sitzt auf dem Arm ihrer Pflegemutter und winkt zum Abschied kräftig mit ihrer rechten kleinen Hand. „Tschüss, Inge, bis ba-ald!“, ruft sie der Frau zu, die gerade die Gartenpforte hinter sich schließt. Inge K. dreht sich noch einmal um. „Tschüss, Jule, bis bald!“, ruft sie zurück und macht sich auf den Weg zu ihrem Auto. Inge K. und ihr Mann Rolf betreuen seit sechs Jahren Kinder, die vom Bremer Jugendamt in Obhut genommen wurden. Sie sind Pflegeeltern in der sogenannten Übergangspflege, einer Betreuungsform, die in anderen Bundesländern oft Bereitschaftspflege heißt. Kurz nach ihrem ersten Geburtstag kam Jule zu Familie K. Im Frühjahr wurde sie drei Jahre alt, und vor wenigen Wochen ist sie zu Kathrin und Uwe H., ihrer neuen Pflegefamilie, gezogen, bei der sie jetzt aufwachsen soll. Ein Familiengericht hatte entschieden, dass Jule nicht zurück zu ihren Eltern kann. Das Jugendamt wurde beauftragt, eine langfristige Lösung zu entwickeln. Zu diesem Zeitpunkt lebte Jule bereits zwei Jahre in der Übergangspflegefamilie - zwei Drittel ihres Lebens. Den K.s ist es nicht leichtgefallen, Jule gehen zu lassen. „Sie ist ein Teil unserer Familie geworden“, sagt Inge K., „aber wir sind beide über 60 und können kein kleines Kind mehr aufziehen“.
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