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APT - Partizipationstraining in der Aphasietherapie mit dem alert-Prinzip - Ein Weg zur Behandlung von Aufmerksamkeitsstörungen - Forum Logopädie Heft 6 (26) November 2012 12-17
APT - Partizipationstraining in der Aphasietherapie mit dem alert-Prinzip - Ein Weg zur Behandlung von Aufmerksamkeitsstörungen - Forum Logopädie Heft 6 (26) November 2012 12-17
Claudia Grönke
Kognition und Sprache lassen nicht voneinander trennen, sodass auch Schädigungen der Sprache eng mit kognitiven Störungen wie Aufmerksamkeitsstörungen korrelieren. Daraus ergibt sich eine Zielsetzung in der logopädischen Therapie, die beide Funktionseinschränkungen betrachtet: Die Behandlung von Aufmerksamkeitsstörungen in enger Verbindung mit der Sprachtherapie bei Aphasie. Durch das Training der Aufmerksamkeitsleistung verbessert sich langfristig auch die Fähigkeit, sprachliche Prozesse zu aktivieren und zu stabilisieren. Eine Umsetzungsmöglichkeit bietet das alert-Prinzip nach Grönke und Mebus (2011). Dieser neuropragmatische Therapieansatz bietet die Grundlage für ein individuell ausgerichtetes Aufmerksamkeitstraining in der Aphasietherapie im Sinne der International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF). Er bezieht aktuelle neuropsychologische Erkenntnisse in die Therapie mit ein und bietet eine kognitive Unterstützung für die Umsetzung eines individuellen kommunikativ-pragmatischen Sprachtrainings. Ziel dieses Trainings im Rahmen der Aphasietherapie ist die Aktivierung des Weltwissens, die Erhöhung des Selbstwertgefühls und die subjektive Kompetenz zur Stabilisierung und Verbesserung von kognitiven, sozialen und emotionalen Ressourcen.
Assistive Technologien in der Dysarthrietherapie - Entwicklung des Trainingsprogramms ISi-Speech als Anwendungsbeispiel - Forum Logopädie Heft 3 (31) Mai 2017 10-15
Assistive Technologien in der Dysarthrietherapie - Entwicklung des Trainingsprogramms ISi-Speech als Anwendungsbeispiel - Forum Logopädie Heft 3 (31) Mai 2017 10-15
Hendrike Frieg, Juliane Mühlhaus, Ute Ritterfeld, Kerstin Bilda
Neurogene Beeinträchtigungen der Sprechverständlichkeit stellen ein Risiko für die soziale und gesellschaftliche Teilhabe dar. Um die für eine effektive Dysarthrietherapie nötige hohe Therapiefrequenz zu erreichen, sind häusliche Eigenübungen neben den Einheiten mit der TherapeutIn meist unumgänglich. Eigenständiges Üben ist jedoch in hohem Maße auf Feedback angewiesen, um sicherzustellen, dass die Aufgaben auch korrekt durchgeführt werden. In diesem Beitrag stellen wir die Entwicklung des Trainingssystems ISi-Speech vor, das mithilfe automatisierter Spracherkennung als Basis für Feedback beim eigenständigen Üben, evidenzbasierten Aufgaben und motivationalen Elementen das Eigentraining für Menschen mit Dysarthrie unterstützen soll. ISi-Speech verfolgt einen nutzerInnen-zentrierten Entwicklungsansatz, bei dem Betroffene als ExpertInnen fortwährend in den Designprozess einbezogen werden.
Auditiv-perzeptive Beurteilung stimmlicher Parameter - Ergebnisse einer Test-Retest-Studie zur Einschätzung der Heiserkeit - Vergleich von visueller Analogskala (VAS) und RBH-Verfahren - Forum Logopädie Heft 4 (28) Juli 2014 6-11
Auditiv-perzeptive Beurteilung stimmlicher Parameter - Ergebnisse einer Test-Retest-Studie zur Einschätzung der Heiserkeit - Vergleich von visueller Analogskala (VAS) und RBH-Verfahren - Forum Logopädie Heft 4 (28) Juli 2014 6-11
Peter Dicks
Die Ergebnisse einer Test-Retest-Studie zur Reliabilität der Heiserkeitseinschätzung organischer Stimmstörungen beleuchten detailliert das Bedingungsgefüge von Stimmanalysen. Bei über alle Parameter sehr guter Test-Retest-Reliabilität und hoher interner Konsistenz der Gruppen­urteile zeigt sich, dass Rauigkeit schwerer einzuschätzen ist als Behauchtheit und Heiserkeitsgesamtgrad. Referenzstimmen unterstützen reliablere Ergebnisse. Die Einschätzung per visueller Analogskala (VAS) ist genauer als mittels ordinalskalierter RBH-Klassifikation. Deutliche Lerneffekte zwischen Testhälfte 1 (Stimme Nr. 1-20) und Testhälfte 2 (Stimme Nr. 21-40) belegen die Notwendigkeit eines Trainings auditiv-perzeptiver Fähigkeiten. Klinisch erfahrenere Logopäden erzielen Reliabilitätsgrade im sehr guten Bereich. Die auditiv-perzeptive Beurteilung von Stimmstörungen erweist sich als ein zuverlässiger Baustein der Gesamtdiagnostik von Stimmstörungen.
Aufbau des Verbwortschatzes nach frühkindlicher Hirnschädigung bei einem 4;6-jährigen Mädchen mit dem Patholinguistischen Ansatz - eine Einzelfallstudie - Forum Logopädie Heft 5 (30) September 2016 26-31
Aufbau des Verbwortschatzes nach frühkindlicher Hirnschädigung bei einem 4;6-jährigen Mädchen mit dem Patholinguistischen Ansatz - eine Einzelfallstudie - Forum Logopädie Heft 5 (30) September 2016 26-31
Bianca Kindermans, Miriam Abel, Katrin Förster, Heike Borggrefe, Ferdinand Binkofski
Die Studie überprüft, inwieweit der Patholinguistische Ansatz (Siegmüller & Kauschke 2006), der zur Behandlung von spezifischen Sprachentwicklungsstörungen (SSES) konzipiert wurde, die Sprachentwicklung bei Sprachentwicklungsstörungen im Rahmen komorbider Erkrankungen (SES) beeinflussen kann. Bei der Einzelfallstudie mit einem 4;6-jährigen Mädchen, das eine perinatale Hirnschädigung erlitten hat, wurde ein einfaches Prä-Post-Design gewählt. Die statistische Auswertung zeigt, dass durch die Therapie signifikante Verbesserungen im Benennen der Verben und deren Argumente und eine Erweiterung der mittleren Äußerungslänge erzielt werden können. Diese Studie ist ein Beispiel dafür, dass die Therapie, die ursprünglich für die Behandlung von Kindern mit SSES konzipiert wurde, auch bei SES wirksam sein kann.
Aus der Praxis für die Praxis: Zürcher Stimmdiagnostik - Der
Aus der Praxis für die Praxis: Zürcher Stimmdiagnostik - Der "Zürcher Stimmdiagnostik Basisbogen" (ZSB) der Abteilung Phoniatrie-Logopädie am UniversitätsSpital Zürich - Forum Logopädie Heft 4 (27) Juli 2013 12-17
Britta Balandat, Stephanie Riedmüller, Jörg Bohlender
Die professionelle Analyse der menschlichen Stimme erfordert mehr als nur ein bewusstes und differenziertes Hören. Die Integration von objektiven Parametern bei der Befunderhebung reflektiert den wachsenden Anspruch einer qualitätsorientierten, detaillierten und zuverlässigen Stimmdiagnostik (ELS-Protokoll), die als elementarer Bestandteil eines optimierten stimmtherapeutischen Vorgehens betrachtet wird. Das subjektive diagnostische Vorgehen bleibt trotz bestehender Kritik nach wie vor ein integraler und qualitätssichernder Bestandteil einer modernen Stimmdiagnostik. Der Zürcher Stimmdiagnostik Basisbogen (ZSB) versteht sich als notwendiger Ausgangspunkt für eine sinnvolle Umsetzung des ELS-Protokolls, das weitere standardisierte stimmdiagnostische Verfahren implementiert. In Zusammenschau mit dem ELS-Protokoll möchte der ZSB zur differenzierten, individuellen und störungsspezifischen Erfassung einer bestehenden Stimmstörung sowie zur effektiven und zielorientierten Therapieplanung beitragen.
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