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An der Schnittstelle von stationär und ambulant - Wie Menschen mit Aphasie den Übergang zwischen klinischer Rehabilitation und ambulanter Logopädie erleben - Forum Logopädie Heft 6 (30) November 2016 22-27
An der Schnittstelle von stationär und ambulant - Wie Menschen mit Aphasie den Übergang zwischen klinischer Rehabilitation und ambulanter Logopädie erleben - Forum Logopädie Heft 6 (30) November 2016 22-27
Romy Schuberth, Norina Lauer, Holger Grötzbach
In Deutschland wird in der Patientenversorgung zwischen stationärem und ambulantem Sektor getrennt. Dieser als Schnittstelle bezeichnete Übergang wurde im Rahmen von diversen Forschungsarbeiten bereits mehrfach untersucht. Dabei wurden Barrieren identifiziert, die den Übergang von der stationären in die ambulante Therapie in vielen Fällen erschweren. Für die Logopädie, insbesondere für Menschen mit einer Aphasie, liegen dazu bislang jedoch keine hinreichenden Informationen vor. Daher wurden acht Interviews mit dem Ziel geführt, von Menschen mit einer Aphasie einen ersten Einblick in den Übergangsprozess von einem Rehabilitationsbereich in den nächsten zu erhalten. Im Vordergrund stand dabei die Frage, welche Ressourcen, aber auch welche Hindernisse von den Betroffenen wahrgenommen wurden. Die Ergebnisse der Befragung ließen sich in die Kategorien Organisation, Emotionen, Information und Angehörige zusammenfassen. Innerhalb der Kategorien konnten deutliche schnittstellenbezogene Defizite, aber auch Hinweise auf eine Schnittstellenoptimierung identifiziert werden. Neben der unzureichenden Vorbereitung auf die Entlassung aus den Rehabilitationskliniken, dem Fehlen wichtiger Informationen und dem lückenhaften Einbinden der Angehörigen gaben die Betroffenen auch infrastrukturelle Gegebenheiten als Barrieren der stationär-ambulanten Schnittstelle an. Ausgehend von den Barrieren werden Möglichkeiten dargestellt, die Hindernisse von einer stationären zur ambulanten Versorgung zu minimieren.
Angst und Scham in der Stottertherapie - Der Stellenwert von Gedanken und Gefühlen von stotternden Jugendlichen und deren Bearbeitung in der Therapie - Forum Logopädie Heft 2 (24) März 2010 26-31
Angst und Scham in der Stottertherapie - Der Stellenwert von Gedanken und Gefühlen von stotternden Jugendlichen und deren Bearbeitung in der Therapie - Forum Logopädie Heft 2 (24) März 2010 26-31
Sylvia Rainel-Straka, Ingrid Wolf
Aus den Erfahrungen unserer Intensiv-Intervalltherapien mit Jugendlichen auf Basis des van Riper-Ansatzes hat sich die Frage ergeben, warum manche Jugendliche von der klassischen Desensibilisierung gut profitieren können und andere nicht. Im Rahmen unserer Supervision wurden wir auf die kognitiven Prozesse aufmerksam, wie sie bei stotternden Jugendlichen ablaufen können, und beginnen, die Berücksichtigung dieser Prozesse in unsere Arbeit zu integrieren. Dabei erscheint uns besonders sinnvoll, das eigene methodische Handeln mit den Erkenntnissen aus der Kognitiv-Emotiven Verhaltenstherapie (Ellis 1997) und der Emotionstherapie (Lammers 2007) zu verknüpfen, weil vor allem die Gefühlswelt der Jugendlichen auf das Stottern sowie auf die notwendige Veränderung in der Desensibilisierungsphase einen wesentlichen Einfluss hat. Im vorliegenden Beitrag beschreiben wir die kognitiven „Verzerrungen“, die bei Stotternden in Erscheinung treten können, und gehen besonders auf Angst, Scham und Selbstwertgefühl ein. Wir veranschaulichen unsere Überlegungen mit eigenen und fiktiven Beispielen von Therapiefehlern.
Aphasie oder Demenz? Der Beitrag der Sprachtherapie zur Differenzialdiagnose und zur therapeutischen Intervention - Forum Logopädie Heft 6 (24) November 2010 6-13
Aphasie oder Demenz? Der Beitrag der Sprachtherapie zur Differenzialdiagnose und zur therapeutischen Intervention - Forum Logopädie Heft 6 (24) November 2010 6-13
Silke Gosch-Callsen, Silke Maren Pfeil
Bei einer Vielzahl hirnorganischer Erkrankungen ist die Sprache als komplexe kog­nitive Funktion mitbetroffen. Insbesondere als Folge von Schlaganfällen in der linken Hirnhälfte kann es zu Aphasien kommen mit ausgeprägter Symptomatik, sowohl expressiv als auch rezeptiv. Die sprachlichen Auffälligkeiten bei den verschiedenen Demenzformen weisen einige ähnliche Fehlerarten auf, sind andererseits aber deutlich von den Aphasien zu unterscheiden, besonders im Hinblick auf die Pragmatik – das sprachliche Verhalten in der Interaktion. Neben dem wissenschaftlich-linguistischen Interesse an diesen Fragestellungen sind sicher auch die Antworten für Diagnose, Verlauf und Therapie der sprachlichen Abweichungen von Bedeutung. Über die Erkenntnis hinaus, dass bei Aphasie mehr die Sprachsystematik, bei Demenz eher das sprachliche Verhalten betroffen ist, sollten neuere Ansätze zur Beschreibung und Einteilung allen auf diesem Fachgebiet Tätigen bekannt sein.
Aphasien bei Kindern - ein unterschätztes Phänomen - Folgen, Prognose und Langzeitverlauf im Überblick - Forum Logopädie Heft 6 (24) November 2010 20-25
Aphasien bei Kindern - ein unterschätztes Phänomen - Folgen, Prognose und Langzeitverlauf im Überblick - Forum Logopädie Heft 6 (24) November 2010 20-25
Melanie Kubandt
Aphasie bei Kindern findet bis heute in der Aphasieforschung und -behandlung nur wenig Beachtung. Dies liegt vor allem daran, dass man lange Zeit annahm, es handle sich um ein seltenes Phänomen und die Prognose sei im Vergleich zu Aphasien bei Erwachsenen sehr gut. In den letzten Jahren hat sich diese Sicht gewandelt. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass eine erworbene Hirnschädigung im Kindesalter mit besonderen Risiken verbunden ist. Im vorliegenden Überblicksbeitrag werden neuere Erkenntnisse zu Folgen, Prognose und Langzeitverlauf der Aphasien im Kindesalter präsentiert und notwendige Schlüsse für die Intervention aufgezeigt.
App-Einsatz in der Sprachtherapie - Die Nutzung evidenzbasierter und ethisch orientierter Strategien für die Auswahl von Applikationen - Forum Logopädie Heft 2 (32) März 2018 22-26
App-Einsatz in der Sprachtherapie - Die Nutzung evidenzbasierter und ethisch orientierter Strategien für die Auswahl von Applikationen - Forum Logopädie Heft 2 (32) März 2018 22-26
Anja Starke, Juliane Mühlhaus
Mobile Endgeräte und die für diese verfügbaren Applikationen (Apps) bieten ein großes Potenzial für den Einsatz in der Sprachtherapie/Logopädie. Aktuell stehen jedoch nur wenige spezifisch für die Sprachtherapie entwickelte Apps zur Verfügung. Allerdings können aus der großen Menge von allgemeinen und Spiele-Apps zahlreiche Formate sinnvoll in der sprachtherapeutischen Arbeit genutzt werden. Für eine gewissenhafte Auswahl einer solchen App wird ein evidenzbasiertes und ethisch orientiertes Vorgehen vorgestellt, welches SprachtherapeutInnen zu einer selbstbestimmten Entscheidung im Einsatz neuer Technologien in der Therapie führen soll.
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