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Bereitschaftspflege: Fachdiskurs, Alltag, Praxisforschung - PFAD 2/2014
Bereitschaftspflege: Fachdiskurs, Alltag, Praxisforschung - PFAD 2/2014
Isabel-Theres Spanke, Corinna Petri
Bereitschaftspflege, Familiäre Bereitschaftsbetreuung, Krisen- oder Notpflege, Kurzzeitpflege, Interimspflege – die Vielfalt der unterschiedlichen Bezeichnungen für die Unterbringung von zumeist sehr jungen Kindern in Pflegefamilien nach einer erfolgten Inobhutnahme ist groß. Allein dies weist darauf hin, dass diese besondere Form der Vollzeitpflege in ihrer Ausformung, sowohl formaljuristisch, strukturell als auch inhaltlich betrachtet, schwer zu fassen scheint. Die sehr umfängliche, vom Bundesfamilienministerium in Auftrag gegebene, 1998-2001 vom Deutschen Jugendinstitut durchgeführte Studie hat wichtige Impulse für den Fachdiskurs und die Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis dieser Form der Krisen- und Erziehungshilfe gegeben. Zumindest aus der Sicht und im Erleben von Bereitschaftspflegefamilien scheint vieles davon in ihrem Arbeitsalltag aber noch nicht angekommen zu sein. Dies überrascht und steht in Widerspruch zu den seit Jahren bundesweit wachsenden Belegungszahlen in der Bereitschaftspflege.
Bereitschaftspflege: Übergänge gut gestalten - PFAD 1/2019
Bereitschaftspflege: Übergänge gut gestalten - PFAD 1/2019
Sabine Simon
Jule sitzt auf dem Arm ihrer Pflegemutter und winkt zum Abschied kräftig mit ihrer rechten kleinen Hand. „Tschüss, Inge, bis ba-ald!“, ruft sie der Frau zu, die gerade die Gartenpforte hinter sich schließt. Inge K. dreht sich noch einmal um. „Tschüss, Jule, bis bald!“, ruft sie zurück und macht sich auf den Weg zu ihrem Auto. Inge K. und ihr Mann Rolf betreuen seit sechs Jahren Kinder, die vom Bremer Jugendamt in Obhut genommen wurden. Sie sind Pflegeeltern in der sogenannten Übergangspflege, einer Betreuungsform, die in anderen Bundesländern oft Bereitschaftspflege heißt. Kurz nach ihrem ersten Geburtstag kam Jule zu Familie K. Im Frühjahr wurde sie drei Jahre alt, und vor wenigen Wochen ist sie zu Kathrin und Uwe H., ihrer neuen Pflegefamilie, gezogen, bei der sie jetzt aufwachsen soll. Ein Familiengericht hatte entschieden, dass Jule nicht zurück zu ihren Eltern kann. Das Jugendamt wurde beauftragt, eine langfristige Lösung zu entwickeln. Zu diesem Zeitpunkt lebte Jule bereits zwei Jahre in der Übergangspflegefamilie - zwei Drittel ihres Lebens. Den K.s ist es nicht leichtgefallen, Jule gehen zu lassen. „Sie ist ein Teil unserer Familie geworden“, sagt Inge K., „aber wir sind beide über 60 und können kein kleines Kind mehr aufziehen“.
Besuchskontakte zwischen Pflegekindern und Herkunftseltern - Beispiele aus der Rechtsprechung - PFAD 1/2016
Besuchskontakte zwischen Pflegekindern und Herkunftseltern - Beispiele aus der Rechtsprechung - PFAD 1/2016
Peter Hoffmann
Der erste Teil des Referats (Abschnitt I. bis IV.) wurde in PFAD 4/2015 veröffentlicht. Rechtsanwalt Peter Hoffmann führt darin die gesetzlichen Regelungen von Umgangskontakten aus, unterscheidet zwischen den Konfliktebenen bei Scheidungskindern und Pflegekindern und stellt die Gefährdungsrisiken dar, denen Pflegekinder ausgesetzt sind. Davon leitet er Überlegungen für die Umgangsgestaltung ab und weist auf die Kollision zwischen Umgangsrecht der Herkunftseltern, Schutzauftrag der Pflegefamilie und Kindeswohl hin. Mit sieben einschlägigen Beispielen aus der Rechtsprechung, darunter vier Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, ergänzt er seine Ausführungen.
Besuchskontakte zwischen Pflegekindern und Herkunftseltern - PFAD 4/2015
Besuchskontakte zwischen Pflegekindern und Herkunftseltern - PFAD 4/2015
Peter Hoffmann
Umgangsprobleme gehören zu den häufigsten Streitigkeiten bei Pflegekindschaftsverhältnissen. Die von den Gerichten regelmäßig benannte gesetzliche Grundlage für Besuchskontakte ist die Regelung in § 1684 BGB „Umgang des Kindes mit den Eltern“.
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Pflegekinderwesen - PFAD 1/2010
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Pflegekinderwesen - PFAD 1/2010
Isabel-Th. Spanke
„Die im Dunkeln sieht man nicht“; Dezember 2008: Netzwerktagung „Beteiligung in der Praxis der Erziehungshilfen“, Berlin; März 2009: "Qualifizierung und Fachlichkeit für Partizipation – Anforderungen an sozialpädagogische Fachkräfte“, Diskussionspapier der AGJ, Wiesbaden; April 2009: Ombudschaft für junge Menschen, Kinderrechte in der Jugendhilfe, Fachtagung LVR, Köln
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