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Evaluation des computerbasierten Trainingsprogramms Lautarium bei Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen - Forschung Sprache 1/2019 - dgs
Evaluation des computerbasierten Trainingsprogramms Lautarium bei Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen - Forschung Sprache 1/2019 - dgs
Anita Hönninger
Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen sind häufig von Schriftsprachproblemen betroffen. Die Wirksamkeit von Programmen zur Förderung der phonologischen Bewusstheit und Kombinationstrainings mit schriftsprachlichen Anteilen zur Unterstützung des Schriftspracherwerbs im Vorschul- und frühen Grundschulalter zeigen unterschiedliche Ergebnisse. Befunde von Trainingsstudien im höheren Grundschulalter liegen kaum vor.
Fallarbeit und Videoanalysen im Logopädiestudium - Forschung Sprache 2/2015
Fallarbeit und Videoanalysen im Logopädiestudium - Forschung Sprache 2/2015
Ute Schräpler
In der vorliegenden Arbeit wurde der Verlauf von zwei Lehrveranstaltungen im ersten und zweiten Semester von Logopädiestudierenden untersucht. Im Fokus steht die Arbeit mit Videos von Studierenden aus ihren Praktika. Während im ersten Semester unterschiedliche Vorstellungen und Erwartungen aus Sicht der Studierenden und der Dozentin an die Lehrveranstaltungen vorhanden waren, konnten sich im zweiten Semester alle Beteiligten auf eine Vorgehensweise festlegen, die den Ansprüchen der Lehrveranstaltung Rechnung trug. Es stellte sich deutlich heraus, dass sich Reflexionsprozesse und -Kompetenzen erst über einen längeren Zeitraum entwickeln können. Aus diesem Grund ist es für den Studiengang Logopädie sinnvoll und notwendig, Lehrveranstaltungen mit engem Bezug zum Berufsfeld nicht punktuell, sondern über das gesamte Studium durchzuführen.
Förderung des Textverständnisses durch die Vermittlung von Verstehensstrategien – Eine Metaanalyse zur Effektivität - Forschung Sprache 1/2019 - dgs
Förderung des Textverständnisses durch die Vermittlung von Verstehensstrategien – Eine Metaanalyse zur Effektivität - Forschung Sprache 1/2019 - dgs
Andreas Mayer, Dana-Kristin Marks
Im deutschsprachigen Raum werden bei Kindern mit Leseschwierigkeiten aktuell v. a. phonologisch orientierte Fördermaßnahmen favorisiert, die sich primär im Hinblick auf die Worterkennung als effektiv erwiesen haben und damit eine Grundlage für sinnentnehmendes Lesen schaffen können. Insbesondere bei Kindern mit beeinträchtigtem Leseverständnis trotz angemessener Lesefertigkeit müssen diese Maßnahmen durch Konzepte ergänzt werden, die auf eine aktive Auseinandersetzung mit dem Gelesenen und das Generieren eines Situationsmodells abzielen. Eine vielversprechende Methode liegt in der Vermittlung von Strategien (Aktivieren von Vorwissen, Fragen stellen, Überwachung des Verstehensprozesses, bildhaftes Vorstellen, Zusammenfassen), die Schüler unterstützen sollen, den Inhalt des Gelesenen eigenaktiv-strategisch zu (re-)konstruieren und mit dem Vor- und Weltwissen zu verknüpfen.
Gehört werden. Sprachrepertoire und Spracherleben im Zeichen sozialer Exklusion - Forschung Sprache 2/2016
Gehört werden. Sprachrepertoire und Spracherleben im Zeichen sozialer Exklusion - Forschung Sprache 2/2016
Brigitta Busch
Zu Beginn stehen Überlegungen zu sozialer Exklusion sowie mehrperspektivische theoretische Zugänge zu Traumatisierung u. a. durch Flucht, zu Resilienz, Stimme und Stimmlosigkeit. Davon ausgehend geht der Beitrag der Frage nach, wie Situationen der Ausgrenzung als traumatischer Stimmverlust erlebt werden können. Im Rahmen eines transdisziplinären Forschungsprojekts zu traumatischem Erleben, Mehrsprachigkeit und Resilienz wurde die sprachbiographische Erzählung einer Frau analysiert, die lange Jahre als Sans-Papier in Österreich lebte. Methodisch fand ein multimodales, kreatives Verfahren Anwendung, bei dem eine sprachbiographische Erzählung durch das vorangehende Zeichnen eines Sprachenportraits elizitiert wird. Die Ergebnisse der Erzählung werden im Hinblick auf körperlich-emotionale Dimensionen von Sprache, auf Isolation, Angst und Zorn, auf das Wiederaufrufen früheren Erlebens sowie auf die Aktivierung sprachlicher Ressourcen zur Stärkung von Resilienz dargestellt.
Gesellschaftliche Teilhabe nach einer stationären Sprachheilbehandlung - Auswertung einer Elternbefragung des Sprachheilzentrums Bad Salzdetfurth - Forschung Sprache 2/2017
Gesellschaftliche Teilhabe nach einer stationären Sprachheilbehandlung - Auswertung einer Elternbefragung des Sprachheilzentrums Bad Salzdetfurth - Forschung Sprache 2/2017
Lena Pätzold, Ann-Katrin Bockmann, Anna Machmer
Ein Ziel der stationären Sprachheilbehandlung im Sprachheilzentrum Bad Salzdetfurth ist die Ermöglichung von Teilhabe, also der Entfaltung in allen Lebensbereichen, von Kindern mit schwerwiegenden Sprach-, Sprech-, Rede-, Stimm- und Schluckstörungen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Vereinbarkeit von Sondereinrichtungen mit dem Paradigma der Inklusion wurde vom Sprachheilzentrum Bad Salzdetfurth die NESS-Befragung entwickelt, um die Ermöglichung von Teilhabe durch die Behandlung im Sprachheilzentrum zu prüfen und so einen empirischen Beitrag zu dieser Diskussion zu leisten. Im Rahmen der vorgestellten Masterarbeit wurden Hypothesen generiert und die erhobenen Daten ausgewertet. Es wurde angenommen, dass sich die formal-sprachlichen, kreativ-kognitiven und sozial-emotionalen Fähigkeiten der im Sprachheilzentrum behandelten Kinder vom Zeitpunkt der Aufnahme (t1) bis zur Entlassung (t2) signifikant verbessern und dass dieser Behandlungserfolg die Ausprägung von Teilhabe zum Zeitpunkt der NESS-Befragung (t3) vorhersagt. Außerdem erfolgte eine deskriptive Auswertung von Fragen zum Zeitraum nach der Behandlung.
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