Titel     Erscheinungsdatum 
Aus der Praxis für die Praxis: Zürcher Stimmdiagnostik - Der
Aus der Praxis für die Praxis: Zürcher Stimmdiagnostik - Der "Zürcher Stimmdiagnostik Basisbogen" (ZSB) der Abteilung Phoniatrie-Logopädie am UniversitätsSpital Zürich - Forum Logopädie Heft 4 (27) Juli 2013 12-17
Britta Balandat, Stephanie Riedmüller, Jörg Bohlender
Die professionelle Analyse der menschlichen Stimme erfordert mehr als nur ein bewusstes und differenziertes Hören. Die Integration von objektiven Parametern bei der Befunderhebung reflektiert den wachsenden Anspruch einer qualitätsorientierten, detaillierten und zuverlässigen Stimmdiagnostik (ELS-Protokoll), die als elementarer Bestandteil eines optimierten stimmtherapeutischen Vorgehens betrachtet wird. Das subjektive diagnostische Vorgehen bleibt trotz bestehender Kritik nach wie vor ein integraler und qualitätssichernder Bestandteil einer modernen Stimmdiagnostik. Der Zürcher Stimmdiagnostik Basisbogen (ZSB) versteht sich als notwendiger Ausgangspunkt für eine sinnvolle Umsetzung des ELS-Protokolls, das weitere standardisierte stimmdiagnostische Verfahren implementiert. In Zusammenschau mit dem ELS-Protokoll möchte der ZSB zur differenzierten, individuellen und störungsspezifischen Erfassung einer bestehenden Stimmstörung sowie zur effektiven und zielorientierten Therapieplanung beitragen.
Aus Fallbeispielen lernen - Ableitungen für die Theorie und Praxis - Forum Logopädie Jg. 33 (3) Mai 2019 30-37
Aus Fallbeispielen lernen - Ableitungen für die Theorie und Praxis - Forum Logopädie Jg. 33 (3) Mai 2019 30-37
Manfred Grohnfeldt
Fallbeispiele können zu Schlüsselelementen der Sprachtherapie werden. Anlässlich seines 70. Geburtstags gibt der Verfasser einen Einblick in seine praktische Tätigkeit aus vier Jahrzehnten. Neben der Einzigartigkeit zeigt sich dabei das Generelle sprachtherapeutischer Interventionen. Auf der Grundlage eines „Handwerks“ didaktisch-methodischer Fähigkeiten ist vor allem die therapeutische Beziehung von wesentlicher Bedeutung. Die Ausführungen münden in einer Sammlung von acht therapeutischen Merkmalen, die als Ausgangspunkt dienen, sein jeweils eigenes therapeutisches Selbstverständnis zu finden. Dabei wird der Blick nach vorne auf persönliche Perspektiven und Ziele gerichtet.
Ausbildung im logopädischen Fachbereich Stimme - unter funktionalen Gesichtspunkten - Forum Logopädie Heft 4 (26) Juli 2012 30-37
Ausbildung im logopädischen Fachbereich Stimme - unter funktionalen Gesichtspunkten - Forum Logopädie Heft 4 (26) Juli 2012 30-37
Wiltrud Föcking, Marco Parrino, Renate Siekemeier
Der Artikel stellt das Ausbildungskonzept der logopädischen Stimmtherapie an der IB GiS Schule für Logopädie in Köln unter funktionalen Gesichtspunkten vor. Er will Anregungen geben, den klassischen logopädischen Rahmenplan dahingehend zu modifizieren, dass die Arbeit an der Stimme im Mittelpunkt steht und alle anderen Bereiche auf ihren Zusammenhang zur Stimmfunktion hinterfragt werden. Insbesondere befasst er sich mit der Frage, wie diese Arbeitsweise Studierenden bereits in der Ausbildung vermittelt werden kann. Voraussetzung für dieses Konzept ist, ihnen ein Höchstmaß an Selbsterfahrung mit der eigenen Stimme zu ermöglichen.
Auswirkungen der
Auswirkungen der "D.E.L.P.H.I.N.-Therapie" auf die Stottersymptomatik - Eine multiple Fallstudie mit Jugendlichen und Erwachsenen - Forum Logopädie Heft 2 (29) März 2015 28-31
Sonja-Marie Schütz
Die umfassende Kommunikationsstörung Stottern betrifft ca. ein Prozent der Weltbevölkerung, somit 800.000 Menschen in Deutschland. Die Symptomatik des Stotterns ist weitreichend, die psychische Belastung aufgrund der beeinträchtigten Kommunikationsfähigkeit und der Stigmatisierung sehr hoch. Im Rahmen der Bachelorarbeit der Autorin wurde die Wirkung der „D.E.L.P.H.I.N.-Therapie“ nach Sabine Schütz untersucht. Anhand einer multiplen Fallstudie mit insgesamt neun Jugendlichen und Erwachsenen im Alter von 12 bis 26 Jahren konnte mit einer hohen Signifikanz die Wirksamkeit der Intensivtherapie nachgewiesen werden. Diese Erfolge beziehen sich sowohl auf den Schweregrad des Stotterns als auch auf die psychosoziale Belastung. Im Rahmen der Bachelorarbeit war keine Betrachtung des Langzeiterfolgs der Therapie möglich. In diesem Artikel wird die Auswertung der Bachelorarbeit um die Ergebnisse nach einem Jahr nach der Therapie erweitert.
Auswirkungen der Stimulierbarkeit von isolierten Phonen auf die weitere phonologische Entwicklung - Eine Langzeitstudie mit monolingual deutschen Kindern - Forum Logopädie Heft 1 (32) Januar 2018 34-39
Auswirkungen der Stimulierbarkeit von isolierten Phonen auf die weitere phonologische Entwicklung - Eine Langzeitstudie mit monolingual deutschen Kindern - Forum Logopädie Heft 1 (32) Januar 2018 34-39
Annette Fox-Boyer, Maike Strutzke
Die Stimulierbarkeit von Phonen ist die Fähigkeit eines Kindes, einen Laut einem Sprachvorbild unmittelbar oder mithilfe von Cues zu imitieren, auch wenn dieser Laut von dem Kind nicht in der Spontansprache verwendet wird. Studien aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum legen nahe, dass die Stimulierbarkeit als Prädiktor für die weitere phonologische Entwicklung gelten kann. Die Studie hat das Ziel, die Auswirkung der Stimulierbarkeit von Lauten auf deren weitere Entwicklung im Deutschen zu untersuchen. Dafür wurde eine Langzeitstudie mit zwei Testzeitpunkten mit monolingual deutschen Kindern mit und ohne Aussprachestörung im Alter von 3;7 bis 4;9 Jahren durchgeführt. Es wurde sowohl die Aussprache untersucht als auch die Stimulierbarkeit isolierter Laute überprüft. Die Ergebnisse bieten erste vorsichtige Hinweise darauf, dass die Stimulierbarkeit von Lauten auch im Deutschen prädiktiv genutzt werden könnte.
21-25 | 411 Artikel      ... 2 3 4 5 6 7 8 ... 

Anbieter

© 2018 Schulz-Kirchner Verlag GmbH, Idstein     |     54.81.220.239