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Darstellung eines strukturierten pädagogischen Handlungskonzepts für sprachgestörte Kinder im Vorschulalter - Praxis Sprache 1/2019
Darstellung eines strukturierten pädagogischen Handlungskonzepts für sprachgestörte Kinder im Vorschulalter - Praxis Sprache 1/2019
Magret Marten, Percy Garve, Dieter Ullrich
Obgleich die große Anzahl von Kindern mit Sprachstörungen in Deutschland ein bedeutungsvolles Problem darstellt, gibt es nur wenige therapeutisch-pädagogische Konzepte für diese Kinder. Dies gilt insbesondere auch für Kinder im Vorschulalter. Ziel der durchgeführten und in vorliegender Arbeit dargestellten Maßnahmen war die Entwicklung eines strukturierten pädagogischen Konzepts zur Therapie sprachgestörter Vorschulkinder in einem Sprachheilkindergarten. Die Entwicklung des dargestellten Konzepts beruht auf der (weitgehend akzeptierten) Grundannahme, dass für die Zukunft der betroffenen Kinder nicht einzelne Techniken/Fähigkeiten entscheidend sind, sondern die gesamte Persönlichkeit mit ihren verschiedenen Fähigkeiten. Das dargestellte pädagogische Konzept wurde in Anlehnung an das Delphi-Verfahren stufenweise entwickelt und in der täglichen pädagogischen Arbeit überprüft. Beteiligt waren die pädagogischen und therapeutischen Mitarbeiter (u. a. Logopäden, Psychologen) eines Sprachheilkindergartens.
Die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit in der hörgerichteten Frühförderung - Praxis Sprache 1/2019
Die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit in der hörgerichteten Frühförderung - Praxis Sprache 1/2019
Vanessa Hoffmann
Kindliche Hörstörungen in der Pädaudiologie sind meist komplexer Natur. Dies liegt darin begründet, dass diese Störungsbilder häufig im Zusammenhang mit Vererbung, syndromalen Erkrankungen oder als Folge von Einflüssen vor, während oder nach der Geburt eines Kindes auftreten können. Durch ihre komplexe Symptomatik und die weitreichenden Folgen für die kindliche Entwicklung auf sprachlicher, kognitiver, sozialer oder emotionaler Ebene erfordern sie die Betrachtung durch unterschiedliche Fachdisziplinen. Eine interdisziplinäre Herangehensweise bei der Diagnostik und Therapie dieses Störungsbildes gibt dem Team die Möglichkeit, auf verschiedenen Zugangswegen eine optimale Behandlungs- und Therapiestrategie für das individuelle Kind zu entwickeln. Das Ziel ist eine frühzeitige Erkennung und Versorgung der Hörstörung, welche die Voraussetzung für eine natürliche Hör- und Sprachentwicklung verbessert. Weiterführende therapeutische und/oder pädagogische Maßnahmen verfolgen zudem das Ziel, mögliche negative Folgen kindlicher Hörstörungen auf die Gesamt- und Sprachentwicklung zu vermeiden oder zu verringern.
Ein neuer Anfang - Förderung von Deutsch als Zweitsprache: Möglichkeiten der Sprachbildung mehrsprachiger Kinder - Praxis Sprache 1/2019
Ein neuer Anfang - Förderung von Deutsch als Zweitsprache: Möglichkeiten der Sprachbildung mehrsprachiger Kinder - Praxis Sprache 1/2019
Theresa Holzmeier
„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“ (Ludwig Wittgenstein, zit. n. Forschelen, 2017, 422). Diese Grenzen erleben mehrsprachige Kinder vor allem im schulischen Setting immer wieder in aller Deutlichkeit. So auch ein Mädchen der St. Kilian Schule. Stumm und schüchtern blickte Nila (Name geändert) sich an ihrem ersten Tag in der Klasse um, sichtlich überfordert mit den herzlichen und aufgeregten Begrüßungen und Fragen der Mitschüler. Für Nila war es der erste Tag in einer neuen Schule, in einem fremden Land und zugleich ihr erster Schultag überhaupt. Ein völlig neuer Anfang.
Förderung pragmatisch-kommunikativer Fähigkeiten mit Methoden des Improvisationstheaters in Anlehnung an das Gruppentherapiekonzept PraFIT - Praxis Sprache 1/2019
Förderung pragmatisch-kommunikativer Fähigkeiten mit Methoden des Improvisationstheaters in Anlehnung an das Gruppentherapiekonzept PraFIT - Praxis Sprache 1/2019
Anke Elisa Steinhof
Sprachliche Förderziele: Pragmatik; kurzfristige Ziele: Förderung sozialer Interaktion, Zuhörverhalten (Wahrnehmung), Monitoring des Sprachverstehens (Fragehaltung), Gesprächsführung (turn taking, Blickkontakt), sprachliche Angemessenheit; mittelfristiges Ziel: Erzählfähigkeit (Wortschatzerweiterung); langfristiges Ziel: kontextangemessener Gebrauch von Sprache und somit Teilhabe an der Gesellschaft; Altersstufe: Jahrgangsstufen 4–6
Förderung pragmatisch-kommunikativer Fähigkeiten mit Methoden des Improvisationstheaters in Anlehnung an das Gruppentherapiekonzept PraFIT - ZUSATZMATERIAL
Förderung pragmatisch-kommunikativer Fähigkeiten mit Methoden des Improvisationstheaters in Anlehnung an das Gruppentherapiekonzept PraFIT - ZUSATZMATERIAL
Anke Elisa Steinhof
Zusatzmaterial zum Downloaden / Sprachliche Förderziele: Pragmatik; kurzfristige Ziele: Förderung sozialer Interaktion, Zuhörverhalten (Wahrnehmung), Monitoring des Sprachverstehens (Fragehaltung), Gesprächsführung (turn taking, Blickkontakt), sprachliche Angemessenheit; mittelfristiges Ziel: Erzählfähigkeit (Wortschatzerweiterung); langfristiges Ziel: kontextangemessener Gebrauch von Sprache und somit Teilhabe an der Gesellschaft; Altersstufe: Jahrgangsstufen 4–6
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