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50 Jahre Eigenständigkeit der Sprachheilpädagogik. Der Blick hinter die Kulissen in der BRD - Praxis Sprache 4/2018
50 Jahre Eigenständigkeit der Sprachheilpädagogik. Der Blick hinter die Kulissen in der BRD - Praxis Sprache 4/2018
Manfred Grohnfeldt
Vom 10.-12.10.1968 fand in München die Tagung „Die Eigenständigkeit der Sprachheilpädagogik“ der dgs statt. Die Thematik war von weitreichender Bedeutung. Sie stützte die Stellung der Sprachheilpädagogik in der Bundesrepublik Deutschland nachhaltig und führte zu einem exorbitanten Aufschwung der Sprachheilpädagogik. Nachträglich gesehen handelte es sich um eine entscheidende Weichenstellung des Faches in den letzten 50 Jahren. Doch worauf gründete der Erfolg? Wer waren die wesentlichen Protagonisten? Und welche bildungspolitischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen waren notwendig?
Bewegt(es) Lernen: Bewegungsangebote im Unterricht mit ausgewählten Sport- und Alltagsgeräten - Praxis Sprache 4/2018
Bewegt(es) Lernen: Bewegungsangebote im Unterricht mit ausgewählten Sport- und Alltagsgeräten - Praxis Sprache 4/2018
Margret Angel, Svenja Boehlke-Klinke, Isabelle Naumann, Julia Sieren
Während der gemeinsamen Unterrichtung von Schülern mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf und der Arbeit in Sprachförderklassen wollten wir die Entwicklung von Wahrnehmung und Motorik unterstützen und alle Schüler zusätzlich zum Sportunterricht in ihrer Bewegung fördern. Nach Einführung der inklusiven Unterrichtung im Saarland, der intensiven Zusammenarbeit und dem regen Austausch mit unseren Regelschulkollegen im Modellversuch zur Inklusion festigte sich unsere Meinung, dass das Bewegte Lernen ein wichtiger Bestandteil in unserer Arbeit sein muss. Deshalb stellen wir nach einem kurzen Meinungsbild einige Sport- und Alltagsgeräte zur Sprach- und Bewegungsförderung vor.
Die Entwicklung der Sprachheilpädagogik zur eigenständigen Disziplin (Ostdeutschland/DDR) - Praxis Sprache 4/2018
Die Entwicklung der Sprachheilpädagogik zur eigenständigen Disziplin (Ostdeutschland/DDR) - Praxis Sprache 4/2018
Klaus-Peter Becker, Ruth Becker
Martin Guntau und Hubert Laitko (1987) bestimmten eine Disziplin dahingehend, dass es sich jeweils um ein System gesellschaftlicher Tätigkeiten bezogen auf einen Gegenstand handelt. Sie richten sich auf die Gewinnung, Vermittlung, Reproduktion und Anwendung von Erkenntnissen. Der systembildende Faktor ist die Abbildintention des Realbereichs. Zwei elementare Bedingungen nennen die Autoren, um von der Existenz einer wissenschaftlichen Disziplin sprechen zu können: das sog. „Kognitive Minimum“ und die „Soziale Institutionalisierung“. Ersteres beinhaltet die Begriffsbildung mit einem kategorialen Netz, letzteres eine Gemeinschaft kompetenter Individuen zur Reproduktion des disziplinären Tätigkeitssystems. Beide Bedingungen beeinflussen sich gegenseitig. Man kann demzufolge eine wissenschaftliche Disziplin als eine kognitiv-soziale Einheit bezeichnen. Die Entwicklung wissenschaftlicher Disziplinen geht den Autoren zufolge in Etappen vor sich. Die Vorgeschichte mündet in eine Initialphase. Daraus gehen eine Konstituierungsphase und schließlich eine Etablierungsphase hervor.
Eigenständigkeit der Sprachheilpädagogik als Herausforderung für die Verbandsarbeit (Teil 1, 1987 bis 2006) - Praxis Sprache 4/2018
Eigenständigkeit der Sprachheilpädagogik als Herausforderung für die Verbandsarbeit (Teil 1, 1987 bis 2006) - Praxis Sprache 4/2018
Kurt Bielfeld
Von 1987 bis 2006 war ich 1. Bundesvorsitzender der dgs. Mit Rückblick auf diesen Zeitraum möchte ich einige Entwicklungen und Ereignisse von besonderer Bedeutung aus heutiger Sicht interpretieren. Sie sollen verdeutlichen, wie eng die Entwicklungen in der Sprachheilpädagogik als Wissenschaft und die Umsetzung in der Praxis mit dem Engagement des Fachverbandes dgs verbunden sind.
Eigenständigkeit der Sprachheilpädagogik als Herausforderung für die Verbandsarbeit (Teil 2, 2006 bis 2018) - Praxis Sprache 4/2018
Eigenständigkeit der Sprachheilpädagogik als Herausforderung für die Verbandsarbeit (Teil 2, 2006 bis 2018) - Praxis Sprache 4/2018
Gerhard Zupp
Im Jahre 2006 habe ich das Amt des Bundesvorsitzenden der dgs übernommen. Die Veränderungen der Sprachheilpädagogik und die daraus resultierenden Herausforderungen, die seit 2006 an die dgs und an die dort zu leistende verbandliche Arbeit gestellt wurden, sind so vielfältig und vielschichtig, dass sie nicht auf wenigen Seiten darstellbar erscheinen. Darum werde ich versuchen, die hohe Dynamik im großen Feld der Sprachheilpädagogik und die damit verbundenen Aufgaben an wesentlich erscheinenden Arbeitsbereichen der dgs fest zu machen.
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