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Die sprachlichen Dimensionen im handlungsorientierten naturwissenschaftlichen Unterricht – Potenziale und Herausforderungen Originaler Begegnungen - Praxis Sprache 1/2018
Die sprachlichen Dimensionen im handlungsorientierten naturwissenschaftlichen Unterricht – Potenziale und Herausforderungen Originaler Begegnungen - Praxis Sprache 1/2018
Iris Günthner, Alexander Küpper, Hannah Weck
Sprachliche Förderziele: (Weiter-)Entwicklung der Sprachhandlungskompetenz "Beschreiben“, Förderung der epistemischen sowie sozialen Funktion der Sprache durch Offenlegen eigener Ideen und Austausch im Team, Förderung typischer naturwissenschaftlicher Sprachstrukturen. Hier: Die selbstständige Formulierung von Vergleichssätzen (Je-Desto-Sätze und Wenn-Dann-Sätze), (Weiter-)Entwicklung von (naturwissenschaftlichem) Fachwortschatz. Altersstufe: alle Jahrgangsstufen – konkretes Beispiel für die Jahrgangsstufen 5/6.
Die sprachlichen Dimensionen im handlungsorientierten naturwissenschaftlichen Unterricht – Potenziale und Herausforderungen Originaler Begegnungen - Praxis Sprache 1/2018 - ZUSATZMATERIAL
Die sprachlichen Dimensionen im handlungsorientierten naturwissenschaftlichen Unterricht – Potenziale und Herausforderungen Originaler Begegnungen - Praxis Sprache 1/2018 - ZUSATZMATERIAL
Iris Günthner, Alexander Küpper, Hannah Weck
Zusatzmaterial zum Downloaden / Im Unterricht der naturwissenschaftlichen Fächer ergeben sich andere Potenziale und Herausforderungen in Bezug auf sprachsensibles Unterrichten als in den übrigen anderen Fächern (Stiftung Mercator, 2009). Dies liegt beispielsweise an den spezifischen Methoden und Inhalten dieser Fächer: Von Didaktikern und in Lehrplänen präferierte Konzepte sind unter anderem der handlungs- und problemorientierte Naturwissenschaftsunterricht sowie der forschend-entdeckende Unterricht (z. B. Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen 2011). Diese Konzepte haben eigene Kommunikations- und Interaktionsmuster (Rösch, 2013). Umfassende praxistaugliche Konzepte zum sprachsensiblen naturwissenschaftlichen Unterricht müssen sich daher aus den Methoden und Bedürfnissen des Fachs entwickeln (Stiftung Mercator, 2009; Rösch, 2013). Nach Auffassung der Autoren dieses Beitrags ist Sprachförderung darüber hinaus keine Einzelaktivität, sondern muss eingebunden in typische naturwissenschaftliche Unterrichts- und Interaktionsverläufe erfolgen und in Bezug zur aktuellen Sprachkompetenz der Schüler angeboten werden.
Differentialdiagnostik bei mehrsprachigen Kindern mit SSES - Praxis Sprache 1/2018
Differentialdiagnostik bei mehrsprachigen Kindern mit SSES - Praxis Sprache 1/2018
Stefan Jeuk
Bei mehrsprachigen Kindern, die in Deutschland aufwachsen, wird vergleichsweise häufig ein sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt (Jeuk 2015). Dies gilt auch für den Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot im Förderschwerpunkt Sprache. Für den Unterricht, die Förderung und die Sprachtherapie stellen sich nun mehrere Fragen: Kann eine SSES bei mehrsprachigen Kindern mit Deutsch als Zweitsprache überhaupt diagnostiziert werden und wenn ja wie? Unterscheidet sich eine Förderung bzw. Unterstützung bei der Aneignung der Zweitsprache Deutsch bei mehrsprachigen Kindern grundlegend von der Förderung bzw. Therapie bei einsprachigen Kindern mit SSES? In dem Beitrag wird zunächst der Forschungsstand in Bezug auf den Besuch eines sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums (SBBZ) sowie in Bezug auf den Zweitspracherwerb bei mehrsprachigen Kindern in Deutschland aufgezeigt. Dann werden aktuelle Ergebnisse zur Abgrenzung und Einordnung Spezifischer Sprachentwicklungsstörungen bei mehrsprachigen Kindern vorgestellt. Der Beitrag schließt mit einigen differentialdiagnostischen Überlegungen hinsichtlich der schulischen Förderdiagnostik bei mehrsprachigen Kindern mit und ohne SSES.
Evidenzbasierte logopädische Diagnostik bei mehrsprachigen Kindern mit Verdacht auf Sprachentwicklungsstörung - Praxis Sprache 1/2018
Evidenzbasierte logopädische Diagnostik bei mehrsprachigen Kindern mit Verdacht auf Sprachentwicklungsstörung - Praxis Sprache 1/2018
Wiebke Scharff Rethfeldt
Da im schulischen Kontext tätige (Sprachheil-) Pädagogen Sprachbeurteilungen zur Einschätzung von Deutschkenntnissen bei kulturell und linguistisch diversen Schülern durchführen, die ihre Sprachen nicht separat, sondern interdependent entwickeln, sind u. a. neben fachspezifischen Kenntnissen auch interkulturelle Handlungskompetenzen unerlässlich. Dabei sind bei zwei von dreißig Kindern einer Schulklasse vorhandene Sprachdefizite hingegen nicht auf beispielsweise soziale Bedingungen und/oder mangelnde Spracherfahrung mit dem Deutschen, sondern auf eine Sprachentwicklungsstörung (SES) ohne Zusammenhang mit Komorbiditäten zurückzuführen. Damit sind sie mit den Bedarfen und Anforderungen an eine Differenzialdiagnostik konfrontiert, sofern diese nicht frühzeitig im Alter von drei Jahren identifiziert wurde. Der vorliegende Beitrag bietet einen Einblick in die evidenzbasierte klinischtherapeutische Differenzialdiagnostik und zeigt die in der Logopädie verwendete Terminologie, diagnostische Kriterien sowie Herausforderungen und Überlegungen zur geeigneten Methodenwahl auf und leistet damit einen interdisziplinären Beitrag als Grundlage zur Ableitung zukünftiger Handlungsansätze an den Schnittstellen von Bildung und Gesundheit.
Lernen in der Kaffeeküche - Praxis Sprache 1/2018
Lernen in der Kaffeeküche - Praxis Sprache 1/2018
Elisabetta Terrasi-Haufe
Sprachliche Förderziele: sprachliche Handlungs- und Textkompetenz beim berufsbezogenen Fachwortschatz. Altersstufe: Jahrgangsstufen 7–9, Berufsintegrationsklassen, berufliche Schulen, Sek II.
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