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Angststörungen und selektiver Mutismus bei Kindern und Jugendlichen - Praxis Sprache 3/2016
Angststörungen und selektiver Mutismus bei Kindern und Jugendlichen - Praxis Sprache 3/2016
Janina Wischnewski, Andreas Ströhle
Angsterkrankungen können das tägliche Leben massiv beeinträchtigen. Sie können sich beispielsweise in Form von plötzlichen Panikattacken, vermehrter Isolation, Vermeidungsverhalten oder sich aufdrängenden Gedankenketten äußern. Der selektive Mutismus zählt nach DSM-51 inzwischen ebenfalls zu den Angsterkrankungen. Die Betroffenen schweigen in Situationen in denen das Sprechen von ihnen erwartet wird und isolieren sich unter Umständen immer weiter. In diesem Artikel wird ein Überblick über entwicklungsbezogene Ängste und Angsterkrankungen bei Kindern und Jugendlichen und deren Behandlungsmöglichkeiten gegeben.
Diagnostik im Rahmen der Kooperativen Mutismustherapie - Der Deutsche Mutismus Test (DMT-KoMut) als Diagnostikverfahren im Rahmen der Kooperativen Mutismustherapie und mögliche Ableitungen für pädagogische und therapeutische Konzepte - Praxis Sprache 3/2016
Diagnostik im Rahmen der Kooperativen Mutismustherapie - Der Deutsche Mutismus Test (DMT-KoMut) als Diagnostikverfahren im Rahmen der Kooperativen Mutismustherapie und mögliche Ableitungen für pädagogische und therapeutische Konzepte - Praxis Sprache 3/2016
Katja Johanssen, Jens Kramer, Julia Lukaschyk, Jutta Talley
Die vor 12 Jahren in Hannover gegründete Initiative StillLeben e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht die Öffentlichkeit über das Thema selektiver Mutismus zu informieren und Fachpersonal zu schulen. Das von der Initiative entwickelte Therapieverfahren Kooperative Mutismustherapie (KoMut) wird im Artikel kurz vorgestellt. Weiter soll auf das Thema Diagnostik im Rahmen der Therapie nach KoMut eingegangen werden, indem der 2016 veröffentlichte Deutsche Mutismus Test (DMT-KoMut) dargestellt und mögliche Hypothesen, die in der Therapie auftauchen, näher beleuchtet werden. Es werden anschließend Ideen für eine systemische Herangehensweise gegeben, um das Themenfeld zu explorieren und eine Intervention darauf abzustimmen.
Ich bin nicht allein - In der Gruppe ist es leichter. Therapeutische Interventionen bei selektivem Mutismus im Rahmen einer stationären Sprachheilbehandlung am Beispiel des Jungen Björn - Praxis Sprache 3/2016
Ich bin nicht allein - In der Gruppe ist es leichter. Therapeutische Interventionen bei selektivem Mutismus im Rahmen einer stationären Sprachheilbehandlung am Beispiel des Jungen Björn - Praxis Sprache 3/2016
Maik Herrmann, Belinda Fuchs
Sprachliche Förderziele: Erweiterung der kommunikativen Kompetenz; Altersstufe: 10-18 Jahre
Ich bin nicht allein - In der Gruppe ist es leichter. Therapeutische Interventionen bei selektivem Mutismus im Rahmen einer stationären Sprachheilbehandlung am Beispiel des Jungen Björn - ZUSATZMATERIAL
Ich bin nicht allein - In der Gruppe ist es leichter. Therapeutische Interventionen bei selektivem Mutismus im Rahmen einer stationären Sprachheilbehandlung am Beispiel des Jungen Björn - ZUSATZMATERIAL
Maik Herrmann, Belinda Fuchs
Zusatzmaterial zum Downloaden / Sprachliche Förderziele: Erweiterung der kommunikativen Kompetenz; Altersstufe: 10-18 Jahre
Kölner Mutismus Anamnesebogen (K-M-A) - Praxis Sprache 3/2016
Kölner Mutismus Anamnesebogen (K-M-A) - Praxis Sprache 3/2016
Boris Hartmann
Mutismus wird im neuen DSM-5, dem Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer Störungen, Version 5, der Amerikanischen Gesellschaft für Psychiatrie, unter die Angststörungen subsumiert und nicht mehr, wie beim DSM-IV, unter die Störungen sozialer Funktionen mit Beginn in der Kindheit und Jugend. Das hat für alle therapeutischen Disziplinen, die sich mit dem Schweigen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter beschäftigen, erhebliche inhaltliche Veränderungen zur Folge, da von nun an Ergebnisse der (medizinischen) Angstforschung noch stärker berücksichtigt werden müssen. Aber nicht nur die Behandlung, sondern auch die Diagnostik erfährt eine semantische Erweiterung. Der „Kölner Mutismus Anamnesebogen (K-M-A)“ greift die wissenschaftliche Perspektivenverschiebung auf und stellt ein Instrumentarium dar, ätiologisch relevante Risikofaktoren in der Familie über drei Generationen hinweg zu dokumentieren.
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