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Förderung kommunikativ-pragmatischer Fähigkeiten im Rahmen der Berufswahlvorbereitung - ZUSATZMATERIAL
Förderung kommunikativ-pragmatischer Fähigkeiten im Rahmen der Berufswahlvorbereitung - ZUSATZMATERIAL
Ingrid Hübner-Bueno, Azucena Hoffmann
Zusatzmaterial zum Downloaden / Vor allem das achte Schuljahr der Werkrealschule steht ganz im Zeichen der Berufsorientierung und -findung. Für die Schüler gipfelt dieser Prozess in drei einwöchigen Praktika in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen. Dies ist notwendig, da sich die Schüler, auch unabhängig von einer sprachlichen Beeinträchtigung, zu diesem Zeitpunkt oft noch keinerlei Vorstellung von einem Beruf machen können. Um ihnen einen Zugang zu den verschiedenen Berufsfeldern mit ihren spezifischen Anforderungen zu verschaffen, sollten im Vorfeld Erwartungen an einen Beruf, das Erkennen der eigenen Fähigkeiten und Interessen erarbeitet werden.
Sprachtherapeutische Handlungsmöglichkeiten zum Aufbau pragmatisch-kommunikativer Fähigkeiten bei Kindern mit Intelligenzminderung - ZUSATZMATERIAL
Sprachtherapeutische Handlungsmöglichkeiten zum Aufbau pragmatisch-kommunikativer Fähigkeiten bei Kindern mit Intelligenzminderung - ZUSATZMATERIAL
Hildegard Kaiser-Mantel, Alisa Wiesenberger
Zusatzmaterial zum Downloaden / Kinder und Jugendliche mit Intelligenzminderung bringen Defizite in vielen Bereichen mit, die für die Kommunikationsentwicklung relevant sind, wie zum Beispiel ein geringes Abstraktionsvermögen und eine niedrige Aufmerksamkeitsspanne bzw. -steuerung (Brown et al. 2003). Auch ein eingeschränktes Sprachverständnis für komplexe Sätze oder Fragen und eine schlechte Verständlichkeit durch eine phonetisch-phonologische Störung können die Kommunikation erschweren. Zudem zeigen Menschen mit Intelligenzminderung oft eine geringere Kommunikationsbereitschaft , weil sie sich häufig fremdbestimmt erleben, sich missverstanden fühlen und ihr Verhalten fehlinterpretiert wird. Die sozial-kommunikativen und pragmatischen Störungen sind dann Folgeerscheinungen von formalen Störungen der Sprache und wirken sich meist gravierender auf die Kommunikation aus als die formalen Störungen an sich (Wilken 2009). Sprachtherapeutische Maßnahmen zum Aufbau von pragmatisch-kommunikativen Fähigkeiten bei Kindern mit Intelligenzminderung sind demnach bedeutsam.
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