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Adoption braucht gute Begleitung - Zur ersten Stuttgarter Fachtagung für erwachsene Adoptierte - PFAD 1/2019
Adoption braucht gute Begleitung - Zur ersten Stuttgarter Fachtagung für erwachsene Adoptierte - PFAD 1/2019
Linda Dorday
Den Satz „Adoption braucht gute Begleitung“, als Erwartung oder Forderung geäußert, höre ich oft und von vielen Seiten. Auch ich hätte sicherlich selbst davon profitiert und einige Teilstrecken meines Lebens damit weniger nervenaufreibend überstanden. Aber was bedeutet gute Begleitung konkret? Wer soll begleitet werden und durch wen? Wann wird sie gebraucht und wann erreicht sie die „Richtigen“? Die Frage nach guter Begleitung und vor allem die Antworten darauf sind meiner Erfahrung nach sehr komplex und so individuell wie die Menschen selbst. Dennoch halte ich es für sinnvoll, sich auf wesentliche Merkmale guter Begleitung festzulegen, um sie zur Präventionsarbeit zu nutzen. Ich glaube daran, dass Prävention die beste Begleitung ist und dass sie daher besondere Aufmerksamkeit verdient.
Bereitschaftspflege -„Ich kann daran ja doch nichts ändern!“ - PFAD 2/2019
Bereitschaftspflege -„Ich kann daran ja doch nichts ändern!“ - PFAD 2/2019
Tabea Pioch
... so habe auch ich lange gedacht. Ich bin Mutter einer fünfköpfigen Familie, die sich vor Jahren dazu entschlossen hat, familiäre Bereitschaftsbetreuung anzubieten. Hier bleibt das Kind solange, bis geklärt ist, wie es in Zukunft mit ihm weitergeht: zurück zu seinen Eltern oder Unterbringung in einer Dauerpflegefamilie, Wohngemeinschaft oder in einem Heim?
Bereitschaftspflege: Übergänge gut gestalten - PFAD 1/2019
Bereitschaftspflege: Übergänge gut gestalten - PFAD 1/2019
Sabine Simon
Jule sitzt auf dem Arm ihrer Pflegemutter und winkt zum Abschied kräftig mit ihrer rechten kleinen Hand. „Tschüss, Inge, bis ba-ald!“, ruft sie der Frau zu, die gerade die Gartenpforte hinter sich schließt. Inge K. dreht sich noch einmal um. „Tschüss, Jule, bis bald!“, ruft sie zurück und macht sich auf den Weg zu ihrem Auto. Inge K. und ihr Mann Rolf betreuen seit sechs Jahren Kinder, die vom Bremer Jugendamt in Obhut genommen wurden. Sie sind Pflegeeltern in der sogenannten Übergangspflege, einer Betreuungsform, die in anderen Bundesländern oft Bereitschaftspflege heißt. Kurz nach ihrem ersten Geburtstag kam Jule zu Familie K. Im Frühjahr wurde sie drei Jahre alt, und vor wenigen Wochen ist sie zu Kathrin und Uwe H., ihrer neuen Pflegefamilie, gezogen, bei der sie jetzt aufwachsen soll. Ein Familiengericht hatte entschieden, dass Jule nicht zurück zu ihren Eltern kann. Das Jugendamt wurde beauftragt, eine langfristige Lösung zu entwickeln. Zu diesem Zeitpunkt lebte Jule bereits zwei Jahre in der Übergangspflegefamilie - zwei Drittel ihres Lebens. Den K.s ist es nicht leichtgefallen, Jule gehen zu lassen. „Sie ist ein Teil unserer Familie geworden“, sagt Inge K., „aber wir sind beide über 60 und können kein kleines Kind mehr aufziehen“.
Damit es auf Dauer gelingt - Therapeutische Übergangshilfe sorgt für Stabilität in Pflegeverhältnissen - PFAD 1/2019
Damit es auf Dauer gelingt - Therapeutische Übergangshilfe sorgt für Stabilität in Pflegeverhältnissen - PFAD 1/2019
Martin Janning, Timo Herrmann
Wie kann es gelingen, traumatisierte Vor- und Grundschulkinder in Pflegefamilien zu vermitteln, in denen sie auf Dauer bleiben können? Welche Vorteile bietet eine vorübergehende Unterbringung in einem Kinderheim? Wie stabil sind dann die Pflegeverhältnisse im Vergleich zur Bundesstatistik? Was führt zu Abbrüchen? Das Caritas-Kinder- und Jugendheim in Rheine gab in seinen 2018 veröffentlichten Forschungsergebnissen zu seinem hoch spezialisierten Angebot der „Therapeutischen Übergangshilfe“ (TÜ) erstaunliche Antworten.
Gute Begleiter - Außerschulische Förderung von Pflege- und Adoptivkindern - PFAD 1/2019
Gute Begleiter - Außerschulische Förderung von Pflege- und Adoptivkindern - PFAD 1/2019
Karola Arndt
Drei Personen halten je ein Band in den Händen, um den in Schieflage geratenen Buchstaben aufzurichten. Es zerren nicht alle zusammen an einem Band. Jeder Begleiter hat die erfolgversprechendsten Kompetenzen auf seinem Fachgebiet. Ist jedem klar, wie das Ziel definiert ist, arbeitet jeder autark. Der notwendige Austausch untereinander findet selbstverständlich statt. Das Bild zeigt die Rückseite meiner Visitenkarte. Die Symbolik der Zeichnung verdeutlicht, wie ich als Legasthenie-/LRS-Trainerin arbeite und beinhaltet eine Botschaft. Der Betrachter wird in die Pflicht genommen, von der Norm abzuweichen und die Rückseite genauer zu betrachten.
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