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Das Labyrinth - Adoptiert bleibt man ein Leben lang - PFAD 3/2018
Das Labyrinth - Adoptiert bleibt man ein Leben lang - PFAD 3/2018
Melanie Kleintz
Adoption ist eine "never-ending Story". Für die meisten Menschen auf der Welt nimmt mit einer Adoption ein Drama ein glückliches Ende. Das Kind hat neue Eltern und die Eltern haben endlich ein Kind. Aber damit beginnt erst die Geschichte für Adoptierte. Auf dem Kongress "Euradopt 2018" in Mailand waren lauter lachende und glückliche Elternpaare mit einem ausländischen Kind auf Bildern zu sehen. Meiner Kollegin Linda Dorday war gleich aufgefallen, dass nur die Eltern lachten und glücklich schienen. Die wenigsten Kinder schienen glücklich, eher überfordert mit der Situation. Adoptierte aus dem Ausland fallen ihr ganzes Leben lang auf. Wir sehen nicht wie Deutsche aus, und das begleitet uns ein Leben lang. Wir haben von Kindheit an damit zu leben, dass wir uns für unsere Andersartigkeit erklären müssen.
Der Zugang von Adoptierten zu ihrer Herkunft: Ein Schlüssel zur Bindungsfähigkeit - PFAD 3/2018
Der Zugang von Adoptierten zu ihrer Herkunft: Ein Schlüssel zur Bindungsfähigkeit - PFAD 3/2018
Susanne Panter
Was sich für die meisten Menschen ganz normal anfühlt, die biologischen Eltern zu kennen, ist für Adoptierte nicht selbstverständlich. Für sie ist es ein intensiver Prozess, mit dem sie sich ihr Leben lang auseinandersetzen. Die Adoptiveltern spielen dabei eine wichtige Rolle und können viel beitragen, diesen Prozess zu erleichtern. Letztendlich geht es um Bindungsfähigkeit: Sie ist in der Kindheit, beim Übergang ins Erwachsenenleben und auch später die Schlüsselvoraussetzung für die Fähigkeit, diese Kompetenz auch an seine Kinder weiterzugeben.
Liebe - Vertrauen - Akzeptanz - PFAD 3/2018
Liebe - Vertrauen - Akzeptanz - PFAD 3/2018
Waltraut Schäfer
Die Adoptionsfreigabe eines Kindes geschieht aus sehr unterschiedlichen Lebenssituationen und individuellen Gegebenheiten heraus. Auch heute noch ist ein häufiger Grund die (ungeplante) Schwangerschaft junger Mädchen. Keineswegs wird die Entscheidung zur Hergabe des Kindes immer bewusst von der werdenden Mutter selbst gefällt. Häufig üben die Eltern der Schwangeren oder der Kindsvater - sofern er von der Schwangerschaft erfährt - Druck auf die Schwangere aus, sich von dem Kind zu trennen, es abzutreiben oder in eine gute Obhut zu geben. Eigene Überlegungen gehen dabei oftmals verloren.
Zwischen den Welten - Auf der Suche nach Heimat und Identität Pflegekindern einen Halt geben - PFAD 3/2018
Zwischen den Welten - Auf der Suche nach Heimat und Identität Pflegekindern einen Halt geben - PFAD 3/2018
Sepiedeh Fazlali-Rusert
Das Leben eines Pflegekindes ist stark von der Auseinandersetzung mit den existenziellen Fragen nach der eigenen Herkunft und Person geprägt: Wer bin ich? Wer oder was ist meine Familie? Warum bin ich hier? Wo gehöre ich hin? Es sind Fragen, die schon im Kindesalter präsent sind und die sich im Laufe der Pubertät weiter intensivieren. Besonders Kinder "mit Migrationsgeschichte" sind immer wieder mit diesen Fragen konfrontiert. Ob sie bewusst wahrgenommen werden oder nicht, mag sich bei jedem Kind unterscheiden, doch eines ist sicher, diese Fragen drängen auf Antworten und spiegeln sich in den Handlungen und Lebensweisen der Kinder wider.
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