Home  »  PFAD  »  Fachartikel  »  Jahrgang  »  2018  »  Ausgabe 2
Titel     Erscheinungsdatum 
« zurück    weiter »
Crystel Meth in der Schwangerschaft - Auswirkungen auf die Kindesentwicklung und die Bedeutung für Pflege- und Betreuungspersonen - PFAD 2/2018
Crystel Meth in der Schwangerschaft - Auswirkungen auf die Kindesentwicklung und die Bedeutung für Pflege- und Betreuungspersonen - PFAD 2/2018
Janina Dyba, Diana Moesgen, Michael Klein
Der Konsum von kristallinem Methamphetamin (auch oftmals als „Crystal Meth“ bekannt) stellt in Deutschland im vergangenen Jahrzehnt ein stark zunehmendes Problem dar. Hierbei sind insbesondere die Bundesländer Deutschlands betroffen, die in der Grenzregion zur Tschechischen Republik liegen, z. B. Sachsen, Thüringen und Nordbayern (BKA, 2014; SLS e. V., 2016). Crystal Meth ist eine hochwirksame aufputschende Droge, welche kurzfristig eine stark aktivierende, leistungssteigernde und euphorisierende Wirkung zeigt. Nach einer ersten Hochphase folgt nach einigen Stunden (bis zu Tagen) ein Tief, das sich durch umgekehrte Wirkeffekte auszeichnet.
Kinder und Jugendliche mit FASD - Herausforderungen für die Schulen - PFAD 2/2018
Kinder und Jugendliche mit FASD - Herausforderungen für die Schulen - PFAD 2/2018
Gela Becker
Eine aufsuchende Studie mittels aktiver Fallsuche an italienischen Schulen ermittelte ein alarmierendes Ergebnis: In jeder Schulklasse war mindestens ein Kind mit FASD.
Umgang mit frühen Traumata bei Pflege- und Adoptivkindern - PFAD 2/2018
Umgang mit frühen Traumata bei Pflege- und Adoptivkindern - PFAD 2/2018
Katrin Boger
Pflege- und Adoptivkinder erleben häufig schon sehr früh selbst oder als Zeugen Ereignisse, die ihre individuellen Bewältigungsstrategien übersteigen. Sie sind dadurch Angst und Furcht ausgesetzt. In solchen Momenten greifen die in uns Menschen angelegten Überlebensstrategien zu kämpfen oder zu fliehen nicht mehr und wir erleben ein für uns traumatisches Ereignis. Eine Studie der Bundespsychotherapeutenkammer von 2013 belegt, dass 75% der Kinder und Jugendlichen in stationären und teilstationären Einrichtungen, 64% in sonstigen Einrichtungen und 40% in ambulanten Einrichtungen und Beratungsstellen bereits eine psychische Erkrankung diagnostiziert bekommen haben und 81% davon mindestens ein traumatisches Ereignis erlebt haben.
Vorgeburtliche Belastungserfahrungen von Adoptiv- und Pflegekindern und ihre Auswirkungen - PFAD 2/2018
Vorgeburtliche Belastungserfahrungen von Adoptiv- und Pflegekindern und ihre Auswirkungen - PFAD 2/2018
Carmen Thiele
Belastungserfahrungen von Adoptiv- und Pflegekindern werden verstanden als Umweltereignisse, die zumindest bei einem Teil der betroffenen Kinder mit spürbaren Beeinträchtigungen im Entwicklungsverlauf einhergehen. Pränatale, also vorgeburtliche Einflüsse durch Suchtstoffe werden dabei vielfach noch nicht in ihrer Bedeutung wahrgenommen. Dabei ist aus den vorhandenen Untersuchungen, einschließlich der Kinder- und Jugendhilfestatistik inzwischen erkennbar, dass bei mindestens einem Drittel der Pflegekinder die Suchtproblematik der Eltern ein wesentlicher Grund für die Fremdunterbringung war (DJI 2011: S.173). Auch in der Adoptionsvermittlung gehen die Fachkräfte inzwischen davon aus, dass vorgeburtliche Schädigungen nicht ausgeschlossen werden können.
« zurück
1-4 | 4 Artikel      1
weiter »

Anbieter

© 2018 Schulz-Kirchner Verlag GmbH, Idstein     |     3.88.156.58