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Auftanken, Gleichgesinnte finden und vieles mehr: eine Oase für Pflege- und Adotivfamilien - PFAD 1/2018
Auftanken, Gleichgesinnte finden und vieles mehr: eine Oase für Pflege- und Adotivfamilien - PFAD 1/2018
Ursula Immenschuh
Es ist Freitagnachmittag. Feli und Lena sind schon da und bereiten einen Tisch für die Kinderbetreuung vor. Heute sind sechs Kinder für die Betreuung während des „Freitagstreffs“ angemeldet. Feli ist Heilpädagogin und Lena ist Erzieherin. Sie werden die Kinder betreuen, während sich die Eltern dem widmen können, was für sie ansteht: Austausch mit anderen Eltern, Sprechstunde mit dem Psychotherapeuten-Paar oder eine Massage von Deva genießen. Sie können aber auch einfach in die Stadt gehen, einen Spaziergang machen oder was immer sie wollen. Das ist das Konzept der Freitagstreffs, die in dem im Mai 2017 eröffneten Treffpunkt für Pflege- und Adoptivfamilien in Freiburg stattfinden: professionelle Kinderbetreuung, damit sich die Eltern ihren Fragen und Anliegen widmen können - mit anderen Eltern oder auch alleine -, was immer für sie ansteht.
Bereitschaftspflege im Blick (BiB) - erste Eindrücke über die Sicht von Bereitschaftsfpflegeeltern - PFAD 1/2018
Bereitschaftspflege im Blick (BiB) - erste Eindrücke über die Sicht von Bereitschaftsfpflegeeltern - PFAD 1/2018
Peter Büttner, Jörg M. Fegert, Thomas Meysen, Franz Petermann, Stefan Rücker
Der Beitrag gibt ausgewählte Ergebnisse der anderenorts publizierten BiB-Studie, welche aus der Praxis für die Praxis entstanden ist, wieder und gibt Einblicke, Einschätzungen und Bewertungen durch Bereitschaftspflegeeltern. Bereitschaftspflegeeltern leisten Beziehungs- und Betreuungsarbeit für bisweilen körperlich und seelisch schwer belastete Kinder. Vielfach stehen sie vor fachlichen Herausforderungen, bei denen sie gern Fachkräfte im Jugendamt konsultieren würden. Dies gestaltet sich oft schwierig, da der enorme Anstieg in den Fallzahlen sowie eine angespannte personelle Situation in den Jugendämtern eine zeitnahe Unterstützung von Bereitschaftspflegeeltern erschwert.
Crystel Meth in der Schwangerschaft - Auswirkungen auf die Kindesentwicklung und die Bedeutung für Pflege- und Betreuungspersonen - PFAD 2/2018
Crystel Meth in der Schwangerschaft - Auswirkungen auf die Kindesentwicklung und die Bedeutung für Pflege- und Betreuungspersonen - PFAD 2/2018
Janina Dyba, Diana Moesgen, Michael Klein
Der Konsum von kristallinem Methamphetamin (auch oftmals als „Crystal Meth“ bekannt) stellt in Deutschland im vergangenen Jahrzehnt ein stark zunehmendes Problem dar. Hierbei sind insbesondere die Bundesländer Deutschlands betroffen, die in der Grenzregion zur Tschechischen Republik liegen, z. B. Sachsen, Thüringen und Nordbayern (BKA, 2014; SLS e. V., 2016). Crystal Meth ist eine hochwirksame aufputschende Droge, welche kurzfristig eine stark aktivierende, leistungssteigernde und euphorisierende Wirkung zeigt. Nach einer ersten Hochphase folgt nach einigen Stunden (bis zu Tagen) ein Tief, das sich durch umgekehrte Wirkeffekte auszeichnet.
Das Labyrinth - Adoptiert bleibt man ein Leben lang - PFAD 3/2018
Das Labyrinth - Adoptiert bleibt man ein Leben lang - PFAD 3/2018
Melanie Kleintz
Adoption ist eine "never-ending Story". Für die meisten Menschen auf der Welt nimmt mit einer Adoption ein Drama ein glückliches Ende. Das Kind hat neue Eltern und die Eltern haben endlich ein Kind. Aber damit beginnt erst die Geschichte für Adoptierte. Auf dem Kongress "Euradopt 2018" in Mailand waren lauter lachende und glückliche Elternpaare mit einem ausländischen Kind auf Bildern zu sehen. Meiner Kollegin Linda Dorday war gleich aufgefallen, dass nur die Eltern lachten und glücklich schienen. Die wenigsten Kinder schienen glücklich, eher überfordert mit der Situation. Adoptierte aus dem Ausland fallen ihr ganzes Leben lang auf. Wir sehen nicht wie Deutsche aus, und das begleitet uns ein Leben lang. Wir haben von Kindheit an damit zu leben, dass wir uns für unsere Andersartigkeit erklären müssen.
Der Zugang von Adoptierten zu ihrer Herkunft: Ein Schlüssel zur Bindungsfähigkeit - PFAD 3/2018
Der Zugang von Adoptierten zu ihrer Herkunft: Ein Schlüssel zur Bindungsfähigkeit - PFAD 3/2018
Susanne Panter
Was sich für die meisten Menschen ganz normal anfühlt, die biologischen Eltern zu kennen, ist für Adoptierte nicht selbstverständlich. Für sie ist es ein intensiver Prozess, mit dem sie sich ihr Leben lang auseinandersetzen. Die Adoptiveltern spielen dabei eine wichtige Rolle und können viel beitragen, diesen Prozess zu erleichtern. Letztendlich geht es um Bindungsfähigkeit: Sie ist in der Kindheit, beim Übergang ins Erwachsenenleben und auch später die Schlüsselvoraussetzung für die Fähigkeit, diese Kompetenz auch an seine Kinder weiterzugeben.
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