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Belastung oder Chance? Kontakte von Pflegekindern zu ihrer Herkunftsfamilie - PFAD 2/2017
Belastung oder Chance? Kontakte von Pflegekindern zu ihrer Herkunftsfamilie - PFAD 2/2017
Irmela Wiemann
„Kontakte zur Herkunftsfamilie“ ist eines der kompliziertesten Themen im Pflegekinderbereich. Während meiner langjährigen Beratung von Pflege- und Herkunftsfamilien und bei Begegnungen auf Fortbildungen habe ich tausende von Pflegeeltern-Kind-Herkunftseltern-Systeme erlebt. Viele Besuchskontakte verliefen konfliktreich, andere sehr befriedigend für die Kindern.
Kinder inhaftierter Eltern - Vom Verschiebebahnhof aufs Präventionsgleis - PFAD 2/2017
Kinder inhaftierter Eltern - Vom Verschiebebahnhof aufs Präventionsgleis - PFAD 2/2017
Klaus Roggenthin
In Deutschland, so der Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffälligenhilfe e. V. Dr. Klaus Roggenthin, müssen an jedem beliebigen Tag mehrere Zehntausend Minderjährige mit einer haftbedingten Trennung von den Eltern fertig werden. Studien belegen, dass ihr gesundes Aufwachsen und die spätere gesellschaftliche Integration dadurch auf dem Spiel stehen. Minderjährige zahlen einen sehr hohen Preis für die Straftaten ihrer Eltern, wenn ihnen Vater, Mutter oder beide durch Inhaftierung entzogen werden und gleichzeitig die erforderliche psychosoziale und materielle Unterstützung versagt bleibt. Zentral ist die Frage wie der Strafvollzug sensibler gemacht werden kann für die Belange von Kindern und von Familien. Roggenthin plädiert dringend für eine überregionale Präventionsstrategie als eng geknüpftes Hilfe- und Versorgungsnetz mit klaren Verantwortlichkeiten und hinreichenden Budgets. Für ihn ist Family Mainstreaming ein Schlüssel für einen humanen, auf Wiedereingliederung und Teilhabe zielenden Umgang mit Straffälligen und ihren Angehörigen.
Kinder suchtkranker Eltern - Kooperation mit der Jugendhilfe, Gestaltung von Rückführungen und Umgangskontakten am Beispiel der Fachklinik Alpenland in Bad Feilnbach - PFAD 2/2017
Kinder suchtkranker Eltern - Kooperation mit der Jugendhilfe, Gestaltung von Rückführungen und Umgangskontakten am Beispiel der Fachklinik Alpenland in Bad Feilnbach - PFAD 2/2017
Bettina Neumayr
Wenn suchtkranke Eltern(-teile) sich in eine stationäre, medizinische Entwöhnungsbehandlung begeben, muss über die Unterbringung der Kinder entschieden werden: Können die Kinder ihre suchtkranken Eltern in die Suchtklinik begleiten, oder werden sie von nahen Verwandten, Freunden oder Nachbarn für die Zeit des Klinikaufenthalts betreut oder muss eine (Bereitschafts-)Pflegefamilie gefunden werden? In einigen Fällen ist eine Inobhutnahme des Kindes bereits vor der stationären Behandlung des Elternteils erfolgt und erst während der Behandlung der elterlichen Erkrankung und nach Erlangung von Suchtmittelfreiheit ist eine Rückführung oder Zusammenführung zu prüfen Suchtkliniken mit der Möglichkeit der Mitaufnahme von Kindern sind in Deutschland (noch) eine Seltenheit.
Pflegeeltern schildern Umgänge in besonderen Situationen - PFAD 2/2017
Pflegeeltern schildern Umgänge in besonderen Situationen - PFAD 2/2017
divers
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Umgangssituationen mit geistig behinderten Herkunftseltern - PFAD 2/2017
Umgangssituationen mit geistig behinderten Herkunftseltern - PFAD 2/2017
Ursula Pforr
Pflegefamilien werden vor immer neue Herausforderungen gestellt Eine davon ist der Umgang mit geistig behinderten Herkunftseltern, da die Zahl von Menschen mit einer geistigen Behinderung, die Eltern werden, stetig wächst. Dank Ursula Pixa-Kettner liegen hierzu seit 1996 Zahlen vor. Schätzungen aufgrund der Zahlen ihrer Studien ergaben bereits 1993 mehrere 1000 Elternschaften in Deutschland, Tendenz steigend. Der Verein BeWo Darmstadt, ein ambulanter Dienst, der aktuell gut 100 Menschen mit Behinderungen in ihrer selbstständigen Lebensführung unterstützt, hat in den knapp 30 Jahren seines Bestehens Eltern mit insgesamt 35 Kindern begleitet. Etwa die Hälfte davon lebte in Pflegefamilien.
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