Home  »  PFAD  »  Fachartikel  »  Jahrgang  »  2016  »  Ausgabe 4
Titel     Erscheinungsdatum 
« zurück    weiter »
Meilensteine – Stolpersteine - 40 Jahre PFAD Bundesverband - PFAD 4/2016
Meilensteine – Stolpersteine - 40 Jahre PFAD Bundesverband - PFAD 4/2016
Dagmar Trautner
Es war im März 1976, als die Initiativgruppe von Pflege- und Adoptiveltern zur Gründungsversammlung des Bundesverbandes der Pflege und Adoptiveltern einlud. In den Räumen des Franziskanerklosters in Münster wurde Heinrich Potthoff zum ersten Vorsitzenden des neuen Bundesverbandes gewählt. Kooperationspartner war die Gesellschaft für Sozialwaisen e. V. (GESO), die 1977 für ihre vorbildliche Tätigkeit zugunsten familienloser Kinder den Theodor-Heuss-Preis verliehen bekam.
Rede der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig - Berlin, 16. September 2016 - PFAD 4/2016
Rede der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig - Berlin, 16. September 2016 - PFAD 4/2016
Manuela Schwesig
Sehr geehrte Frau Trautner, sehr geehrte Damen und Herren, herzlichen Glückwunsch zum 40-jährigen Jubiläum des Bundesverbands der Pflege- und Adoptivfamilien! Ich habe gern die Schirmherrschaft über diese Veranstaltung übernommen, weil ich großen Respekt davor habe, wie Sie seit 40 Jahren Pfade aufzeigen.
Warum sollen sich Pflege- und Adoptivfamilien zusammenschließen? - PFAD 4/2016
Warum sollen sich Pflege- und Adoptivfamilien zusammenschließen? - PFAD 4/2016
August Huber
Im Vergleich zum Heimbereich weist das Pflegekinderwesen einen bedeutend geringeren Grad von Organisation, Institutionalisierung und politischer Strukturierung auf. Und dies, obwohl annähernd die Hälfte der Kinder und Jugendlichen, die über Jugendhilfe außerhalb ihrer Familien untergebracht sind, sich in Pflegefamilien befinden. Die großen Heimträger sind seit der Schaffung des JWG (Jugendwohlfahrtgesetz 1922) in der Liga der Freien Wohlfahrtsverbände vertreten und können so ihre Interessen bei den politischen Entscheidungsträgern geltend machen. Hingegen wird der Pflegekinderbereich erst seit den letzten 40 Jahren in der Öffentlichkeit wahrgenommen und findet allmählich gesellschaftliches Interesse.
Zur Entwicklung von Kindern in Pflegefamilien: Erste Ergebnisse eines Forschungsprojektes - PFAD 4/2016
Zur Entwicklung von Kindern in Pflegefamilien: Erste Ergebnisse eines Forschungsprojektes - PFAD 4/2016
Arnold Lohaus, Nina Heinrichs, Kerstin Konrad, Sabrina Chodura, Daniela Ehrenberg, Ann-Katrin Job, Christine Möller, Vanessa Reindl, Tabea Symanzik
Das GROW&TREAT-Projekt befasst sich mit der Entwicklung von Pflegekindern nach dem Übertritt in eine Pflegefamilie. Im Vordergrund stehen dabei die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder. Nach einer anfänglichen Erhebung bei Kindern im Altersbereich zwischen zwei und sieben Jahren folgen zwei weitere Erhebungen im halbjährigen Abstand. Einbezogen ist weiterhin eine Vergleichsgruppe von Kindern, die bei ihren biologischen Eltern aufwachsen. Integriert ist darüber hinaus bei einem Teil der Pflegefamilien ein Elterntraining, um die Pflegeeltern in ihren Erziehungs- und Interaktionskompetenzen im Umgang mit dem Pflegekind zu unterstützen. An dem Projekt sind drei Universitätsstandorte (Aachen, Bielefeld und Braunschweig) beteiligt. Die drei erstgenannten Autor/innen (Prof. Dr. Arnold Lohaus, Prof. Dr. Nina Heinrichs und Prof. und Dr. Kerstin Konrad) leiten das Projekt an den verschiedenen Standorten. Sie repräsentieren die Fachgebiete Entwicklungspsychologie, Klinische Psychologie und Neuropsychologie. Die übrigen Autorinnen sind Projektmitarbeiterinnen und als solche unter anderem für Datenerhebungen und Datenauswertungen sowie Ergebnisdokumentationen zuständig.
« zurück
1-4 | 4 Artikel      1
weiter »

Anbieter

© 2019 Schulz-Kirchner Verlag GmbH, Idstein     |     34.237.76.91