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Biografien verstehen - Pflegekinder unterstützen - PFAD 2/2016
Biografien verstehen - Pflegekinder unterstützen - PFAD 2/2016
Lisa Goller
Der Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen, die aufgrund schwerwiegender familiärer Verhältnisse in Pflegefamilien untergebracht werden müssen, ist oft hochgradig belastet. Körperliche oder seelische Misshandlung, sexueller Missbrauch, Vernachlässigung oder andere bedrohliche Erfahrungen können sie lebenslang belasten, sogar nachhaltig traumatisieren. Obwohl die Biografien dieser jungen Menschen noch sehr kurz sind, beinhalten sie meist schon äußerst bestürzende Geschehnisse. Welche Auswirkungen die Erlebnisse auf die weitere Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen haben, ist oft ungewiss. Umso wichtiger ist es, alle unterstützenden Maßnahmen exakt an die Bedürfnisse der jungen Menschen anzupassen und danach auszurichten.
Erziehung in Pflege- und Adoptivfamilien: gestern - heute - morgen - PFAD 2/2016
Erziehung in Pflege- und Adoptivfamilien: gestern - heute - morgen - PFAD 2/2016
August Huber
Dieses Thema berührt ganz unmittelbar meine Kindheitserfahrungen mit vier leiblichen Geschwistern und mit einem, später noch einem zweiten Pflegebruder. Es berührt aber auch meine Erfahrungen in einer über 30-jährigen Beratungs- und Lehrtätigkeit auf diesem Gebiet. Ich hoffe, dass für Pflege- und Adoptiveltern anregende Erkenntnisse gewonnen werden können. Es geht dabei vorrangig um die Erziehungsvorstellungen und die daraus folgende Erziehungspraxis innerhalb von Pflegefamilien.
Leibliche Kinder in Pflege- und Adoptivfamilien - Ein Nachmittag mit Familientherapeutin Irene Goltsche - PFAD 2/2016
Leibliche Kinder in Pflege- und Adoptivfamilien - Ein Nachmittag mit Familientherapeutin Irene Goltsche - PFAD 2/2016
Margit Huber
Beim Ländergremium I am 23. April setzten sich die Vorstände des Bundesverbands und die Delegierten der PFAD Landesverbände mit dem wenig beachteten Thema "Leibliche Kinder in Pflege- und Adoptivfamilien" auseinander. Familientherapeutin Irene Goltsche stattete die 17 Teilnehmer (elf Frauen, sechs Männer) mit schriftlichen Unterlagen aus, darunter das Kursbuch Video Home-Training Interaktion im Blick (2016) und ihr Konzept "Gute Erziehung durch guten Kontakt", ehe sie die Anwesenden methodisch ans Thema heranführte.
Supervision für Adoptiv- und Pflegefamilien - Ein Projekt des Sozialdienst katholischer Frauen Bocholt e.V. - PFAD 2/2016
Supervision für Adoptiv- und Pflegefamilien - Ein Projekt des Sozialdienst katholischer Frauen Bocholt e.V. - PFAD 2/2016
Sandra Otten, Christiane Hermsen
Der Sozialdienst katholischer Frauen Bocholt e.V. hält seit 60 Jahren den Fachdienst Adoptionsvermittlung und Pflegekinderdienst vor. Im Rahmen dieses umfangreichen Aufgabenfeldes können sich interessierte Paare oder auch Einzelpersonen rund um die Aufnahme eines Adoptiv- oder Pflegekindes in einem ausführlichen Erstinformationsgespräch informieren. Wenn weiterhin Interesse besteht, folgt in dem nächsten Schritt die Qualifizierung.
Zusammenarbeit mit den leiblichen Eltern zum Wohl von Pflege- und Adoptivkindern - PFAD 2/2016
Zusammenarbeit mit den leiblichen Eltern zum Wohl von Pflege- und Adoptivkindern - PFAD 2/2016
Martin Janning
Nur schwerwiegende Gründe rechtfertigen eine Herausnahme von Kindern aus ihren Familien. Wenn Kinder also in Dauerpflege- oder Adoptivfamilien vermittelt werden, dann waren oder sind die Entwicklungsbedingungen in der Herkunftsfamilie dauerhaft nicht mehr ausreichend. Was hilft Pflege- und Adoptivkindern dann, um mit ihren Herkunftseltern und ihrer Herkunftsgeschichte ins Reine zu kommen? Was können Herkunftseltern dazu noch für ihre leiblichen Kinder leisten? Und wie kann die Arbeit mit den Herkunftseltern schon im Prozess der Herausnahme so gestaltet werden, dass später eine Klärung nicht mehr nötig oder gut vorbereitet ist?
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