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... das hört nicht mit 18 auf, das geht einfach weiter ... - Pflegeeltern bleiben der Fixpunkt im Leben ihrer Kinder - PFAD 3/2016
... das hört nicht mit 18 auf, das geht einfach weiter ... - Pflegeeltern bleiben der Fixpunkt im Leben ihrer Kinder - PFAD 3/2016
Margit Huber
Im Unterschied zu biologisch begründeten Familien leben Pflegefamilien mit der Situation einer vertraglich geschaffenen Eltern-Kind-Verbindung. Statistiken zeigen, dass viele dieser Verträge bereits vor der Vollendung des 18. Lebensjahres der Kinder enden. Der amtlich festgelegte Zeitpunkt aber bedeutet keineswegs, dass damit auch die Eltern-Kind-Verbindung endet.
Arbeit mit Adoptionsbewerbern und Eltern am Beispiel des Jugendamtes Stuttgart - PFAD 1/2016
Arbeit mit Adoptionsbewerbern und Eltern am Beispiel des Jugendamtes Stuttgart - PFAD 1/2016
Christine Lindenmayer, Karena Weiper-Zindel
Vor mehr als 20 Jahren hat das Jugendamt Stuttgart begonnen, die Arbeit mit Adoptionsbewerbern und -Eltern zu verändern. Im Mittelpunkt standen nun die Schulung der Adoptionsbewerber und eine spätere Nachbetreuung der Familien. Über die vielen Jahre hat sich gezeigt, dass Adoptiveltern und Adoptivkinder eine große Zufriedenheit mit dieser Form des Umgangs mit Adoptivbewerbern, Eltern und Kindern zeigen.
Besuchskontakte zwischen Pflegekindern und Herkunftseltern - Beispiele aus der Rechtsprechung - PFAD 1/2016
Besuchskontakte zwischen Pflegekindern und Herkunftseltern - Beispiele aus der Rechtsprechung - PFAD 1/2016
Peter Hoffmann
Der erste Teil des Referats (Abschnitt I. bis IV.) wurde in PFAD 4/2015 veröffentlicht. Rechtsanwalt Peter Hoffmann führt darin die gesetzlichen Regelungen von Umgangskontakten aus, unterscheidet zwischen den Konfliktebenen bei Scheidungskindern und Pflegekindern und stellt die Gefährdungsrisiken dar, denen Pflegekinder ausgesetzt sind. Davon leitet er Überlegungen für die Umgangsgestaltung ab und weist auf die Kollision zwischen Umgangsrecht der Herkunftseltern, Schutzauftrag der Pflegefamilie und Kindeswohl hin. Mit sieben einschlägigen Beispielen aus der Rechtsprechung, darunter vier Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, ergänzt er seine Ausführungen.
Bindungsaufbau auf unbekanntem Fundament - Die besonderen Herausforderungen des Bindungsaufbaus bei Pflege- und Adoptivkindern - PFAD 1/2016
Bindungsaufbau auf unbekanntem Fundament - Die besonderen Herausforderungen des Bindungsaufbaus bei Pflege- und Adoptivkindern - PFAD 1/2016
Katrin Lang
Besonders die ersten drei Lebensjahre spielen für die kindliche Entwicklung eine bedeutsame Rolle. In Abhängigkeit von den Erfahrungen, die die Kinder in dieser Zeit machen, werden bedeutsame Weichen für die weitere Entwicklung gestellt und das Gehirn - auch schon vorgeburtlich - auf ein Leben in der entsprechenden Umwelt vorbereitet (Pauen, 2015). Bei Pflege- und Adoptivkindern war diese frühe Umwelt oft von negativen Erlebnissen geprägt, wobei häufig unklar ist, was genau die Kinder erlebt haben.
Biografien verstehen - Pflegekinder unterstützen - PFAD 2/2016
Biografien verstehen - Pflegekinder unterstützen - PFAD 2/2016
Lisa Goller
Der Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen, die aufgrund schwerwiegender familiärer Verhältnisse in Pflegefamilien untergebracht werden müssen, ist oft hochgradig belastet. Körperliche oder seelische Misshandlung, sexueller Missbrauch, Vernachlässigung oder andere bedrohliche Erfahrungen können sie lebenslang belasten, sogar nachhaltig traumatisieren. Obwohl die Biografien dieser jungen Menschen noch sehr kurz sind, beinhalten sie meist schon äußerst bestürzende Geschehnisse. Welche Auswirkungen die Erlebnisse auf die weitere Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen haben, ist oft ungewiss. Umso wichtiger ist es, alle unterstützenden Maßnahmen exakt an die Bedürfnisse der jungen Menschen anzupassen und danach auszurichten.
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