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Begleitung, Beratung und Unterstützung von Pflege- und Adoptivfamilien: Eine Fallgeschichte - PFAD 4/2015
Begleitung, Beratung und Unterstützung von Pflege- und Adoptivfamilien: Eine Fallgeschichte - PFAD 4/2015
Ein Telefonanruf der Sozialpädagogin kündigte das Eintreffen meines ersten Pflegekindes an. Am nächsten Tag schon wurde er gebracht, ein eineinhalbjähriger Junge. Eine Familie in freudiger Erwartung. Mit einer Tüte voll Bekleidung, den Teddy im Arm und seinem Kinderbett zog Peter bei uns ein. Die Sozialarbeiterin berichtete einiges vom Kind, während sich die Pflegegeschwister, sieben und fünf Jahre alt, neugierig mit dem Familienzuwachs beschäftigten. Bauklötze durch die Gegend werfen konnte er schon ganz gut, und darin war er sich mit den Pflegegeschwistern auch einig, die ihn mit dem Nachschub der Wurfgeschosse versorgten. Ehe es ausartete, verabschiedete sich die Sozialarbeiterin und wir waren alleine.
Besuchskontakte zwischen Pflegekindern und Herkunftseltern - PFAD 4/2015
Besuchskontakte zwischen Pflegekindern und Herkunftseltern - PFAD 4/2015
Peter Hoffmann
Umgangsprobleme gehören zu den häufigsten Streitigkeiten bei Pflegekindschaftsverhältnissen. Die von den Gerichten regelmäßig benannte gesetzliche Grundlage für Besuchskontakte ist die Regelung in § 1684 BGB „Umgang des Kindes mit den Eltern“.
Eigensinnige Familien und die Dominanz des Alltagslebens: Wie Pflegeeltern Schulungsangebote nutzen - PFAD 4/2015
Eigensinnige Familien und die Dominanz des Alltagslebens: Wie Pflegeeltern Schulungsangebote nutzen - PFAD 4/2015
Annemaria Köhler
"Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr." Dieser bekannte Ausspruch thematisiert die Erzeugung von Familie (werden) und die gelebte Alltagspraxis (sein). Während die Familiengründung als unproblematisch beschrieben wird, erscheint praktizierte Elternschaft als ein schwieriges Unterfangen.
Kinder mit dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) in der stationären Jugendhilfe - PFAD 4/2015
Kinder mit dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) in der stationären Jugendhilfe - PFAD 4/2015
Klaus ter Horst
Dieser Artikel erschien zuerst in der Zeitschrift „Evangelische Jugendhilfe“ 2/2015 des Evangelischen Erziehungsverbandes e.V. (EREV). Der Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung. Obwohl sich der Beitrag vorrangig mit den Gegebenheiten in der Heimerziehung befasst, gibt es Parallelen und Überschneidungen mit der Pflegekinderhilfe, die ebenso zu den stationären Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe zählt.
Kommunikation mit Pflegekindern - PFAD 4/2015
Kommunikation mit Pflegekindern - PFAD 4/2015
Imke Büttner, Corinna Petri
Pflegefamilien bieten Kindern, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht bei ihren Eltern leben können, einen sicheren Lebensort mit kontinuierlichen Bezugspersonen, Vertrautheit, Zuverlässigkeit und Schutz. Die Pflegeeltern sind die zentralen Bezugspersonen und versuchen die Wünsche und Bedürfnisse des Kindes wahrzunehmen und zu berücksichtigen. Sowohl im Alltag als auch in besonderen Situationen ist die Kommunikation mit dem Pflegekind für die Pflegeeltern selbstverständlich und geschieht sowohl spontan als auch geplant (verabredet). Insbesondere dann, wenn es um Themen und Situationen geht, die sich aus dem spezifischen Status als Pflegekind ergeben – etwa die Auseinandersetzung mit der Herkunftsfamilie und Entscheidungsprozesse in der Hilfeplanung – können auch andere Gesprächspartner sinnvoll und notwendig sein, denen sich das Pflegekind anvertrauen kann ohne in Loyalitätskonflikte zu geraten.
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