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Faktoren für die Dauer von Familiären Bereitschaftsbetreuungsverhältnissen bei Kleinkindern - PFAD 4/2014
Faktoren für die Dauer von Familiären Bereitschaftsbetreuungsverhältnissen bei Kleinkindern - PFAD 4/2014
Dominik Gollan
Im Rahmen des Masterstudienganges „Netzwerk und Fallmanagement in der Sozialen Arbeit“ an der Katholischen Hochschule NRW (KatHO) wurden die Faktoren untersucht, die die vergleichsweise lange Dauer von Unterbringungen Unter-3-Jähriger in Familiärer Bereitschaftsbetreuung bedingen (Gollan 2012). Ausgangspunkt für diese Untersuchung war die Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) zu Familiärer Bereitschaftsbetreuung von 2002 (vgl. Lillig u.a. 2002). Diese ergab, dass 70,4 % der Familiären Bereitschaftsbetreuungsverhältnisse nach drei Monaten beendet waren, was auch häufig in Konzepten als anzustrebende Grenze genannt wird. Gleichzeitig sind gerade Kinder im Alter bis zu 3 Jahren besonders häufig (18,9 %) länger als 6 Monate in einer Familiären Bereitschaftsbetreuung (FBB). Somit kommt es gerade bei der häufigsten Zielgruppe von FBBs zu überdurchschnittlich langen Aufenthalten.
Kindeswille oder Kindeswohl? Orientierungen für Konflikte in der Pflegekinderhilfe - PFAD 4/2014
Kindeswille oder Kindeswohl? Orientierungen für Konflikte in der Pflegekinderhilfe - PFAD 4/2014
Jörg Maywald
Die Hilfe für Kinder in Pflegefamilien gehört zu den besonders spannungsgeladenen Angeboten im Feld der Kinder- und Jugendhilfe. Dies kann auch nicht verwundern. Die Unterbringung in einer anderen Familie stellt einen gravierenden Einschnitt im Leben eines Kindes dar. Zu den bestehenden, zumeist hoch unsicheren Bindungen, kommen neue intensive Beziehungen zu Pflegepersonen hinzu, die in den meisten Fällen ebenfalls den Charakter von Bindungsbeziehungen annehmen. Wenn das Kind beim Übergang in die Pflegefamilie noch jung ist und dort für längere Zeit verbleibt, werden die Pflegeeltern sogar häufig zu seinen Hauptbindungspersonen. In dieser Situation entstehen nicht selten Konflikte im Spannungsfeld von Kindeswille und Kindeswohl, die alle Beteiligten vor große Herausforderungen stellen. Es werden drei typische Konstellationen anhand fiktiver Fallvignetten exemplarisch dargestellt.
Macht - eine kleine Reflexion aus dem Alltag von Pflegefamilien - PFAD 4/2014
Macht - eine kleine Reflexion aus dem Alltag von Pflegefamilien - PFAD 4/2014
Carmen Thiele
Menschlichen Beziehungen liegt ein Phänomen inne, das gelegentlich verabsolutiert und isoliert betrachtet wird: Macht. Dabei ist Macht eine Eigenschaft aller menschlichen Beziehungen. Wer weniger auf den anderen angewiesen ist als dieser auf ihn, hat in dieser Beziehung Macht.
PFAD Ländergremium Samstag, 04.10.2014 mit Prof. Dr. Klaus Wolf -
PFAD Ländergremium Samstag, 04.10.2014 mit Prof. Dr. Klaus Wolf - "Warum ist die Kommunikation mit dem Jugendamt manchmal so schwierig?" - PFAD 4/2014
Margit Huber
Die Titelfrage bewegt Pflegefamilien und Pflegeelternverbände sehr, weil von der Kommunikation mit dem Jugendamt für sie und die betroffenen Kinder so vieles abhängt. Ausschlaggebend für die Wahl dieses Themas sind dem Bundesverband zunehmend berichtete Schwierigkeiten, auf die verbandlich organisierte Pflegeeltern in der Kommunikation und Kooperation mit dem Jugendamt stoßen.
Rückführung um jeden (!?) Preis - Bericht über den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Fall Yagmur - PFAD 4/2014
Rückführung um jeden (!?) Preis - Bericht über den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Fall Yagmur - PFAD 4/2014
Volker Krampe
In Hamburg beschäftigt sich wieder mal ein Ausschuss, diesmal ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss (PUA), mit dem Tod eines kleinen Kindes, welches trotz Betreuung durch das Jugendamt, in diesem Fall nach der Rückführung von der Pflegemutter zu seinen leiblichen Eltern, zu Tode gekommen ist. Im Zentrum der Ermittlungen, die sich gegen beide Eltern richten, steht offensichtliche, häusliche Gewalt. Yagmurs Mutter und Vater schweigen zu den Vorwürfen im laufenden Strafprozess.
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