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Aus den Augen, aus dem Sinn!? Impulse für eine neue Praxis zur Rückführung von Kindern und Jugendlichen aus stationären Hilfen zur Erziehung in ihre Herkunftsfamilien - Fachtagung in Kassel am 17. und 18.3.2014 - PFAD 2/2014
Aus den Augen, aus dem Sinn!? Impulse für eine neue Praxis zur Rückführung von Kindern und Jugendlichen aus stationären Hilfen zur Erziehung in ihre Herkunftsfamilien - Fachtagung in Kassel am 17. und 18.3.2014 - PFAD 2/2014
Ulrike Schulz
Die Rückführung von Kindern aus stationären Maßnahmen ist vorrangiges Ziel der Erziehungshilfen. Aus Hilfen nach & 34 SGB VIII kehren 42% der jungen Menschen in den Haushalt der Eltern zurück. Rückführungen aus Pflegefamilien finden - abgesehen von der Bereitschaftspflege - in der deutschen Praxis jedoch kaum statt (max. 5%).
Bereitschaftspflege - was bedeut das für Sie? PFAD befragt Bereitschaftspflegeeltern - PFAD 2/2014
Bereitschaftspflege - was bedeut das für Sie? PFAD befragt Bereitschaftspflegeeltern - PFAD 2/2014
Margit Huber
Von vierzehn Bereitschaftspflegefamilien in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Bayern erhielten wir Auskunft darüber, wie sie zur Bereitschaftspflege gekommen sind, wie sich der erste Kontakt zum Kind gestaltete, wie alt die Kinder bei der Aufnahme waren, wie lange ihr Aufenthalt in der Familie war, wohin sie nach der Bereitschaftspflege gingen und was sie sich für ihre Aufgabe und für die Kinder wünschen. Ihre Auskünfte und Anliegen betreffen insgesamt mehr als 150 Kinder.
Bereitschaftspflege: Fachdiskurs, Alltag, Praxisforschung - PFAD 2/2014
Bereitschaftspflege: Fachdiskurs, Alltag, Praxisforschung - PFAD 2/2014
Isabel-Theres Spanke, Corinna Petri
Bereitschaftspflege, Familiäre Bereitschaftsbetreuung, Krisen- oder Notpflege, Kurzzeitpflege, Interimspflege – die Vielfalt der unterschiedlichen Bezeichnungen für die Unterbringung von zumeist sehr jungen Kindern in Pflegefamilien nach einer erfolgten Inobhutnahme ist groß. Allein dies weist darauf hin, dass diese besondere Form der Vollzeitpflege in ihrer Ausformung, sowohl formaljuristisch, strukturell als auch inhaltlich betrachtet, schwer zu fassen scheint. Die sehr umfängliche, vom Bundesfamilienministerium in Auftrag gegebene, 1998-2001 vom Deutschen Jugendinstitut durchgeführte Studie hat wichtige Impulse für den Fachdiskurs und die Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis dieser Form der Krisen- und Erziehungshilfe gegeben. Zumindest aus der Sicht und im Erleben von Bereitschaftspflegefamilien scheint vieles davon in ihrem Arbeitsalltag aber noch nicht angekommen zu sein. Dies überrascht und steht in Widerspruch zu den seit Jahren bundesweit wachsenden Belegungszahlen in der Bereitschaftspflege.
Bewerber sind Ressourcen für Kinder - Was brauchen Pflege- und Adoptiveltern in der Vorbereitung für die Aufnahme eines Kindes - PFAD 2/2014
Bewerber sind Ressourcen für Kinder - Was brauchen Pflege- und Adoptiveltern in der Vorbereitung für die Aufnahme eines Kindes - PFAD 2/2014
Helga Heugel
Bei einem Seminar für „werdende“ Pflege- und Adoptiveltern wurden die folgenden Erwartungen an das mehrtägige Seminar genannt: Wie kann ich den Start mit dem Kind gut gestalten? Sicherheit für das eigene Handeln bekommen. Reflexion des eigenen Verhaltens. Wissen über Bindungsentwicklung, Bindungsstörung, Bedürfnisse von Kindern. Mehr Sicherheit in der neuen Rolle bekommen. Notfallstrategien für schwierige Situationen erlernen. Sicherheit im Umgang mit traumatisierten Kindern gewinnen.
Qualifizierung von Adoptions- und PflegeelternbewerberInnen - Eine konzeptionelle Grundlage zur Prüfung und teilweise getrennten Vorbereitung von Adoptions- und PflegeelternbewerberInnen für Fachkräfte von gemeinsamen Adoptions- und Pflegekinderdiensten - PFAD 2/2014
Qualifizierung von Adoptions- und PflegeelternbewerberInnen - Eine konzeptionelle Grundlage zur Prüfung und teilweise getrennten Vorbereitung von Adoptions- und PflegeelternbewerberInnen für Fachkräfte von gemeinsamen Adoptions- und Pflegekinderdiensten - PFAD 2/2014
Diana Beeg
Für eine positive Entwicklung von Adoptiv- und Pflegekindern ist es von großer Bedeutsamkeit geeignete Adoptiv- bzw. Pflegeeltern zu finden. Aus diesem Grund wird es als notwendig erachtet, dass Adoptions- und PflegeelternbewerberInnen ein Qualifizierungsverfahren durchlaufen. Im Folgenden wird sich daher zunächst der Frage gewidmet, welche Elemente Fachkräfte der Adoptions- und Pflegekinderdienste (APKD) grundsätzlich beachten müssen, um am Ende des Verfahrens eine umfassende und persönliche Eignungseinschätzung geben zu können. Darüber hinaus wird hinterfragt, ob es unverfänglich ist, alle BewerberInnen trotz ihrer unterschiedlichen Absichten und Funktionen gemeinsam in einem Bewerberkurs vorzubereiten.
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