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Der Zusammenhang von elterlichem Stress, Bindungsproblemen und psychischer Belastung von Pflegekindern - PFAD 1/2014
Der Zusammenhang von elterlichem Stress, Bindungsproblemen und psychischer Belastung von Pflegekindern - PFAD 1/2014
Martin Schröder, Anika Unterberg, Tania Pérez, Alain Di Gallo, Marc Schmid
Pflegekinder gelten als Hochrisikogruppe für die Entwicklung psychischer Störungen und Bindungsprobleme. Bereits in ihren Ursprungsfamilien sind Pflegekinder häufig kumulierten biologischen und psychosozialen Risikofaktoren ausgesetzt gewesen (Kohl et al. 2005; Schmid, 2007). Zu nennen sind nicht nur traumatische Erlebnisse wie schwere Vernachlässigung, Misshandlung oder sexuelle Gewalt, sondern auch pränatale Risiken wie die Exposition gegenüber Toxinen bei suchtbelasteten Eltern (Astley et al. 2002). Als häufigste Gründe für eine Fremdplatzierung werden entsprechend die Gefährdung des Kindeswohls durch Vernachlässigung oder Kindesmisshandlung in der Herkunftsfamilie genannt (Statistisches Bundesamt, 2011). Dies deckt sich mit den Ergebnissen der Literaturrecherche von Oswald, Heil u. Goldbeck (2010), die hohe Vernachlässigungs-, (18–77 %) Misshandlungs- und Missbrauchsraten (körperliche Misshandlung 6–48 %, sexueller Missbrauch 4–55 %, emotionale Misshandlung 8–77 %) bei Pflegekindern berichten. Eine weitere wichtige Ursache liegt in der Unversorgtheit der Kinder aufgrund des Verlusts einer Bezugsperson z. B. in Folge von Inhaftierung, stationärer Einweisung oder Tod der Bezugsperson.
Ich glaub, ich krieg die Krise - PFAD 1/2014
Ich glaub, ich krieg die Krise - PFAD 1/2014
Dagmar Trautner
Krisen gehören zum Leben, Krisen sind Chancen und aus Krisen kann man gereift und gestärkt hervorgehen. So beschreiben es Menschen in der Rückschau auf eine schwierige Lebensphase. Eine Fülle von Ratgebern ermutigen, sich schwierigen persönlichen Herausforderungen zu stellen, die Krise anzunehmen und mutig durch die Krise zu gehen. Andere Buchtitel wie „Überleben in der Krise“ lassen erahnen, dass Krisen auch als existenziell bedrohlich erlebt werden können. Psychologen und Lebensberater bieten sich in Seminaren und Einzelgesprächen als Krisenmanager an. Blockaden sollen gelöst, eigene Ressourcen aktiviert werden, so werden wir durch die Krise gecoacht. Am Ende sollen wir wertvolle Erfahrungen und Einsichten für das Leben gewonnen und die Krise konstruktiv gemeistert haben.
Kinder an die Macht - alle Macht den Kindern? Wie das Konzept der
Kinder an die Macht - alle Macht den Kindern? Wie das Konzept der "Neuen Autorität" nach Haim Omer besonders Pflege- und Adoptiveltern mit dominanten, ängstlichen, verhaltensoriginellen Kindern stärken kann - PFAD 1/2014
Sabine Blecher
Wer Kinder hat, wer Kinder erzieht, kennt diese Augenblicke, die Erwachsenen Wut, Hilflosigkeit, Ohnmacht und vielleicht auch Schuldgefühle und Selbstzweifel bescheren können, wenn Kinder, Jugendliche ausdrücklich eingeschlossen, den „Chef im Haus“ spielen und ihre Dominanz im Verhalten scheinbar den Alltag bestimmt. Diese Dominanz zeigt sich durch Aggressionen, verbale wie körperliche Gewalt, aber auch durch Ängstlichkeit, sich Entziehen aus unangenehmen Tätigkeiten bis zur Verweigerung.
Patenkinder Berlin - Patenschaften für Pflegekinder - Ein Angebot für Berliner Pflegekinder, das Pflegeeltern entlastet - PFAD 1/2014
Patenkinder Berlin - Patenschaften für Pflegekinder - Ein Angebot für Berliner Pflegekinder, das Pflegeeltern entlastet - PFAD 1/2014
Jutta Ringel
„Patenkinder Berlin“ ist ein Projekt der Familien für Kinder gGmbH. Es wurde 2011 ins Leben gerufen und auf der gesetzlichen Grundlage eines niedrigschwelligen Betreuungsangebotes nach § 45 b Abs. 1 SGB XI vom Berliner Senat anerkannt. Seit 2013 wird es auf dieser Grundlage auch vom Senat für Gesundheit und Soziales gefördert. Der § 45 b SGB XI regelt die Bereitstellung von Sachleistungen durch die Pflegekassen für Menschen, die in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt sind und aufgrund dessen einen erhöhten Betreuungsbedarf haben. Das sind im Falle des Projektes "Patenkinder Berlin" die Pflegekinder.
Umgang mit Krisen bei Pflegekindern - PFAD 1/2014
Umgang mit Krisen bei Pflegekindern - PFAD 1/2014
Anne Herzog
Wenn man auf manche Entwicklungsphasen der Beziehung zwischen Pflegekindern und Pflegeeltern schauen würde, könnte man den Eindruck bekommen, es handle sich um eine extreme Achterbahnfahrt. Kaum hat man eine anstrengende Steigung bewältigt, geht es wieder rapide abwärts – manchmal schwindelerregend. Gleichzeitig scheinen die Fahrenden nicht nur aus Angst zu schreien, sondern auch ein lustvolles Schaudern zu empfinden. Es scheint sich um eine subtile Mischung von Angst und Lust zu handeln. Und auch wenn manch eine(r) mit blasser bis leicht grünlicher Gesichtsfarbe der Achterbahn entsteigt, kann man den besonderen Glanz in den Augen nicht übersehen. Ein Glanz, der sich zeigt, wenn man Extremsituationen überstanden/überlebt hat.
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