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Ethische Probleme der Sukzessivadoption - PFAD 2/2013
Ethische Probleme der Sukzessivadoption - PFAD 2/2013
Henning Theißen, Martin Langanke
Eine Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare wird derzeit in mehreren europäischen Staaten diskutiert. In Deutschland hat diese Diskussion durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 19. Februar 2013 jüngst Auftrieb bekommen. Nach dem Beschluss des BVerfG darf die Möglichkeit, dass in einer Partnerschaft das Adoptivkind des ersten Partners durch den zweiten Partner adoptiert wird, nicht bloß Ehepaaren vorbehalten sein. Vielmehr muss diese sog. Sukzessivadoption (vgl. § 1742 BGB) genauso auch homosexuellen Paaren nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz (LPartG, 2000) offenstehen.
Homöopathie in der Begleitung von Pflege- und Adoptivkindern - Der psychosomatische Aspekt der klassischen Homöopathie in der Praxis - PFAD 2/2013
Homöopathie in der Begleitung von Pflege- und Adoptivkindern - Der psychosomatische Aspekt der klassischen Homöopathie in der Praxis - PFAD 2/2013
Heidi Wachowski
Den Anspruch dieses Pestalozzi-Leitsatzes möchte ich auf die medizinische Behandlung von Kindern übertragen. In der Homöopathie habe ich eine Medizinform gefunden, die dem in großen Teilen gerecht wird. Gerade traumaerfahrene Kinder brauchen eine Medizin, die sich Zeit nimmt, keine vorschnellen Schlüsse zieht oder übereilte Diagnosen stellt; eine Medizin der Zuwendung, des Ja-Sagens zum Dasein jeder einzelnen Persönlichkeit mit ihrem spezifischen Lebenshintergrund. Eine Medizin, die in der Lage ist „zärtlich“ zu den kleinen Patienten zu sein. Die Idee: praktisch ohne invasive Methoden, wie Spritzen auskommend, sanfte Unterstützung für Körper, Geist und Seele anzubieten.
Kinder in Pflegefamilien - Einander verstehen und zueinander finden aus dem Blickwinkel der Bindungstheorie - PFAD 2/2013
Kinder in Pflegefamilien - Einander verstehen und zueinander finden aus dem Blickwinkel der Bindungstheorie - PFAD 2/2013
Elisabeth Laggerbauer
Wenn Kinder in Pflegefamilien aufgenommen werden, stellt dies alle Beteiligten vor eine große Aufgabe. Besonders die erste Zeit nach der Aufnahme des Kindes ist eine sensible Phase. Der folgende Artikel möchte eine Hilfe für neue Pflegeeltern sein und einerseits die oft schwierige Situation von Pflegekindern deutlich machen und andererseits aufzeigen, welche innere Haltung und welche Verhaltensweisen den Aufbau einer positiven Bindung zum aufgenommenen Kind unterstützen können.
Kompetenzen von SozialarbeiterInnen im Pflegekinder- und Adoptionsdienst der Jugendämter zum fetalen Alkoholsyndrom (FAS) - PFAD 2/2013
Kompetenzen von SozialarbeiterInnen im Pflegekinder- und Adoptionsdienst der Jugendämter zum fetalen Alkoholsyndrom (FAS) - PFAD 2/2013
Marina Kollmann
Aus Unwissenheit wird Alkohol oft in der Schwangerschaft konsumiert (Pfinder et al., 2011). Die Erhebungen der KiGGS-Studie (2007) ergaben, dass 14 % der Schwangeren gelegentlich Alkohol konsumieren und unter 1 % einen regelmäßigen Konsum aufweisen. Nach Spohr und Steinhausen (2007) werden jährlich in Deutschland 3.000 bis 4.000 Kinder mit alkoholbedingten Schädigungen geboren. Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) bezeichnen alle durch pränatale Alkoholexposition bedingten Schädigungen beim Kind, wobei das fetale Alkoholsyndrom (FAS) die schwerste Form darstellt.
Wie haben Sie Ihr Pflegekind kennengelernt? - PFAD 2/2013
Wie haben Sie Ihr Pflegekind kennengelernt? - PFAD 2/2013
Ulrike Schulz, Margit Huber
Jedes Jahr werden in Deutschland ca. 10.000 Kinder von Jugendämtern in Pflegefamilien untergebracht. Über die Anzahl der Kinder, die vermehrt aus dem Ausland adoptiert werden, existieren keine gesicherten Zahlen. Es gibt viele verschiedene Wege, wie die Kinder umplaziert werden. Das Spektrum reicht von einer gut geplanten und begleiteten Übergangs- und Eingewöhnungszeit bis hin zu notwendigen Sofortlösungen unter dramatischen Umständen. Pflege- und Adoptiveltern beschreiben uns, wie sie und ihr Kind die Situation des Übergangs in die Familie erlebt haben. Wir haben die Beispiele chronologisch geordnet.
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