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Begleitete Umgänge - PFAD 4/2012
Begleitete Umgänge - PFAD 4/2012
Carmen Thiele
Das Familiengericht kann anordnen, dass ein Umgang nur dann stattfinden darf, wenn ein „mitwirkungsbereiter Dritter“ anwesend ist (BGB § 1684 Abs. 4). Diese gesetzliche Regelung kommt auch bei Umgangskontakten eines Pflegekindes mit seiner biologischen Familie zur Anwendung. Dabei ist durchaus die Frage berechtigt, ob an dieser Stelle die Vision des Gesetzgebers zum mitwirkungsbereiten Dritten“ grundsätzlich passt.
Beziehung zur Herkunftsfamilie und Kontaktgestaltung - PFAD 4/2012
Beziehung zur Herkunftsfamilie und Kontaktgestaltung - PFAD 4/2012
Carmen Thiele
Das Thema der Kontakte zur Herkunftsfamilie ist für alle nicht biologisch begründeten Familien ein emotional anstrengendes Thema. Unabhängig ob es sich um Adoption oder Pflege handelt, der Umgang mit der Tatsache, dass die „eigenen“ Kinder eine andere biologische Herkunftsfamilie haben, kratzt immer wieder an einer emotional empfindlichen Stelle. Wie diese Situation gemeistert werden kann, ist von vielfältigen Faktoren beeinflusst.
Kontakte zur Herkunftsfamilie - ihre Bedeutung für Pflegefamilien - PFAD 4/2012
Kontakte zur Herkunftsfamilie - ihre Bedeutung für Pflegefamilien - PFAD 4/2012
Margit Huber
„Beziehungen zur Herkunftsfamilie gelten als ‚Schlüsselfaktor in Bezug auf erfolgreiche, d.h. stabile Pflegeverhältnisse.’ [...] Umgangskontakte sollen deshalb gefördert und gewährleistet werden, um dem betroffenen Kind die Beziehung zur Herkunftsfamilie weiterhin zu ermöglichen [...]. Dennoch ist eine differenzierte Sichtweise im Einzelfall angebracht: Kontakte können den Kindern gut tun, aber unter bestimmten Bedingungen auch schaden.
Meilensteine - Meine Erfahrungen mit Kontakten zu meiner leiblichen Familie - PFAD 4/2012
Meilensteine - Meine Erfahrungen mit Kontakten zu meiner leiblichen Familie - PFAD 4/2012
Sarah Lehner (Pseudonym)
„Pflegekinder haben ein Recht auf Kontakt zu ihrer Herkunftsfamilie, sind allerdings nicht dazu verpflichtet, dieses Recht auch wahrzunehmen.“ Für das Selbstwertgefühl von Pflegekindern ist es wichtig zu erfahren, dass sie ihren leiblichen Angehörigen nicht gleichgültig sind, selbst wenn – wie Sarah Lehner aus ihrer Kindheit berichtet – die Familienbeziehungen durch Konflikte gestört sind.
Respekt vor den Wurzeln - Kontakte zur Herkunftsfamilie aus dem Blickwinkel der Adoption - PFAD 4/2012
Respekt vor den Wurzeln - Kontakte zur Herkunftsfamilie aus dem Blickwinkel der Adoption - PFAD 4/2012
Margit Huber
Lange Zeit glaubte man, es wäre besser, Adoptivkinder zu ihrem eigenen Schutz und Vorteil überhaupt nicht über die Tatsache der Adoption zu informieren. Inzwischen weiß man, dass eine Aufklärung des Kindes über das Adoptivverhältnis notwendig ist. Zum einen ist das Wissen des Kindes über die eigene Herkunft ein Menschenrecht, zum anderen hat sich gezeigt, dass ein jahrelanges ängstliches Hüten des „Adoptionsgeheimnisses“ schweren seelischen Schaden im Kind anrichten und die Vertrauensbasis in der Eltern-Kind-Beziehung zerstören kann.
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