Home  »  PFAD  »  Fachartikel  »  Jahrgang  »  2012  »  Ausgabe 1
Titel     Erscheinungsdatum 
« zurück    
Das
Das "Hammer Modell": Vorbildliche Kooperation von Jugendamt und freien Trägern - PFAD 1/2012
Ursula Pfennig
Manchmal muss alles sehr schnell gehen. Ein Kind kann nicht mehr in seiner Herkunftsfamilie bleiben. Eine Bereitschaftspflegefamilie kann dem Kind in dieser schwierigen Situation vorübergehend Halt bieten. Ist das Kind in der Bereitschaftspflege untergebracht, sollte möglichst bald eine langfristige Perspektive aufgezeigt werden. Dazu müssen Informationen über das Kind und seine Geschichte, aber auch über die Möglichkeiten und Hintergründe der potenziellen Pflegepersonen herangezogen werden.
Geschwisterbeziehungen in den stationären Hilfen zur Erziehung - Fachtagung des SOS-Kinderdorf e.V. in Kooperation mit der Universität Koblenz-Landau am 11.-12. Oktober 2011 in Koblenz - PFAD 1/2012
Geschwisterbeziehungen in den stationären Hilfen zur Erziehung - Fachtagung des SOS-Kinderdorf e.V. in Kooperation mit der Universität Koblenz-Landau am 11.-12. Oktober 2011 in Koblenz - PFAD 1/2012
Monika Görres
Dieser Tagungsbericht kann nicht die Themenvielfalt der insgesamt 13 Foren wiedergeben. Er beschränkt sich auf die beiden Vorträge von Prof. Dr. Klaus Wolf, Universität Siegen und Prof. Dr. Christian Schrapper, Universität Koblenz-Landau, sowie auf die Erkenntnisse aus dem Forum: Geschwisterkinder in Pflegefamilien – getrennt oder gemeinsam?
Gutachten zur Berücksichtigung von Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) im Rahmen der Kostenbeteiligung in der Kinder- und Jugendhilfe (§ 93 Abs. 1 SGB VIII) - PFAD 1/2012
Gutachten zur Berücksichtigung von Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) im Rahmen der Kostenbeteiligung in der Kinder- und Jugendhilfe (§ 93 Abs. 1 SGB VIII) - PFAD 1/2012
Gila Schindler (vorgelegt am 14.10.2011), Elke Grün (zusammengefasst)
Die Heidelberger Rechtsanwältin Gila Schindler setzt sich mit der Frage auseinander, ob und inwieweit die Grundrente, die Ausgleichsrente, die Schwerstbehindertenzulage, die Pflegezulage und die Kleiderverschleißpauschale nach dem Bundesversorgungsgesetz im Rahmen einer Kinderund Jugendhilfeleistung eingesetzt werden müssen. Das Rechtsgutachten betrifft Aufgaben der wirtschaftlichen Jugendhilfe. Erhält ein Pflegekind Leistungen aus unterschiedlichen Quellen (SGB VIII, Bundesversorgungsgesetz, Opferentschädigungsgesetz), ist zu prüfen, inwieweit diese Leistungen miteinander verrechnet werden können. Oft ist es nicht einfach, klare Abgrenzungen zu treffen: Eine Auseinandersetzung mit der Frage der Zweckidentität ist unverzichtbar.
Methodisches Arbeiten in der Pflegekinderhilfe: Ein Plädoyer für fachliche Entwicklung - PFAD 1/2012
Methodisches Arbeiten in der Pflegekinderhilfe: Ein Plädoyer für fachliche Entwicklung - PFAD 1/2012
Anke Kuhls
Eine einheitliche Methodik, die es den Pflegekinderdiensten und ihren Beteiligten erleichtern könnte, Pflegekindern ein gelingendes Aufwachsen zu ermöglichen, hat sich in Deutschland noch nicht entwickelt. Unter methodischem Arbeiten versteht die Autorin ein Vorgehen, das sich an übergeordneten (sozialpädagogischen) Erfordernissen orientiert und einen für alle Beteiligten überschaubaren Methoden- und Zielrahmen darstellt. Die Forschung in der Pflegekinderhilfe wurde im Gegensatz zu anderen Bereichen der Jugendhilfe in den letzten Jahrzehnten eher vernachlässigt, so dass auch von hier aus die notwendigen Impulse nicht gegeben wurden.
Zur Relevanz der Qualifizierung und Begleitung von Pflegeeltern - PFAD 1/2012
Zur Relevanz der Qualifizierung und Begleitung von Pflegeeltern - PFAD 1/2012
Marika Anhalt
In anderen Bundesländern bereits gängige Praxis, bei der Autorin in Thüringen eher die Ausnahme: Die Qualifizierung, Beratung und Begleitung von Pflegeeltern durch einen freien Träger der Jugendhilfe. Zum Abschluss ihres berufsbegleitenden Masterstudiums Soziale Arbeit, Schwerpunkt Familie, an der FH Potsdam faszinierte sie besonders die Vielschichtigkeit, die Besonderheit und der Facettenreichtum von Pflegeverhältnissen. Weitreichende Folgen des Spannungsverhältnisses zwischen Herkunfts- und Pflegefamilien, die Identifikation des Pflegekindes, die Trauer und Ablösung dieser Kinder von den leiblichen Eltern und vor allem Möglichkeiten, diese Prozesse unterstützen und begleiten zu können, waren Themen, die sie im Kontext ihres Studiums im Besonderen aufgriff und Antworten suchte.
« zurück
1-5 | 6 Artikel      1 2

Anbieter

© 2018 Schulz-Kirchner Verlag GmbH, Idstein     |     107.23.129.77