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Fetales Alkoholsyndrom/Alkoholspektrumstörungen (FAS/FASD) - PFAD 1/2011
Fetales Alkoholsyndrom/Alkoholspektrumstörungen (FAS/FASD) - PFAD 1/2011
Henrike Härter
Nach den Symptomen einer Alkoholspektrumstörung wird immer erst gesucht, wenn jemand daran denkt! Bei FASD wird die Diagnose oft nicht oder erst spät gestellt, selbst bei Kindern, bei denen mit hoher Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen ist: Etwa 25 % der Pflege- und Heimkinder sind betroffen. Bei Pflege- und Adoptivkindern tritt die Störung so häufig auf, dass immer danach gesucht werden muss. Dazu brauchen Pflege- und Adoptiveltern Unterstützung, insbesondere wenn der Kinderarzt eine Diagnostik für nicht erforderlich hält. Das Wissen über FASD sowohl der Bezugspersonen als auch der Betroffenen ist entscheidend für den Alltag und die weitere Prognose. Vor allem die Verhaltensprobleme können Familien erschöpfen. Hinzukommende Entwicklungsstörungen potenzieren oft die Problematik.
Kontinuitätssichernde Strukturen und Verfahren im Pflegekinderwesen - Rechts- und sozialpolitische Forderungen - PFAD 1/2011
Kontinuitätssichernde Strukturen und Verfahren im Pflegekinderwesen - Rechts- und sozialpolitische Forderungen - PFAD 1/2011
Ludwig Salgo, Gisela Zenz
Kontinuitätssichernde Strukturen und Verfahren im Pflegekinderbereich sind notwendig und möglich. Zwar sind auch einzelne rechtspolitische Maßnahmen unumgänglich, jedoch ist vor allem eine veränderte Praxis, Kommunikation und Organisation erforderlich, um die bereits seit 1991 vom SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz) eingeforderte Vorgehensweise einer geplanten, zeit- und zielgerichteten Intervention umzusetzen. eine wirkliche Veränderung der Praxis, die den Bedürfnissen der hier betroffenen, zumeist erheblich vorbelasteten Kinder gerecht wird, ist nur möglich, wenn von den Akteuren eine reihe von Veränderungsschritten abgestimmt umgesetzt wird. die nachfolgenden Forderungen beruhen auf langjähriger praktischer und wissenschaftlicher Befassung mit der Thematik.
Leibliche Kinder in Pflegefamilien - PFAD 1/2011
Leibliche Kinder in Pflegefamilien - PFAD 1/2011
Friedericke Kunze
„Bei mir war es ziemlich schwierig, als die Pflegekinder angefangen haben, meine Eltern Mama und Papa zu nennen.“ (Zitat aus einer Gruppendiskussion auf einem Seminar für leibliche Kinder von Pflegeeltern) Leibliche Kinder von Pflegeeltern leisten einen bedeutenden Beitrag in der Arbeit mit Pflegekindern und sind dennoch eine kaum beachtete Gruppe im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe wie auch in der Wissenschaft und Literatur. In der Forschung zu meiner Diplomarbeit konnte ich durch Gruppendiskussionen und Fragebögen dem Thema etwas näher kommen, wie sich die Lebenssituation leiblicher Kinder von Pflegeeltern darstellt.
Marte Meo - Die Kraft der Bilder nutzen - Pflegekinder und ihre Familien mit Marte Meo unterstützen - PFAD 1/2011
Marte Meo - Die Kraft der Bilder nutzen - Pflegekinder und ihre Familien mit Marte Meo unterstützen - PFAD 1/2011
Sabine Herrle, Hildegard Rausch
Zu einer Fachtagung mit diesem Thema hatte im Oktober 2010 das Ludwigshafener Zentrum für individuelle Erziehungshilfen (LuZiE) in Kooperation mit der Familienbildungsstätte Heinrich Pesch Haus und dem Süddeutschen Marte Meo Institut (SMMI) eingeladen (Kurzbericht in PFAD 4/2010).
Traumatisierungen bei Pflegekindern - PFAD 1/2011
Traumatisierungen bei Pflegekindern - PFAD 1/2011
Josephine Arnold
Die Ludwig-Maximilians-Universität München hat in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut eine Studie durchgeführt, die sich mit den Erlebnissen und Erfahrungen von Pflegekindern befasste. Befragt wurden insgesamt 74 Pflegekinder und deren Pflegefamilien. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf die bisherigen Belastungen von Kindern gelegt und die möglicherweise daraus resultierenden Verhaltensauffälligkeiten. Ziel der Studie war es mit dazu beizutragen, dass das Bewusstsein für Misshandlung und Vernachlässigung bei Pflegekindern erhöht wird. Insbesondere sollte auch auf die sich daraus ergebenden Folgen für die kindliche Entwicklung aufmerksam gemacht werden.
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