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Elternzentrierte Intervention bei Sprachverständnisstörungen. Heidelberger Elternworkshop - Sprachverständnis - Forum Logopädie Jg. 33 (2) März 2019 14-21
Elternzentrierte Intervention bei Sprachverständnisstörungen. Heidelberger Elternworkshop - Sprachverständnis - Forum Logopädie Jg. 33 (2) März 2019 14-21
Falko Dittmann, Anke Buschmann
Defizite im Sprachverständnis treten häufig im Rahmen einer Sprachentwicklungsstörung auf, bedürfen aber einer gesonderten Beachtung. Aufgrund der weitreichenden Folgen für die sprachliche, schulische und sozio-emotionale Entwicklung sind eine frühzeitige diagnostische Abklärung und eine spezifische Intervention notwendig. Grundlage einer jeden logopädischen Therapie ist – wie vom Gesetzgeber gefordert – die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (International Classification of Functioning, Disability and Health – ICF, DIMDI 2005). Demnach besteht das Hauptziel darin, Betroffenen eine Teilhabe am alltäglichen Leben zu ermöglichen. Um dies zu erreichen, ist neben der direkten Intervention mit dem Kind eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern und anderen Bezugspersonen als elementarer Bestandteil der Therapie zu verstehen. Wichtig sind vor allem die Aufklärung der Eltern über das Störungsbild und die Vermittlung von Wissen darüber, wie diese ihr Kind im Alltag beim Erlernen von Wörtern und dem Verstehen von Sätzen unterstützen können. Für die therapeutische Praxis eignen sich Workshops, an denen mehrere Eltern teilnehmen können. Ein systematisches Konzept hierzu liegt mit den HET-Workshops vor.
Humor und Provokation in der Kommunikation - Anregungen für Beratung und Therapie - Forum Logopädie Jg. 33 (2) März 2019 32-37
Humor und Provokation in der Kommunikation - Anregungen für Beratung und Therapie - Forum Logopädie Jg. 33 (2) März 2019 32-37
José Amrein
Humorvolle, provokative und paradoxe Elemente ermöglichen sowohl in Beratungen wie auch in alltäglichen Situationen ungeahnte Entwicklungsschritte. Eine humorvolle Herangehensweise in Krisen und festgefahrenen Situationen wirkt entspannend, kann den Blickwinkel entscheidend verändern und neue, überraschende Lösungen ermöglichen.
Ist Logopädie
Ist Logopädie "doof"? Ein Fallbeispiel zur Aussprachetherapie mit der Tübinger Lautsymbolarbeit - Forum Logopädie Jg. 33 (2) März 2019 26-30
Susanne Rubik
Anhand eines Fallbeispiels wird eine empirisch entwickelte Therapiemethode für die Therapie von Aussprachestörungen skizziert. Die Tübinger Lautsymbolarbeit ist an den Segmenten der Sprache orientiert und setzt auf die Visualisierung der lautsprachlichen Strukturen Laut, Silbe und Wort. Dadurch wird die phonologische Bewusstheit des Kindes stark gefordert und gefördert. Im Unterschied zum Vorgehen bei anderen phonologisch orientierten Therapieansätzen wird bei Bedarf an mehreren phonologischen Prozessen gleichzeitig gearbeitet, was zu schnellen Fortschritten in der Therapie führen kann. Der Beitrag bringt auch Widerstände des Kindes gegenüber der logopädischen Therapie zur Sprache. Wichtig ist der Autorin, dass die anspruchsvolle und anstrengende Arbeit an der Aussprache immer in ein freudiges Miteinander eingebettet ist.
Kinesio Tape in der Logopädie - ein Überblick. Wirkungsweise - Einsatzmöglichkeiten - Studienlage - Forum Logopädie Jg. 33 (2) März 2019 22-25
Kinesio Tape in der Logopädie - ein Überblick. Wirkungsweise - Einsatzmöglichkeiten - Studienlage - Forum Logopädie Jg. 33 (2) März 2019 22-25
Anne Tenhagen
Wer sich heute durch den Dschungel der Fortbildungsangebote schlägt, wird um das Thema Taping in der Logopädie nicht herumkommen. Der Artikel gibt einen Überblick über die Entstehung und Wirkungsweisen, die Techniken und Einsatzmöglichkeiten des Tapes im sprachtherapeutischen Bereich. Zusätzlich wird die internationale Studienlage beschrieben, um die aktuelle Evidenzlage vorzustellen. Durch das Erlernen der Tapingmethode werden Therapeuten in die Lage versetzt, die vorgeschlagenen Anlagetechniken individuell an die Bedürfnisse ihrer Patienten anzupassen.
Kinästhetisch-Kontrolliertes Sprechen (KKS) bei Poltern - Methode und Einsatz des Therapieprogramms - Forum Logopädie Jg. 33 (2) März 2019 6-12
Kinästhetisch-Kontrolliertes Sprechen (KKS) bei Poltern - Methode und Einsatz des Therapieprogramms - Forum Logopädie Jg. 33 (2) März 2019 6-12
Birte Wiele, Hartmut Zückner
Hartmut Zückner veröffentlichte 2011 das Therapieprogramm „Kinästhetisch-kontrolliertes Sprechen (KKS) bei Poltern und Stottern“. In der KKS-Behandlung lernt der Patient, seine Artikulationsbewegungen und -kontakte während des Sprechens wahrzunehmen. Durch die Fokussierung auf die kinästhetische Kontrolle beim Sprechen erhöht sich die artikulatorische Prägnanz. Indirekt wird so eine Reduktion des Sprechtempos erreicht sowie nahezu auch immer die Reduzierung phonologischer Auffälligkeiten und nicht gestotterter Unflüssigkeiten. Therapiestunden mit polternden Erwachsenen, die die Wirksamkeit des KKS belegen, sind bisher nicht veröffentlicht. Mithilfe der Einzelfallstudie kann gezeigt werden, dass KKS für einen Patienten mit reinem Poltern zu Verbesserungen der Leitsymptomatik, der Artikulationsrate sowie des Schweregrades im Polterkontinuum führen kann.
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