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Aktivitätenorientiertes Vorgehen in der Aphasietherapie unter Einbezug von Methoden der Unterstützten Kommunikation (UK) - Forum Logopädie Jg. 33 (4) Juli 2019 6-11
Aktivitätenorientiertes Vorgehen in der Aphasietherapie unter Einbezug von Methoden der Unterstützten Kommunikation (UK) - Forum Logopädie Jg. 33 (4) Juli 2019 6-11
Sabrina Beer
Bei einer Aphasie haben die Betroffenen einen eingeschränkten Zugriff auf die Lautsprache und/oder andere Kommunikationsformen. Die Kommunikation muss neu geordnet werden. In der Therapie gilt es zunächst die Auswirkungen der Aphasie auf die Teilhabe zu erfassen und mit dem Patienten und ggf. mit dessen Bezugspersonen alltagsrelevante Ziele zu formulieren, um dann anschließend ein therapeutisches Vorgehen zu entwickeln mit dem Ziel, den Patienten in seiner Kommunikation zu stärken. Dabei ermöglicht die Orientierung an konkreten Aktivitäten aus dem Alltag der Patienten individuelle Ziele zu erarbeiten.
Aus Fallbeispielen lernen - Ableitungen für die Theorie und Praxis - Forum Logopädie Jg. 33 (3) Mai 2019 30-37
Aus Fallbeispielen lernen - Ableitungen für die Theorie und Praxis - Forum Logopädie Jg. 33 (3) Mai 2019 30-37
Manfred Grohnfeldt
Fallbeispiele können zu Schlüsselelementen der Sprachtherapie werden. Anlässlich seines 70. Geburtstags gibt der Verfasser einen Einblick in seine praktische Tätigkeit aus vier Jahrzehnten. Neben der Einzigartigkeit zeigt sich dabei das Generelle sprachtherapeutischer Interventionen. Auf der Grundlage eines „Handwerks“ didaktisch-methodischer Fähigkeiten ist vor allem die therapeutische Beziehung von wesentlicher Bedeutung. Die Ausführungen münden in einer Sammlung von acht therapeutischen Merkmalen, die als Ausgangspunkt dienen, sein jeweils eigenes therapeutisches Selbstverständnis zu finden. Dabei wird der Blick nach vorne auf persönliche Perspektiven und Ziele gerichtet.
Die Heidelberger Marschak- Interaktionsmethode (H-MIM) - Wie eine Interaktionsdiagnostik in der Logopädie weiterhelfen kann - Forum Logopädie Jg. 33 (4) Juli 2019 32-35
Die Heidelberger Marschak- Interaktionsmethode (H-MIM) - Wie eine Interaktionsdiagnostik in der Logopädie weiterhelfen kann - Forum Logopädie Jg. 33 (4) Juli 2019 32-35
Ulrike Franke
Manche Kinder sind auch für erfahrene LogopädInnen mit den üblichen Methoden schlecht einzuschätzen. Häufig liegt eine Störung des Interaktionsverhaltens vor. Um einen Einblick in die sozialen Fähigkeiten des Kindes zu gewinnen, ist es daher sinnvoll, die Interaktion mit seinen Bezugspersonen zu untersuchen. Ein vielfach bewährtes Verfahren dafür ist die Heidelberger Marschak-Interaktionsmethode (H-MIM). Nach einer Einführung in die Entstehung des Verfahrens wird die H-MIM als Diagnostikinstrument, zur Therapieevaluation und in der Elternberatung vorgestellt. Anschließend werden die Anwendung des Verfahrens und die Auswertung der Ergebnisse erläutert und an einem praktischen Beispiel illustriert.
Elternzentrierte Intervention bei Sprachverständnisstörungen. Heidelberger Elternworkshop - Sprachverständnis - Forum Logopädie Jg. 33 (2) März 2019 14-21
Elternzentrierte Intervention bei Sprachverständnisstörungen. Heidelberger Elternworkshop - Sprachverständnis - Forum Logopädie Jg. 33 (2) März 2019 14-21
Falko Dittmann, Anke Buschmann
Defizite im Sprachverständnis treten häufig im Rahmen einer Sprachentwicklungsstörung auf, bedürfen aber einer gesonderten Beachtung. Aufgrund der weitreichenden Folgen für die sprachliche, schulische und sozio-emotionale Entwicklung sind eine frühzeitige diagnostische Abklärung und eine spezifische Intervention notwendig. Grundlage einer jeden logopädischen Therapie ist – wie vom Gesetzgeber gefordert – die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (International Classification of Functioning, Disability and Health – ICF, DIMDI 2005). Demnach besteht das Hauptziel darin, Betroffenen eine Teilhabe am alltäglichen Leben zu ermöglichen. Um dies zu erreichen, ist neben der direkten Intervention mit dem Kind eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern und anderen Bezugspersonen als elementarer Bestandteil der Therapie zu verstehen. Wichtig sind vor allem die Aufklärung der Eltern über das Störungsbild und die Vermittlung von Wissen darüber, wie diese ihr Kind im Alltag beim Erlernen von Wörtern und dem Verstehen von Sätzen unterstützen können. Für die therapeutische Praxis eignen sich Workshops, an denen mehrere Eltern teilnehmen können. Ein systematisches Konzept hierzu liegt mit den HET-Workshops vor.
Funktion und Form - MFT und KFO. mykie® - ein erfolgreiches Konzept für gelebte Interdisziplinarität zwischen Kieferorthopädie und Logopädie - Forum Logopädie Jg. 33 (3) Mai 2019 24-29
Funktion und Form - MFT und KFO. mykie® - ein erfolgreiches Konzept für gelebte Interdisziplinarität zwischen Kieferorthopädie und Logopädie - Forum Logopädie Jg. 33 (3) Mai 2019 24-29
Andrea Freudenberg, Sabine Rhein, Carolin Adam, Jamila Pumm
Form und Funktion bedingen sich gegenseitig. Muskelfunktionen im Mundbereich beeinflussen die Zahn- und Kieferstellung. Der Wachstumsmotor des Oberkiefers ist die Zunge. Entscheidende Voraussetzung für ihre Funktion und die Koordination der dentalalveolären Entwicklungsabläufe ist der habituell komplette Lippenschluss. Um präventiv zu wirken, sollten Fehlfunktionen im Mundbereich früh behandelt werden, bevor sie sich verfestigen. Dazu müssen Kieferorthopädie und Logopädie eng zusammenarbeiten und die Behandlung früh ansetzen. Unter dem Namen mykie® hat ein interdisziplinäres Team aus einer Kieferorthopädin, einer Kinderzahnärztin, einer Logopädin und einer Atemtherapeutin ein entsprechendes Konzept entwickelt und praktisch erprobt, das in der interdisziplinären Behandlung Standards setzen und Schule machen will.
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