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Aus Fallbeispielen lernen - Ableitungen für die Theorie und Praxis - Forum Logopädie Jg. 33 (3) Mai 2019 30-37
Aus Fallbeispielen lernen - Ableitungen für die Theorie und Praxis - Forum Logopädie Jg. 33 (3) Mai 2019 30-37
Manfred Grohnfeldt
Fallbeispiele können zu Schlüsselelementen der Sprachtherapie werden. Anlässlich seines 70. Geburtstags gibt der Verfasser einen Einblick in seine praktische Tätigkeit aus vier Jahrzehnten. Neben der Einzigartigkeit zeigt sich dabei das Generelle sprachtherapeutischer Interventionen. Auf der Grundlage eines „Handwerks“ didaktisch-methodischer Fähigkeiten ist vor allem die therapeutische Beziehung von wesentlicher Bedeutung. Die Ausführungen münden in einer Sammlung von acht therapeutischen Merkmalen, die als Ausgangspunkt dienen, sein jeweils eigenes therapeutisches Selbstverständnis zu finden. Dabei wird der Blick nach vorne auf persönliche Perspektiven und Ziele gerichtet.
Elternzentrierte Intervention bei Sprachverständnisstörungen. Heidelberger Elternworkshop - Sprachverständnis - Forum Logopädie Jg. 33 (2) März 2019 14-21
Elternzentrierte Intervention bei Sprachverständnisstörungen. Heidelberger Elternworkshop - Sprachverständnis - Forum Logopädie Jg. 33 (2) März 2019 14-21
Falko Dittmann, Anke Buschmann
Defizite im Sprachverständnis treten häufig im Rahmen einer Sprachentwicklungsstörung auf, bedürfen aber einer gesonderten Beachtung. Aufgrund der weitreichenden Folgen für die sprachliche, schulische und sozio-emotionale Entwicklung sind eine frühzeitige diagnostische Abklärung und eine spezifische Intervention notwendig. Grundlage einer jeden logopädischen Therapie ist – wie vom Gesetzgeber gefordert – die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (International Classification of Functioning, Disability and Health – ICF, DIMDI 2005). Demnach besteht das Hauptziel darin, Betroffenen eine Teilhabe am alltäglichen Leben zu ermöglichen. Um dies zu erreichen, ist neben der direkten Intervention mit dem Kind eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern und anderen Bezugspersonen als elementarer Bestandteil der Therapie zu verstehen. Wichtig sind vor allem die Aufklärung der Eltern über das Störungsbild und die Vermittlung von Wissen darüber, wie diese ihr Kind im Alltag beim Erlernen von Wörtern und dem Verstehen von Sätzen unterstützen können. Für die therapeutische Praxis eignen sich Workshops, an denen mehrere Eltern teilnehmen können. Ein systematisches Konzept hierzu liegt mit den HET-Workshops vor.
Funktion und Form - MFT und KFO. mykie® - ein erfolgreiches Konzept für gelebte Interdisziplinarität zwischen Kieferorthopädie und Logopädie - Forum Logopädie Jg. 33 (3) Mai 2019 24-29
Funktion und Form - MFT und KFO. mykie® - ein erfolgreiches Konzept für gelebte Interdisziplinarität zwischen Kieferorthopädie und Logopädie - Forum Logopädie Jg. 33 (3) Mai 2019 24-29
Andrea Freudenberg, Sabine Rhein, Carolin Adam, Jamila Pumm
Form und Funktion bedingen sich gegenseitig. Muskelfunktionen im Mundbereich beeinflussen die Zahn- und Kieferstellung. Der Wachstumsmotor des Oberkiefers ist die Zunge. Entscheidende Voraussetzung für ihre Funktion und die Koordination der dentalalveolären Entwicklungsabläufe ist der habituell komplette Lippenschluss. Um präventiv zu wirken, sollten Fehlfunktionen im Mundbereich früh behandelt werden, bevor sie sich verfestigen. Dazu müssen Kieferorthopädie und Logopädie eng zusammenarbeiten und die Behandlung früh ansetzen. Unter dem Namen mykie® hat ein interdisziplinäres Team aus einer Kieferorthopädin, einer Kinderzahnärztin, einer Logopädin und einer Atemtherapeutin ein entsprechendes Konzept entwickelt und praktisch erprobt, das in der interdisziplinären Behandlung Standards setzen und Schule machen will.
Humor und Provokation in der Kommunikation - Anregungen für Beratung und Therapie - Forum Logopädie Jg. 33 (2) März 2019 32-37
Humor und Provokation in der Kommunikation - Anregungen für Beratung und Therapie - Forum Logopädie Jg. 33 (2) März 2019 32-37
José Amrein
Humorvolle, provokative und paradoxe Elemente ermöglichen sowohl in Beratungen wie auch in alltäglichen Situationen ungeahnte Entwicklungsschritte. Eine humorvolle Herangehensweise in Krisen und festgefahrenen Situationen wirkt entspannend, kann den Blickwinkel entscheidend verändern und neue, überraschende Lösungen ermöglichen.
Ist Logopädie
Ist Logopädie "doof"? Ein Fallbeispiel zur Aussprachetherapie mit der Tübinger Lautsymbolarbeit - Forum Logopädie Jg. 33 (2) März 2019 26-30
Susanne Rubik
Anhand eines Fallbeispiels wird eine empirisch entwickelte Therapiemethode für die Therapie von Aussprachestörungen skizziert. Die Tübinger Lautsymbolarbeit ist an den Segmenten der Sprache orientiert und setzt auf die Visualisierung der lautsprachlichen Strukturen Laut, Silbe und Wort. Dadurch wird die phonologische Bewusstheit des Kindes stark gefordert und gefördert. Im Unterschied zum Vorgehen bei anderen phonologisch orientierten Therapieansätzen wird bei Bedarf an mehreren phonologischen Prozessen gleichzeitig gearbeitet, was zu schnellen Fortschritten in der Therapie führen kann. Der Beitrag bringt auch Widerstände des Kindes gegenüber der logopädischen Therapie zur Sprache. Wichtig ist der Autorin, dass die anspruchsvolle und anstrengende Arbeit an der Aussprache immer in ein freudiges Miteinander eingebettet ist.
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