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Autobiografische Erinnerungen bei Behandlung zentraler Fazialisparesen - Pilotstudie zur Untersuchung des Potenzials präläsionaler Erfahrungen als ergänzende Methode zur Standardtherapie PNF nach Schlaganfall - Forum Logopädie Jg. 32 (5) September 2018 6-13 - www.dbl-ev.de
Autobiografische Erinnerungen bei Behandlung zentraler Fazialisparesen - Pilotstudie zur Untersuchung des Potenzials präläsionaler Erfahrungen als ergänzende Methode zur Standardtherapie PNF nach Schlaganfall - Forum Logopädie Jg. 32 (5) September 2018 6-13 - www.dbl-ev.de
Anna-Maria Kuttenreich, Wiebke Scharff Rethfeld, Harry von Piekartz
Aktuell gibt es weder einen fachwissenschaftlichen noch interdisziplinären Konsens über die bestmögliche Therapie von Fazialisparesen (FP). Ziel der vorgestellten Arbeit war es, in einer Pilotstudie das Potenzial präläsionaler Erfahrungen in Form von autobiografischen Erinnerungen als ergänzende Methode zur Standardtherapie zentraler FP zu prüfen. Dabei erhielten sechs ProbandInnen in der Akutphase ihres erstmaligen Schlaganfalls eine hochfrequente Therapie: (1) in Anlehnung an die Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) kombiniert mit motorischer Imagination oder (2) in Anlehnung an PNF. Zentrale Fragestellungen sind die Veränderungen des Schweregrades der FP und der krankheitsbezogenen Lebensqualität der Betroffenen. Es zeigt sich, dass TeilnehmerInnen ohne motorische Imagination mehr positive Veränderungen im Schweregrad aufwiesen als ProbandInnen mit motorischer Imagination. Betrachtet man hingegen die krankheitsbezogene Lebensqualität aus Sicht der ProbandInnen, verzeichnen die TeilnehmerInnen mit motorischer Imagination mehr positiv veränderte Einzelfälle als die ProbandInnen ohne motorische Imagination.
Bonbon oder Medizinprodukt? Einfluss von Halspastillen auf die Stimme von Berufssprechern - Forum Logopädie Jg. 32 (5) September 2018 20-25 - www.dbl-ev.de
Bonbon oder Medizinprodukt? Einfluss von Halspastillen auf die Stimme von Berufssprechern - Forum Logopädie Jg. 32 (5) September 2018 20-25 - www.dbl-ev.de
Jessica Bödefeld, Mirian Drechsler, Margarita Lehmann, Thomas Günther
Studienziel war es, herauszufinden, ob ein Unterschied in der Wirksamkeit der Pastillen isla® cassis, isla®med hydro+ Milde Kirsche und einem wirkstofffreien Fruchtbonbon besteht. 45 stimmgesunde Berufssprecher wurden drei gleichgroßen Gruppen zugeteilt. Sie nahmen insgesamt maximal 25 Pastillen an fünf aufeinanderfolgenden Arbeitstagen ein. Die Wirksamkeit der Pastillen auf die Stimme wurde anhand des Stimmprofils für Berufssprecher (SPBS), der RBH-Skala und der Heiserkeitsanalyse des Stimmanalyseprogramms Praat überprüft. Alle Gruppen zeigten im Vorher-Nachher-Vergleich bei allen Parametern der RBH-Skala sowie bei zwei Parametern in der Messung mit dem SPBS signifikante Verbesserungen. Die signifikanten Verbesserungen lassen die Wirksamkeit aller drei Produkte vermuten. Zwischen den drei Gruppen zeigten sich keine bedeutsamen Unterschiede. Dies deutet darauf hin, dass bereits das Lutschen im Allgemeinen einen positiven Einfluss auf die Stimme hat.
Die Qualitätssicherung der Deutschen Rentenversicherung Bund und ihre Bedeutung für die stationäre Sprachtherapie - Forum Logopädie Jg. 32 (5) September 2018 32-37 - www.dbl-ev.de
Die Qualitätssicherung der Deutschen Rentenversicherung Bund und ihre Bedeutung für die stationäre Sprachtherapie - Forum Logopädie Jg. 32 (5) September 2018 32-37 - www.dbl-ev.de
Holger Grötzbach
Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat im Rahmen der Qualitätssicherung eine Reihe von Indikatoren erstellt, mit denen sie die Güte medizinischer, pflegerischer und therapeutischer Leistungen in der stationären Rehabilitation regelmäßig evaluiert. Von den Indikatoren sind vor allem drei für die Sprachtherapie wichtig: Während in der Klassifikation Therapeutischer Leistungen das sprachtherapeutische Indikations- und Methodenspektrum definiert wird, geht es im Reha-Therapiestandard „Schlaganfall“ um Vorgaben zur Mindesttherapiefrequenz bei Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen als Folge eines Apoplex. Im Peer-Review-Verfahren liegt der Fokus schließlich auf einer schlüssigen Therapiedokumentation. Die drei Indikatoren stellen die stationäre Sprachtherapie zwar vor Herausforderungen, sie bieten jedoch einen Rahmen, den es für verbesserte stationäre und ambulante Therapiebedingungen zu nutzen gilt.
Rehabilitative Diätetik - Einarbeitung des IDDSI Framework in die Prinzipien der Neurorehabilitation von Schluckstörungen - Forum Logopädie Jg. 32 (5) September 2018 14-18 - www.dbl-ev.de
Rehabilitative Diätetik - Einarbeitung des IDDSI Framework in die Prinzipien der Neurorehabilitation von Schluckstörungen - Forum Logopädie Jg. 32 (5) September 2018 14-18 - www.dbl-ev.de
Sönke Stanschus
Auf dem Postgraduate Course des DRS-Meetings 2015 in Chicago legten Mark Nicosia und Arthur Miller die Idee der Entwicklung eines „idealen Bolus” dar, um im Rahmen der Neurorehabilitation von Schluckstörungen das Schlucken eines Patienten zu modulieren. Das kann man als die Geburtsstunde der Rehabilitativen Diätetik ansehen. Basierend auf den 10 Prinzipien der Neuroplastizität (Robbins et al. 2008) erfüllen spezifisch adaptierte Dysphagie-Diäten im Rahmen eines rehabilitativen Behandlungsprotokolls die Kriterien des Geschicklichkeitstrainings beschrieben in Prinzip 2, „Use it and improve it”, sowie der intentionalen Bedeutung, beschrieben in Prinzip 7, „Salience”. Das IDDSI-Framework stellt hierfür ein Werkzeug zur Verfügung, mit dessen Hilfe dieser neurorehabilitative Ansatz in der klinischen Praxis und in der klinischen Forschung geschärft werden kann. Dieser Artikel betrachtet das Entwicklungspotenzial in diesem Bereich der Klinischen Dysphagiologie.
Transsexual Voice Questionnaire for Male-to-Female Transsexuals (TVQMtF) - Deutsche Fassung eines Messinstruments zur Erfassung der stimmbezogenen Lebensqualität von trans* Frauen - Forum Logopädie Jg. 32 (5) September 2018 26-30 - www.dbl-ev.de
Transsexual Voice Questionnaire for Male-to-Female Transsexuals (TVQMtF) - Deutsche Fassung eines Messinstruments zur Erfassung der stimmbezogenen Lebensqualität von trans* Frauen - Forum Logopädie Jg. 32 (5) September 2018 26-30 - www.dbl-ev.de
Sandra Salm, Sandra Neumann
Die Stimme gilt als Teil der menschlichen Identität und wichtiges Geschlechtsmerkmal. Eine erlebte Diskrepanz zwischen dem äußeren Erscheinungsbild und dem Stimmklang kann mit psychischer Belastung und dadurch reduzierter Lebensqualität (QoL) verbunden sein. Im Vergleich zu trans* Männern scheinen trans* Frauen, die eine Geschlechtsangleichung anstreben, hiervon häufiger betroffen zu sein, da durch eine Hormonbehandlung kaum ein weiblicher Stimmklang zu erreichen ist. Allerdings mangelte es bislang an entsprechendem QoL-Diagnostikmaterial. Im Artikel wird der deutsche TVQMtF (Transsexual Voice Questionnaire for Male-to-Female Transsexuals, Dacakis et al. 2013) als Instrument zur Erfassung der stimmbezogenen Lebensqualität (VrQoL) von trans* Frauen vorgestellt.
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