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"Ich bin dann mal weg!" Eine Studie zur Berufsflucht von LogopädInnen - Forum Logopädie Jg. 32 (3) Mai 2018 22-27 - www.dbl-ev.de
Anne-Luise Schwarzmann, Sabine Gerlach, Renate Rohde-Schweizer, Bernadette Straßer, Sören Paul, Sabine Hammer
Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlichte 2017 eine „Fachkräfteengpassanalyse“, die einen stetigen Anstieg eines Fachkräftemangels innerhalb der Logopädie prognostiziert. Vor diesem Hintergrund wurde in der Untersuchung der Frage nachgegangen, inwieweit es eine „Berufsflucht" aus der Logopädie gibt und mit welchen Gründen und Zielen TherapeutInnen ihren Beruf verlassen. Um die Gründe und Ziele für einen Berufswechsel zu verstehen, wurden zehn ehemalige Angehörige der Berufsgruppe Logopädie befragt. Ebenfalls wurde eine quantitative Untersuchung im Rahmen einer Online-Fragebogenerhebung durchgeführt, an der 433 LogopädInnen teilnahmen. In den Interviews nannten die Logopädinnen als Gründe für einen Berufswechsel insbesondere geringen Verdienst, Perspektivlosigkeit, Mangel an Entwicklungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen sowie den bürokratischen Aufwand. Die quantitative Untersuchung zeige auf, dass bereits 25 % der Befragten ihren Beruf verlassen haben und 50 % aktuell darüber nachdenken, aus dem Therapieberuf auszusteigen. Ob sie einen Berufswechsel tatsächlich vollziehen werden, bleibt offen. Generell scheint jedoch ein Trend zu bestehen, den Beruf des Logopäden verlassen zu wollen.
Dysarthrien bei Kindern - Ein häufiges, aber wenig erforschtes Störungsbild - Forum Logopädie Jg. 32 (3) Mai 2018 16-21 - www.dbl-ev.de
Dysarthrien bei Kindern - Ein häufiges, aber wenig erforschtes Störungsbild - Forum Logopädie Jg. 32 (3) Mai 2018 16-21 - www.dbl-ev.de
Theresa Schölderle, Elisabet Haas, Wolfram Ziegler
Kindliche Dysarthrien sind ein häufig auftretendes Störungsbild. Bisher standen sie jedoch kaum im Fokus der sprachtherapeutischen Forschung. Ebenso wenig existieren spezifische Untersuchungs- und Behandlungsansätze. Der Überblicksartikel erläutert knapp epidemiologische Grundlagen, beschreibt die spezifischen Herausforderungen, die mit der klinischen Versorgung dysarthrischer Kinder verbunden sind und zeigt derzeitige Handlungsmöglichkeiten in Diagnostik und Therapie auf. Zuletzt werden zukünftige Forschungsziele formuliert, die langfristig zu einem tiefergehenden Verständnis des Störungsbildes und damit zu einer besseren Versorgung betroffener Kinder führen können.
K-Taping in der Logopädie - Fallstudie zum K-Tape-Einsatz am m. orbicularis oris in Verbindung mit myofunktionellen Übungen bei myotoner Dystrophie Typ 1 - Forum Logopädie Jg. 32 (3) Mai 2018 28-32 - www.dbl-ev.de
K-Taping in der Logopädie - Fallstudie zum K-Tape-Einsatz am m. orbicularis oris in Verbindung mit myofunktionellen Übungen bei myotoner Dystrophie Typ 1 - Forum Logopädie Jg. 32 (3) Mai 2018 28-32 - www.dbl-ev.de
Alexandra Kerrom
Immer häufiger werden elastische Tapes (Kinesio-Tapes) auch in der logopädischen Therapie eingesetzt. Einige Studien und Fallberichte zu Tape-Anlagen im orofazialen Bereich mit positiven Ergebnissen gibt es bereits. Weitere Studien sind jedoch nötig. Vorgestellt wird hier eine Einzelfallstudie mit einer Jugendlichen mit myotoner Dystrophie Typ 1 (Curschmann-Steinert). Der Patientin wurde über mehrere Wochen regelmäßig ein Kinesio-Tape am m. orbicularis oris angelegt. Messdaten sowie Beobachtungen zeigen ein insgesamt positives Ergebnis in Bezug auf die Mundschlussfähigkeit.
Logo Digital - Von Sprach- zu Schreibkompetenzen. Digitale Lösungen für die Therapie - Forum Logopädie Jg. 32 (3) Mai 2018 6-14 - www.dbl-ev.de
Logo Digital - Von Sprach- zu Schreibkompetenzen. Digitale Lösungen für die Therapie - Forum Logopädie Jg. 32 (3) Mai 2018 6-14 - www.dbl-ev.de
Zvi Penner unter Mitarbeit von Elke Schimkus und Ralf Klöfkorn
In dem Beitrag stellen wir das neue digitale Assistenzsystem Logo Digital für die Therapie von Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) und Sprachentwicklungsstörungen (SES) in der Logopädie vor. Nach einer kurzen Darstellung des aktuellen gesundheitspolitischen Stands der LRS-Therapie in der Logopädie und der Versorgungsproblematik gehen wir auf drei Bestandteile von Logo Digital ein: „Was braucht das Kind?“ verbindet eine Einführung in einen speziell für die Logopädie entwickelten Ansatz der Schriftlinguistik in den Bereichen Wort- und Satzorthografie mit einem kompetenzstufen-basierten Curriculum. Der Schwerpunkt ist die Dependenzhypothese und die Logopädie als Adresse für die LRS-Therapie. „Was braucht die Praxis?“ verbindet das Thema Umsetzung des schriftlinguistisch-basierten Ansatzes im Rahmen des digitalen Assistenzsystems von Logo Digital mit der Praxis. Der Schwerpunkt ist der Zuwachs des therapeutischen Potenzials und der Versorgungskapazität von logopädischen Praxen. Der Artikel schließt mit dem „Reißverschlussmodell“ ab. Dieses verbindet die Bausteine der LRS-Therapie mit der SES-Therapie im Rahmen von Logo Digital und veranschaulicht die praktische Umsetzung der Dependenzhypothese.
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