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App-Einsatz in der Sprachtherapie - Die Nutzung evidenzbasierter und ethisch orientierter Strategien für die Auswahl von Applikationen - Forum Logopädie Heft 2 (32) März 2018 22-26
App-Einsatz in der Sprachtherapie - Die Nutzung evidenzbasierter und ethisch orientierter Strategien für die Auswahl von Applikationen - Forum Logopädie Heft 2 (32) März 2018 22-26
Anja Starke, Juliane Mühlhaus
Mobile Endgeräte und die für diese verfügbaren Applikationen (Apps) bieten ein großes Potenzial für den Einsatz in der Sprachtherapie/Logopädie. Aktuell stehen jedoch nur wenige spezifisch für die Sprachtherapie entwickelte Apps zur Verfügung. Allerdings können aus der großen Menge von allgemeinen und Spiele-Apps zahlreiche Formate sinnvoll in der sprachtherapeutischen Arbeit genutzt werden. Für eine gewissenhafte Auswahl einer solchen App wird ein evidenzbasiertes und ethisch orientiertes Vorgehen vorgestellt, welches SprachtherapeutInnen zu einer selbstbestimmten Entscheidung im Einsatz neuer Technologien in der Therapie führen soll.
Mit den Patienten und sich selbst in gelingendem Kontakt - Interaktives Reasoning mit Functional Fluency - Forum Logopädie Heft 2 (32) März 2018 28-33
Mit den Patienten und sich selbst in gelingendem Kontakt - Interaktives Reasoning mit Functional Fluency - Forum Logopädie Heft 2 (32) März 2018 28-33
Kathrin Baum, Mechthild Clausen-Söhngen, Anke Tiessen
Ausgehend von der Zuordnung in Kategorien logopädischer Professionalität (Kompetenzmodell) und der Begriffsklärung „Interaktives Reasoning” wird das Modell „Functional Fluency” (interpersonale Wirksamkeit) aus der Transaktionsanalyse vorgestellt. Die darin beschriebenen Verhaltensmodi ermöglichen eine Versprachlichung, Beobachtung, Reflexion und bewusste Gestaltung des Kontaktangebots zwischen LogopädInnen und PatientInnen und sind somit die Beziehung positiv beeinflussen in der logopädischen Therapie einsetzbar.
Repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) bei postakuter Aphasie - Effekte auf sprachliche Modalitäten und Kommunikation - Forum Logopädie Heft 2 (32) März 2018 6-13
Repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) bei postakuter Aphasie - Effekte auf sprachliche Modalitäten und Kommunikation - Forum Logopädie Heft 2 (32) März 2018 6-13
Ilona Rubi-Fessen
Zur Steigerung der Effektivität der Aphasietherapie hat die Kombination herkömmlicher linguistisch-kognitiver Therapieverfahren mit additiven Verfahren wie etwa der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) in den letzten Jahren eine zunehmende Bedeutung erlangt. In der verblindeten, placebo-kontrollierten Studie wurde der Effekt der Hemmung des rechtsseitigen (homologen) Broca-Areals auf den Erfolg einer zweiwöchigen Aphasietherapie an einer Gruppe von insgesamt 30 Probanden mit postakuter Aphasie untersucht. Obwohl sich in beiden Versuchsgruppen (je n = 15) überzufällige Verbesserungen zeigten, waren diese in der Gruppe, die vor der Aphasietherapie eine echte Hemmung erhalten hatten, signifikant stärker ausgeprägt als bei der Sham-stimulierten Gruppe. Die Verbesserungen betrafen sowohl sprachliche Modalitäten als auch die Informationsübermittlung in alltagsähnlichen Kommunikationssituationen.
Talking Mats App - jetzt in deutscher Sprache - Forum Logopädie Heft 2 (32) März 2018 19-21
Talking Mats App - jetzt in deutscher Sprache - Forum Logopädie Heft 2 (32) März 2018 19-21
Norina Lauer
Talking Mats ist eine Methode zur Gesprächsstrukturierung, die bei Menschen mit Kommunikationsproblemen eingesetzt werden kann. Damit sollen die Betroffenen darin unterstützt werden, ihre Meinungen und Wünsche zu Themen zu äußern, die ihnen wichtig sind. Talking Mats (www.talkingmats.com) wurde von Sprachtherapeutinnen an der Stirling University in Schottland entwickelt.
Videosequenzen in der Aphasietherapie - Eine Studie zum Einsatz für den lexikalischen Abruf von Verben - Forum Logopädie Heft 2 (32) März 2018 14-18
Videosequenzen in der Aphasietherapie - Eine Studie zum Einsatz für den lexikalischen Abruf von Verben - Forum Logopädie Heft 2 (32) März 2018 14-18
Lea Schweiger, Simon Sollereder
In der logopädischen Therapie zentraler Sprech- und Sprachstörungen stellt der Einsatz von Bildern zur Objektreferenz eine essentielle Stütze dar. Tätigkeiten können jedoch oftmals anhand von Bildmaterial nur bedingt veranschaulicht werden. Diese weisen eine höhere Interpretationsvariabilität auf bzw. stellen eine höhere Anforderung an das Alignment von TherapeutIn und PatientIn hinsichtlich der zu realisierenden Zielform (Marangolo et al. 2012, Edmonds 2016). Dennoch ist die Verwendung von Verben ein wichtiges Therapieziel. Im Rahmen einer Qualifizierungsarbeit wurden 14 selbst aufgenommene Videos unter Beachtung von Frequenzeffekten erstellt (dynamische Bedingung), aus denen 14 Bilder extrahiert wurden (statische Bedingung). In einer ersten Erhebung wurden die Urteilerübereinstimmung der Videos im Vergleich zu den Bildern als Maß für das therapeutische Alignment erhoben. Auf Item- und Gruppen-Ebene zeigen die Videos frequenzabhängig gegenüber den Bildern höhere und teilweise signifikant höhere Übereinstimmungsraten. Die Videos erscheinen daher für den therapeutischen Einsatz geeignet. Als nächsten Schritt sollen mehr Videos gedreht und in erste vergleichende Einzelfallstudien integriert werden.
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