Home  »  Forum Logopädie  »  Fachartikel  »  Jahrgang  »  2018
Titel     Erscheinungsdatum 
« zurück    
"Ich bin dann mal weg!" Eine Studie zur Berufsflucht von LogopädInnen - Forum Logopädie Jg. 32 (3) Mai 2018 22-27 - www.dbl-ev.de
Anne-Luise Schwarzmann, Sabine Gerlach, Renate Rohde-Schweizer, Bernadette Straßer, Sören Paul, Sabine Hammer
Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlichte 2017 eine „Fachkräfteengpassanalyse“, die einen stetigen Anstieg eines Fachkräftemangels innerhalb der Logopädie prognostiziert. Vor diesem Hintergrund wurde in der Untersuchung der Frage nachgegangen, inwieweit es eine „Berufsflucht" aus der Logopädie gibt und mit welchen Gründen und Zielen TherapeutInnen ihren Beruf verlassen. Um die Gründe und Ziele für einen Berufswechsel zu verstehen, wurden zehn ehemalige Angehörige der Berufsgruppe Logopädie befragt. Ebenfalls wurde eine quantitative Untersuchung im Rahmen einer Online-Fragebogenerhebung durchgeführt, an der 433 LogopädInnen teilnahmen. In den Interviews nannten die Logopädinnen als Gründe für einen Berufswechsel insbesondere geringen Verdienst, Perspektivlosigkeit, Mangel an Entwicklungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen sowie den bürokratischen Aufwand. Die quantitative Untersuchung zeige auf, dass bereits 25 % der Befragten ihren Beruf verlassen haben und 50 % aktuell darüber nachdenken, aus dem Therapieberuf auszusteigen. Ob sie einen Berufswechsel tatsächlich vollziehen werden, bleibt offen. Generell scheint jedoch ein Trend zu bestehen, den Beruf des Logopäden verlassen zu wollen.
App-Einsatz in der Sprachtherapie - Die Nutzung evidenzbasierter und ethisch orientierter Strategien für die Auswahl von Applikationen - Forum Logopädie Heft 2 (32) März 2018 22-26
App-Einsatz in der Sprachtherapie - Die Nutzung evidenzbasierter und ethisch orientierter Strategien für die Auswahl von Applikationen - Forum Logopädie Heft 2 (32) März 2018 22-26
Anja Starke, Juliane Mühlhaus
Mobile Endgeräte und die für diese verfügbaren Applikationen (Apps) bieten ein großes Potenzial für den Einsatz in der Sprachtherapie/Logopädie. Aktuell stehen jedoch nur wenige spezifisch für die Sprachtherapie entwickelte Apps zur Verfügung. Allerdings können aus der großen Menge von allgemeinen und Spiele-Apps zahlreiche Formate sinnvoll in der sprachtherapeutischen Arbeit genutzt werden. Für eine gewissenhafte Auswahl einer solchen App wird ein evidenzbasiertes und ethisch orientiertes Vorgehen vorgestellt, welches SprachtherapeutInnen zu einer selbstbestimmten Entscheidung im Einsatz neuer Technologien in der Therapie führen soll.
Auswirkungen der Stimulierbarkeit von isolierten Phonen auf die weitere phonologische Entwicklung - Eine Langzeitstudie mit monolingual deutschen Kindern - Forum Logopädie Heft 1 (32) Januar 2018 34-39
Auswirkungen der Stimulierbarkeit von isolierten Phonen auf die weitere phonologische Entwicklung - Eine Langzeitstudie mit monolingual deutschen Kindern - Forum Logopädie Heft 1 (32) Januar 2018 34-39
Annette Fox-Boyer, Maike Strutzke
Die Stimulierbarkeit von Phonen ist die Fähigkeit eines Kindes, einen Laut einem Sprachvorbild unmittelbar oder mithilfe von Cues zu imitieren, auch wenn dieser Laut von dem Kind nicht in der Spontansprache verwendet wird. Studien aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum legen nahe, dass die Stimulierbarkeit als Prädiktor für die weitere phonologische Entwicklung gelten kann. Die Studie hat das Ziel, die Auswirkung der Stimulierbarkeit von Lauten auf deren weitere Entwicklung im Deutschen zu untersuchen. Dafür wurde eine Langzeitstudie mit zwei Testzeitpunkten mit monolingual deutschen Kindern mit und ohne Aussprachestörung im Alter von 3;7 bis 4;9 Jahren durchgeführt. Es wurde sowohl die Aussprache untersucht als auch die Stimulierbarkeit isolierter Laute überprüft. Die Ergebnisse bieten erste vorsichtige Hinweise darauf, dass die Stimulierbarkeit von Lauten auch im Deutschen prädiktiv genutzt werden könnte.
Autobiografische Erinnerungen bei Behandlung zentraler Fazialisparesen - Pilotstudie zur Untersuchung des Potenzials präläsionaler Erfahrungen als ergänzende Methode zur Standardtherapie PNF nach Schlaganfall - Forum Logopädie Jg. 32 (5) September 2018 6-13 - www.dbl-ev.de
Autobiografische Erinnerungen bei Behandlung zentraler Fazialisparesen - Pilotstudie zur Untersuchung des Potenzials präläsionaler Erfahrungen als ergänzende Methode zur Standardtherapie PNF nach Schlaganfall - Forum Logopädie Jg. 32 (5) September 2018 6-13 - www.dbl-ev.de
Anna-Maria Kuttenreich, Wiebke Scharff Rethfeld, Harry von Piekartz
Aktuell gibt es weder einen fachwissenschaftlichen noch interdisziplinären Konsens über die bestmögliche Therapie von Fazialisparesen (FP). Ziel der vorgestellten Arbeit war es, in einer Pilotstudie das Potenzial präläsionaler Erfahrungen in Form von autobiografischen Erinnerungen als ergänzende Methode zur Standardtherapie zentraler FP zu prüfen. Dabei erhielten sechs ProbandInnen in der Akutphase ihres erstmaligen Schlaganfalls eine hochfrequente Therapie: (1) in Anlehnung an die Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) kombiniert mit motorischer Imagination oder (2) in Anlehnung an PNF. Zentrale Fragestellungen sind die Veränderungen des Schweregrades der FP und der krankheitsbezogenen Lebensqualität der Betroffenen. Es zeigt sich, dass TeilnehmerInnen ohne motorische Imagination mehr positive Veränderungen im Schweregrad aufwiesen als ProbandInnen mit motorischer Imagination. Betrachtet man hingegen die krankheitsbezogene Lebensqualität aus Sicht der ProbandInnen, verzeichnen die TeilnehmerInnen mit motorischer Imagination mehr positiv veränderte Einzelfälle als die ProbandInnen ohne motorische Imagination.
Bonbon oder Medizinprodukt? Einfluss von Halspastillen auf die Stimme von Berufssprechern - Forum Logopädie Jg. 32 (5) September 2018 20-25 - www.dbl-ev.de
Bonbon oder Medizinprodukt? Einfluss von Halspastillen auf die Stimme von Berufssprechern - Forum Logopädie Jg. 32 (5) September 2018 20-25 - www.dbl-ev.de
Jessica Bödefeld, Mirian Drechsler, Margarita Lehmann, Thomas Günther
Studienziel war es, herauszufinden, ob ein Unterschied in der Wirksamkeit der Pastillen isla® cassis, isla®med hydro+ Milde Kirsche und einem wirkstofffreien Fruchtbonbon besteht. 45 stimmgesunde Berufssprecher wurden drei gleichgroßen Gruppen zugeteilt. Sie nahmen insgesamt maximal 25 Pastillen an fünf aufeinanderfolgenden Arbeitstagen ein. Die Wirksamkeit der Pastillen auf die Stimme wurde anhand des Stimmprofils für Berufssprecher (SPBS), der RBH-Skala und der Heiserkeitsanalyse des Stimmanalyseprogramms Praat überprüft. Alle Gruppen zeigten im Vorher-Nachher-Vergleich bei allen Parametern der RBH-Skala sowie bei zwei Parametern in der Messung mit dem SPBS signifikante Verbesserungen. Die signifikanten Verbesserungen lassen die Wirksamkeit aller drei Produkte vermuten. Zwischen den drei Gruppen zeigten sich keine bedeutsamen Unterschiede. Dies deutet darauf hin, dass bereits das Lutschen im Allgemeinen einen positiven Einfluss auf die Stimme hat.
« zurück
1-5 | 30 Artikel      1 2 3 4 5 6

Anbieter

© 2018 Schulz-Kirchner Verlag GmbH, Idstein     |     3.85.143.239