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"More is better!" - Intensität in Sprachtherapie/Logopädie - Evidenzen zur Therapieintensität bei neurologischen und stimmtherapeutischen Interventionen - Forum Logopädie Heft 5 (31) September 2017 28-35
Ulla Beushausen, Holger Grötzbach
Angaben zur Therapieintensität, die bei neurologischen und stimmtherapeutischen Interventionen bisher durch Studien belegt oder in Richtlinien und Standards empfohlen wurden, werden erläutert. Die Dosierung, Frequenz und Dauer der Therapiebausteine bzw. des Einsatzes therapeutischer Methoden werden in der logopädisch/sprachtherapeutischen Praxis bisher stark vom Therapiesetting sowie von Patienten- und Therapeuten-Variablen und weniger von wissenschaftlichen Erkenntnissen beeinflusst. Die gefundenen Evidenzen zur Therapieintensität präferieren jedoch eine hohe Therapiefrequenz als wirksamste Vorgehensweise. Vorgaben zur Intensität werden zukünftig in Standards und Leitlinien einfließen und die Abläufe der therapeutischen Praxis in ambulanten und stationären Settings maßgeblich beeinflussen.
Assistive Technologien in der Dysarthrietherapie - Entwicklung des Trainingsprogramms ISi-Speech als Anwendungsbeispiel - Forum Logopädie Heft 3 (31) Mai 2017 10-15
Assistive Technologien in der Dysarthrietherapie - Entwicklung des Trainingsprogramms ISi-Speech als Anwendungsbeispiel - Forum Logopädie Heft 3 (31) Mai 2017 10-15
Hendrike Frieg, Juliane Mühlhaus, Ute Ritterfeld, Kerstin Bilda
Neurogene Beeinträchtigungen der Sprechverständlichkeit stellen ein Risiko für die soziale und gesellschaftliche Teilhabe dar. Um die für eine effektive Dysarthrietherapie nötige hohe Therapiefrequenz zu erreichen, sind häusliche Eigenübungen neben den Einheiten mit der TherapeutIn meist unumgänglich. Eigenständiges Üben ist jedoch in hohem Maße auf Feedback angewiesen, um sicherzustellen, dass die Aufgaben auch korrekt durchgeführt werden. In diesem Beitrag stellen wir die Entwicklung des Trainingssystems ISi-Speech vor, das mithilfe automatisierter Spracherkennung als Basis für Feedback beim eigenständigen Üben, evidenzbasierten Aufgaben und motivationalen Elementen das Eigentraining für Menschen mit Dysarthrie unterstützen soll. ISi-Speech verfolgt einen nutzerInnen-zentrierten Entwicklungsansatz, bei dem Betroffene als ExpertInnen fortwährend in den Designprozess einbezogen werden.
Berliner orofaziales Screening BoS - Forum Logopädie Heft 4 (31) Juli 2017 6-11
Berliner orofaziales Screening BoS - Forum Logopädie Heft 4 (31) Juli 2017 6-11
Dörte Pollex-Fischer, Saskia Rohrbach
Ziel dieser Untersuchung war die Entwicklung eines standardisierten Verfahrens zur Diagnostik bei Verdacht auf orofaziale Dysfunktion (OFD). Methodik: Das BoS wurde an 353 Personen (weiblich 122, männlich 231) im Alter zwischen 2;11 und 55;0 Jahren (Median 8;0 Jahre) mit Verdacht auf OFD durchgeführt und im Expertenkonsens im Verlauf von 10 Jahren optimiert. Verbale Beschreibungen wurden in Zahlenwerte übertragen und die Intra- und Interraterreliabilität berechnet. Das BoS wurde von 15 LogopädInnen unterschiedlicher Einrichtungen hinsichtlich verschiedener Kriterien bewertet. Ergebnis: Die Intra- und Interraterreliabilität wurde mit gut bis sehr gut berechnet (Cohens Kappa zwischen 0,72-0,94). Die Kriterien Praktikabilität und Inhalt wurden im Praxis- und Klinikalltag positiv bewertet. Diskussion: Das BoS erwies sich als umfassendes, praktikables, zeitökonomisches Instrument zur Diagnostik bei Verdacht auf OFD.
Berliner orofaziales Screening BoS - ZUSATZMATERIAL
Berliner orofaziales Screening BoS - ZUSATZMATERIAL
Dörte Pollex-Fischer, Saskia Rohrbach
Zusatzmaterial zum Downloaden
Berufsbegleitend Studieren - Entwicklung zwei neuer zielgruppenspezifischer Studienangebote für die Logopädie - Forum Logopädie Heft 3 (31) Mai 2017 32-39
Berufsbegleitend Studieren - Entwicklung zwei neuer zielgruppenspezifischer Studienangebote für die Logopädie - Forum Logopädie Heft 3 (31) Mai 2017 32-39
Wibke Hollweg, Juliane Mühlhaus, Eva-Maria Beck, Christine Blümke, Katrin Schulenburg, Elke Kraus, Kerstin Bilda, Sarah Görlich, Theda Borde
An der Alice Salomon Hochschule Berlin und der Hochschule für Gesundheit in Bochum werden aktuell in zwei Forschungsprojekten ein Bachelor- und ein Masterstudiengang für die Zielgruppe bereits beruflich qualifizierter LogopädInnen entwickelt. Teilergebnisse der vorangegangenen Bedarfsanalysen, die mittels Online-Befragungen und Interviews erhoben wurden, werden in dem Beitrag für diese Angebote vorgestellt und diskutiert. Es wurde ermittelt, welche Motive zur Aufnahme eines berufsbegleitenden Studiums führen und welche Kompetenzen in einem hochschulischen Studium erworben werden sollten. Darüber hinaus werden die Anforderungen an die zukünftigen Studienformate benannt, die für die Zielgruppe der beruflich Qualifizierten entscheidend sind, um ein Studium mit einer Berufstätigkeit und ggf. Familienaufgaben vereinbaren zu können. Aus den vorgestellten Befragungsergebnissen ergeben sich speziell für das Berufsfeld der Logopädie/Sprachtherapie wertvolle Hinweise für Studiengangentwicklungen heterogener Zielgruppen.
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