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Akademisierung der Logopädie - Was sollen hochschulisch qualifizierte Logopädinnen und Logopäden auf Bachelorniveau können? - Forum Logopädie Heft 1 (30) Januar 2016 30-33
Akademisierung der Logopädie - Was sollen hochschulisch qualifizierte Logopädinnen und Logopäden auf Bachelorniveau können? - Forum Logopädie Heft 1 (30) Januar 2016 30-33
Elke Oetken, Helga Breitbach-Snowdon, Sebastian Brenner, Katharina Dressel
Im Logopädengesetz (LogopG) und der Logopäden­-Ausbildungs-­ und Prüfungs­ordnung (LogAPrO) von 1980 fehlt eine explizite Beschreibung von Ausbildungszielen und damit die Definition von Kompetenzen, die zur Berufsausübung notwendig sind. Im Rahmen der beruferechtli­chen Begleitforschung zur Evaluierung der Modellstudiengänge NRW hat die Arbeitsgruppe Logopädie der Modellstudiengänge Ausbildungsziele für eine hochschulische Qualifikation auf Bachelorniveau formuliert und sich für eine grundständige Akademisierung der Logopädie ausgesprochen. Mit dem Beitrag soll die Diskussion über die grundständige Hochschulausbildung in der Logopädie bereichert werden.
Deutscher Mutismus Test (DMT-KoMut) - Onlinebasiertes Hilfsmittel zur Diagnostik von selektivem Mutismus - Forum Logopädie Heft 1 (30) Januar 2016 6-10
Deutscher Mutismus Test (DMT-KoMut) - Onlinebasiertes Hilfsmittel zur Diagnostik von selektivem Mutismus - Forum Logopädie Heft 1 (30) Januar 2016 6-10
Katja Johanssen, Jens Kramer, Julia Lukaschyk
Die MitarbeiterInnen der Initiative StillLeben e.V. Hannover erhalten viele Anfragen von ErzieherInnen, LehrerInnen, aber auch TherapeutInnen mit der Fragestellung, ob bei einem von ihnen begleiteten Kind oder Jugendlichen selektiver Mutismus vorliegt oder nicht. Da es dazu bislang keine standardisierten Testverfahren gibt, haben die Autoren den Deutschen Mutismus Test (DMT­KoMut) aus der Perspektive des Konzepts der Kooperativen Mutismustherapie (KoMut) entwickelt. Er soll dazu dienen, eine erste Einschätzung bezüglich des Schweigens der Betroffenen vorzunehmen. Der Test ist onlinebasiert und kostenfrei zugänglich. Das Ergebnis wird nach dem Ausfüllen eines Fragebogens als Bericht ausgegeben. Der Test ist aus Kardinalfragen entstanden, die in der Praxis auftreten. Das Diagnostikverfahren und seine Entwicklung werden vorgestellt und ein Überblick über die existierenden Diagnostikverfahren für selektiven Mutismus im deutschsprachigen Raum gegeben.
Die Aufklärung von Patienten mit Migrationshintergrund - Behandlerpflichten bei unzureichenden Deutschkenntnissen von Patienten in der sprachtherapeutischen Praxis - Forum Logopädie Heft 1 (30) Januar 2016 34-37
Die Aufklärung von Patienten mit Migrationshintergrund - Behandlerpflichten bei unzureichenden Deutschkenntnissen von Patienten in der sprachtherapeutischen Praxis - Forum Logopädie Heft 1 (30) Januar 2016 34-37
Giulia Maria Bradaran, Angelo Corrado Bologna
Wie Ärzte sind auch Heilmittelerbringer gesetzlich zur Aufklärung ihrer Patien­ten verpflichtet. Dies hat bei der steigenden Zahl von Patienten mit mangelnden Deutschkenntnissen in der sprachtherapeutischen Praxis wachsende Relevanz. Das BGB schreibt hinsichtlich der Patientenauf­klärung unterschiedliche Anforderungen vor, die es zu berücksichtigen gilt, um rechtliche Konsequen­zen abzuwenden. Die praktische Umsetzung gestaltet sich aufgrund der Diskrepanz zwischen diesen Vorgaben und den eingeschränkten Möglichkeiten im Berufsalltag schwierig. Die unter den § 630a ff. BGB geregelten Normen werden zunächst beschrieben. Anschließend wird die im Einzelfall schwierige praktische Umsetzung anhand von Fallbeispielen dargestellt und bewertet.
Die Forschungspyramide - Evidenz für die logopädische Praxis brauchbar machen - Forum Logopädie Heft 1 (30) Januar 2016 24-28
Die Forschungspyramide - Evidenz für die logopädische Praxis brauchbar machen - Forum Logopädie Heft 1 (30) Januar 2016 24-28
Bernhard Borgetto, Lena Spitzer, Andrea Pfingsten
Seit einigen Jahren besteht auch in der Logopädie die Forderung nach Evidenz­basierter Praxis. Die Umsetzung einer Evidenzbasierten Praxis stellt die Logopädie vor die Herausfor­derung, dass wissenschaftliche Erkenntnisse (externe Evidenz) für die alltägliche Versorgungspraxis aufbereitet und systematisiert werden müssen. Angelehnt an die Evidenzbasierte Medizin orientiert sich die Aufbereitung, Systematisierung und Bewertung der Studienergebnisse klassischerweise an einer eindimensionalen Evidenzhierarchie. In diesem Beitrag wird die Orientierung an der klassischen Evidenzhierarchie kritisch hinterfragt und ein alternatives Modell, die Forschungspyramide, vorgestellt und deren Nutzen für die Evidenzbasierte Praxis diskutiert.
Evidenzbasierte Sprachtherapie bei Primär Progredienten Aphasien (PPA) - Erscheinungsformen - Diagnostik - Behandlungsmöglichkeiten - Forum Logopädie Heft 1 (30) Januar 2016 16-23
Evidenzbasierte Sprachtherapie bei Primär Progredienten Aphasien (PPA) - Erscheinungsformen - Diagnostik - Behandlungsmöglichkeiten - Forum Logopädie Heft 1 (30) Januar 2016 16-23
Tabea Kühn
Primär Progrediente Aphasien (PPA) sind erworbene neurokognitive Beeinträch­tigungen, die initial Defizite in Sprache und Sprechen präsentieren. Für Betroffene und Angehörige stellt sich nach der Diagnose die Frage nach sinnvollen therapeutischen Möglichkeiten. Aufgrund der fortschreitenden Degeneration sprachlicher oder sprechmotorischer Fähigkeiten muss eine logopä­dische Therapie sowohl die limitierten zeitlichen und kognitiven Ressourcen der Patienten als auch die jetzigen und zukünftigen kommunikativen Bedürfnisse von Patienten und Angehörigen im Alltag berücksichtigen. Die wissenschaftliche Literatur liefert zunehmend diagnosespezifische Evidenz für effektive Therapieansätze. Es wird klar, dass es keine „Eine­-für-­alles”­Therapie geben kann und die Genauigkeit von Diagnostik und Therapie massive Auswirkungen auf den Alltag von Betroffenen und Angehörigen hat.
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