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Akademisierung der Logopädie - Was sollen hochschulisch qualifizierte Logopädinnen und Logopäden auf Bachelorniveau können? - Forum Logopädie Heft 1 (30) Januar 2016 30-33
Akademisierung der Logopädie - Was sollen hochschulisch qualifizierte Logopädinnen und Logopäden auf Bachelorniveau können? - Forum Logopädie Heft 1 (30) Januar 2016 30-33
Elke Oetken, Helga Breitbach-Snowdon, Sebastian Brenner, Katharina Dressel
Im Logopädengesetz (LogopG) und der Logopäden­-Ausbildungs-­ und Prüfungs­ordnung (LogAPrO) von 1980 fehlt eine explizite Beschreibung von Ausbildungszielen und damit die Definition von Kompetenzen, die zur Berufsausübung notwendig sind. Im Rahmen der beruferechtli­chen Begleitforschung zur Evaluierung der Modellstudiengänge NRW hat die Arbeitsgruppe Logopädie der Modellstudiengänge Ausbildungsziele für eine hochschulische Qualifikation auf Bachelorniveau formuliert und sich für eine grundständige Akademisierung der Logopädie ausgesprochen. Mit dem Beitrag soll die Diskussion über die grundständige Hochschulausbildung in der Logopädie bereichert werden.
An der Schnittstelle von stationär und ambulant - Wie Menschen mit Aphasie den Übergang zwischen klinischer Rehabilitation und ambulanter Logopädie erleben - Forum Logopädie Heft 6 (30) November 2016 22-27
An der Schnittstelle von stationär und ambulant - Wie Menschen mit Aphasie den Übergang zwischen klinischer Rehabilitation und ambulanter Logopädie erleben - Forum Logopädie Heft 6 (30) November 2016 22-27
Romy Schuberth, Norina Lauer, Holger Grötzbach
In Deutschland wird in der Patientenversorgung zwischen stationärem und ambulantem Sektor getrennt. Dieser als Schnittstelle bezeichnete Übergang wurde im Rahmen von diversen Forschungsarbeiten bereits mehrfach untersucht. Dabei wurden Barrieren identifiziert, die den Übergang von der stationären in die ambulante Therapie in vielen Fällen erschweren. Für die Logopädie, insbesondere für Menschen mit einer Aphasie, liegen dazu bislang jedoch keine hinreichenden Informationen vor. Daher wurden acht Interviews mit dem Ziel geführt, von Menschen mit einer Aphasie einen ersten Einblick in den Übergangsprozess von einem Rehabilitationsbereich in den nächsten zu erhalten. Im Vordergrund stand dabei die Frage, welche Ressourcen, aber auch welche Hindernisse von den Betroffenen wahrgenommen wurden. Die Ergebnisse der Befragung ließen sich in die Kategorien Organisation, Emotionen, Information und Angehörige zusammenfassen. Innerhalb der Kategorien konnten deutliche schnittstellenbezogene Defizite, aber auch Hinweise auf eine Schnittstellenoptimierung identifiziert werden. Neben der unzureichenden Vorbereitung auf die Entlassung aus den Rehabilitationskliniken, dem Fehlen wichtiger Informationen und dem lückenhaften Einbinden der Angehörigen gaben die Betroffenen auch infrastrukturelle Gegebenheiten als Barrieren der stationär-ambulanten Schnittstelle an. Ausgehend von den Barrieren werden Möglichkeiten dargestellt, die Hindernisse von einer stationären zur ambulanten Versorgung zu minimieren.
Aufbau des Verbwortschatzes nach frühkindlicher Hirnschädigung bei einem 4;6-jährigen Mädchen mit dem Patholinguistischen Ansatz - eine Einzelfallstudie - Forum Logopädie Heft 5 (30) September 2016 26-31
Aufbau des Verbwortschatzes nach frühkindlicher Hirnschädigung bei einem 4;6-jährigen Mädchen mit dem Patholinguistischen Ansatz - eine Einzelfallstudie - Forum Logopädie Heft 5 (30) September 2016 26-31
Bianca Kindermans, Miriam Abel, Katrin Förster, Heike Borggrefe, Ferdinand Binkofski
Die Studie überprüft, inwieweit der Patholinguistische Ansatz (Siegmüller & Kauschke 2006), der zur Behandlung von spezifischen Sprachentwicklungsstörungen (SSES) konzipiert wurde, die Sprachentwicklung bei Sprachentwicklungsstörungen im Rahmen komorbider Erkrankungen (SES) beeinflussen kann. Bei der Einzelfallstudie mit einem 4;6-jährigen Mädchen, das eine perinatale Hirnschädigung erlitten hat, wurde ein einfaches Prä-Post-Design gewählt. Die statistische Auswertung zeigt, dass durch die Therapie signifikante Verbesserungen im Benennen der Verben und deren Argumente und eine Erweiterung der mittleren Äußerungslänge erzielt werden können. Diese Studie ist ein Beispiel dafür, dass die Therapie, die ursprünglich für die Behandlung von Kindern mit SSES konzipiert wurde, auch bei SES wirksam sein kann.
Basiswissen Phonochirurgie für Logopädinnen und Logopäden - Aktuelle Operationsmethoden und klinische Erfahrungen - Forum Logopädie Heft 4 (30) Juli 2016 6-15
Basiswissen Phonochirurgie für Logopädinnen und Logopäden - Aktuelle Operationsmethoden und klinische Erfahrungen - Forum Logopädie Heft 4 (30) Juli 2016 6-15
Susanne Fleischer, Markus Hess
Sowohl in der Diagnostik organisch bedingter Stimmstörungen als auch in ihrer operativen Behandlung, der Phonochirurgie, wurden in den letzten Jahren viele neue Methoden entwickelt. So sind in der Videolaryngoskopie und Stroboskopie durch die hohe Bildauflösung mit HD-Technik und mit flexiblen Chip-on-the-Tip-Endoskopen jetzt kleinste Epithelveränderungen an den Stimmlippen erkennbar. Als neue Operationsmethode ist inzwischen der KTP-Laser in Deutschland auf dem Markt, der in den USA seit Jahren als Routineverfahren bei unterschiedlichen Stimmlippenveränderungen eingesetzt wird. Mit diesem Laser können Blutgefäße innerhalb der Stimmlippe unter Schonung der darüber liegenden Schleimhaut verödet werden. Auch die Techniken zur Stimmlippen-Medialisierung wurden verfeinert, insbesondere durch neue Implantat-Materialien. In diesem Beitrag soll ein Überblick über die wichtigsten Störungsbilder und phonochirurgischen Operationsmethoden sowie über die Indikation zur Stimmtherapie bei organischen Stimmstörungen gegeben werden.
Bochumer Performanzbewertung (BoPeB) - Die strukturierte Erfassung von Aspekten logopädischen Planens und Handelns sowie deren Reflexion - Forum Logopädie Heft 2 (30) März 2016 30-34
Bochumer Performanzbewertung (BoPeB) - Die strukturierte Erfassung von Aspekten logopädischen Planens und Handelns sowie deren Reflexion - Forum Logopädie Heft 2 (30) März 2016 30-34
Sebastian Brenner
Zum Einsatz in praktischen Prüfungen im Kontext Logopädie/Sprachtherapie hat der Autor das Bewertungsverfahren „THAP“ (Bartels 2006) weiterentwickelt und setzt dieses unter dem Namen „BoPeB“ ein. Das Verfahren enthält unterschiedliche Aspekte der Bewertung und Gewichtung, auf die näher eingegangen wird. Positive Erfahrungswerte mit dem Einsatz des Verfahrens sprechen für die Eignung in (akademischen) Prüfungs-­ und Supervisionskontexten im Fachgebiet Logopädie/Sprachtherapie.
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