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Aktivierende Stimmtherapie bei unerwünschter Taschenfaltenstimme - Glottische Insuffizienz erfolgreich behandeln - ohne Reizstrom und ohne Taschenfalten-Resektion - Forum Logopädie Heft 4 (29) Juli 2015 26-30
Aktivierende Stimmtherapie bei unerwünschter Taschenfaltenstimme - Glottische Insuffizienz erfolgreich behandeln - ohne Reizstrom und ohne Taschenfalten-Resektion - Forum Logopädie Heft 4 (29) Juli 2015 26-30
Ingeburg Walch, Matthias Seipelt
Eine gemischte Dysphonie mit Hypofunktion der Stimmlippe(n) und kompensatorischer Hyperfunktion der adduzierten Taschenfalte(n) kommt in der Praxis oft vor. Dennoch gibt es zu dieser Diagnose in der Literatur kaum differenzierte und schlüssige Behandlungshinweise. Vorgestellt wird ein seit Jahren klinisch erfolgreicher, aber bislang wenig bekannter Behandlungsansatz, der sich aus dem Schwingungsgesetz ableitet. Danach können Stimmlippen mit höheren Frequenzen schwingen als die trägen Taschenfalten. So lassen sich die Stimmlippen durch laute und zugleich hohe Silben muskulär aufbauen, ohne durch die Taschenfaltenaktivität behindert zu werden. Ist die Glottisfunktion dann wiederhergestellt, bildet sich die Taschenfaltenaktivität spontan/reflektorisch zurück. Das Vorgehen wird im Einzelnen dargelegt, diskutiert und durch ein Fallbeispiel illustriert.
Berufsbegleitende Qualifizierung von Logopädinnen in der Schweiz - Logopädische Spezialisierungen und Qualifizierungsmöglichkeiten nach dem Bachelor-Abschluss - Forum Logopädie Heft 4 (29) Juli 2015 36-43
Berufsbegleitende Qualifizierung von Logopädinnen in der Schweiz - Logopädische Spezialisierungen und Qualifizierungsmöglichkeiten nach dem Bachelor-Abschluss - Forum Logopädie Heft 4 (29) Juli 2015 36-43
Ute Schräpler, Hilde Stöckli
In der deutschsprachigen Schweiz absolvieren Logopädinnen und Logopäden ihr Studium an Fachhochschulen und Universitäten und schließen mit einem Bachelor (BA) ab, der von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) als berufszulassender Abschluss anerkannt wird. Zertifikatslehrgänge an schweizerischen Hochschulen bieten eine Möglichkeit der berufsbegleitenden Qualifizierung zu aktuellen logopädischen Themen. Dadurch ermöglichen sie Logopädinnen und Logopäden über den Bachelor-Abschluss hinaus eine berufliche Spezialisierung. Im Rahmen des Beitrags wird aufgezeigt, welche Formen der logopädischen Spezialisierung und Qualifizierung in der deutschsprachigen Schweiz möglich sind und wie diese umgesetzt werden.
Die geriatrische Komplexbehandlung - Wachsende Bedeutung für die Logopädie im Zuge der demografischen Entwicklung - Forum Logopädie Heft 4 (29) Juli 2015 32-35
Die geriatrische Komplexbehandlung - Wachsende Bedeutung für die Logopädie im Zuge der demografischen Entwicklung - Forum Logopädie Heft 4 (29) Juli 2015 32-35
Saskia Sickert, Andrea Fichtmüller
Die demografische Entwicklung in Deutschland führt seit Jahren zu einem deutlichen Anstieg der Anzahl von Menschen höheren Alters. Waren im Jahre 2010 16,8 % der Bevölkerung älter als 65 Jahre, so werden 2050 bereits 22,9 % dieser Altersgruppe angehören. Nach den Vorausberechnungen des Statistischen Bundesamtes wird in Deutschland die Zahl der Personen, die 80 Jahre oder älter sind, zwischen 2011 und 2050 von 4,3 Millionen auf 10,2 Millionen steigen. Hierauf muss sich auch die medizinische Versorgung einstellen. In diesem Zusammenhang ist die geriatrische Komplexbehandlung ein wichtiges Instrument, das stetig weiterentwickelt wird. Der Beitrag fasst zusammen, wie dieses Behandlungskonzept aktuell aufgebaut ist, was es beinhaltet und zeigt auf, wo aus Sicht der Logopädie weitere Verbesserungen notwendig sind.
Düsseldorf: Vision und Aufbruch - dbl-Jahreskongress 2015 - Forum Logopädie Heft 4 (29) Juli 2015 46-47
Düsseldorf: Vision und Aufbruch - dbl-Jahreskongress 2015 - Forum Logopädie Heft 4 (29) Juli 2015 46-47
Michael Wilhelm
Schlaglichter auf den 44. dbl-Jahreskongress vom 4.-6. Juni 2015 in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt
Gesundheitsförderung und Prävention im Setting Schule - Konzeption und Didaktik von Stimmseminaren für Lehrkräfte - Forum Logopädie Heft 4 (29) Juli 2015 18-25
Gesundheitsförderung und Prävention im Setting Schule - Konzeption und Didaktik von Stimmseminaren für Lehrkräfte - Forum Logopädie Heft 4 (29) Juli 2015 18-25
Ulla Beushausen, Hanna Ehlert, Elin Rittich
Lehrkräfte sind als Berufssprecher in hohem Maße gefährdet, im Laufe ihres Berufslebens an einer Stimmstörung zu erkranken, obwohl diese offiziell nicht zu den Berufskrankheiten gehört. Stimmseminare zur Prävention von Stimmstörungen erfreuen sich als Fortbildungsangebot großer Beliebtheit. Als Angebote im Rahmen von Gesundheitsförderung und Prävention müssen solche Seminare sowohl die Ebene des stimmlich-kommunikativen Verhaltens einer Lehrkraft als auch die Verhältnisse ihrer Berufsausübung – also ihrer kommunikativen Arbeitsumgebung – berücksichtigen. Dabei soll möglichst ressourcenorientiert an den bereits vorhandenen Strategien einer Lehrkraft im Berufsalltag angesetzt werden. Die klassischen Hinweise zur ökonomischen Stimmtechnik und Stimmhygiene sollten immer individualisiert und anhand von konkreten Sprechsituationen vermittelt werden. Stimmseminare können im Rahmen der Fort- und Weiterbildung außerhalb der Schulen oder aber direkt am Arbeitsplatz eines Kollegiums durchgeführt werden. Qualitätsmerkmale von Stimmseminaren sind eine hohe Orientierung am Berufsalltag, ein individuelles Coaching für jede Lehrkraft, die Vermittlung von Wissen zur Vermeidung von Lärm sowie die Evaluation der Wirksamkeit.
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