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Das Bonner Bab(b)elfisch-Konzept - Ein innovatives Versorgungskonzept zur Unterstützten Kommunikation in der Sozialpädiatrie - Forum Logopädie Heft 3 (29) Mai 2015 34-39
Das Bonner Bab(b)elfisch-Konzept - Ein innovatives Versorgungskonzept zur Unterstützten Kommunikation in der Sozialpädiatrie - Forum Logopädie Heft 3 (29) Mai 2015 34-39
Ursula Dürrschnabel
Das „Bonner Bab(b)elfisch-Konzept” will Kinder und Jugendliche, die ohne Lautsprache und mit komplexen Behinderungen leben, zu einer verbesserten Kommunikation im unterstützten sowie im nicht unterstützten Modus befähigen. Es verfolgt einen neuartigen, umfassenden Ansatz, um dem komplexen Beziehungsgefüge zwischen den Betroffenen, ihren Eltern und dem weiteren Umfeld gerecht zu werden, das besonderen Gefährdungen ausgesetzt ist. Die vielfältigen Interdependenzen und Problemstellungen zwischen den Beteiligten werden dargestellt, um die fachliche Haltung / den Hintergrund bei der Etablierung von mehr kommunikativer Handlungskompetenz und den Befähigungsprozess selbst zu erläutern. Am Beispiel eines Sprachausgabegeräts wird der aufwändige Prozess logopädischer Leistungserbringung im Bereich der Unterstützten Kommunikation für das sozialpädiatrische Patientenkollektiv dargestellt. über die drei PPA-Subtypen und deren klinisches Erscheinungsbild. Des Weiteren wird ein Fallbeispiel beschrieben und Hinweise zu differenzialdiagnostischen Tests und Aufgaben werden gegeben.
Funktionales Mundprogramm (FMP) - Ein neues Konzept zur Behandlung von Mundfunktionsstörungen - Forum Logopädie Heft 3 (29) Mai 2015 6-11
Funktionales Mundprogramm (FMP) - Ein neues Konzept zur Behandlung von Mundfunktionsstörungen - Forum Logopädie Heft 3 (29) Mai 2015 6-11
Meike Otten, Petra Schuster, Nina Taube
Die Therapie von Mundfunktionsstörungen gehört zum logopädischen Praxis­alltag, verordnet in der Regel im Zusammenhang mit einer Artikulationsstörung. Durch die Häufigkeit des Auftretens und die typischen Assoziationen mit Artikulationsstörungen und Dysgnathien ist die Relevanz dieses Themas unbestritten. In dem vorliegenden Beitrag wird nach einer Einführung in das Thema Mundfunktionen und Mundfunktionsstörungen auf die Therapie dieses Störungsbildes eingegangen. Insbesondere wird das Funktionale Mundprogramm nach Petra Schuster vorgestellt und dessen Effektivität anhand erster Evaluationsstudien aufgezeigt.
Motivational Interviewing in der Dysphagietherapie - Eine Kommunikationsmethode zum Aufbau intrinsischer Motivation - Forum Logopädie Heft 3 (29) Mai 2015 20-25
Motivational Interviewing in der Dysphagietherapie - Eine Kommunikationsmethode zum Aufbau intrinsischer Motivation - Forum Logopädie Heft 3 (29) Mai 2015 20-25
Laura Paarz, Ulla Beushausen
Motivational Interviewing (MI) ist eine Kommunikationsmethode, die zum Aufbau intrinsischer Motivation in der logopädischen Behandlung eingesetzt werden kann. Schwerpunkt des MI ist das Auflösen von Ambivalenz bezüglich einer Verhaltensänderung durch den sog. Change-Talk – das Gespräch über die Veränderung. Das Konzept des MI wird vorgestellt und ein Leitfaden für die Anwendung von MI in der logopädischen Dysphagietherapie entwickelt. Die Anwendbarkeit von MI wird anhand eines Fallbeispiels diskutiert.
Pragmatikdiagnostik im Kindesalter - Überblick über einen vernachlässigten Bereich der Sprachdiagnostik - Forum Logopädie Heft 3 (29) Mai 2015 12-19
Pragmatikdiagnostik im Kindesalter - Überblick über einen vernachlässigten Bereich der Sprachdiagnostik - Forum Logopädie Heft 3 (29) Mai 2015 12-19
Markus Spreer, Stephan Sallat
Die Pragmatik beschreibt das Sprachhandeln von Personen und damit das kontextabhängige Produzieren und Verstehen von sprachlichen und nichtsprachlichen Informationen. Im Gegensatz zu den diagnostischen Möglichkeiten auf den anderen Sprachebenen sind für die Erfassung kommunikativ-pragmatischer Fähigkeiten im Kindesalter kaum deutschsprachige Verfahren vorhanden. Der Beitrag gibt einen Überblick zu kommunikativ-pragmatischen Fähigkeiten, ihrer Entwicklung sowie möglichen Störungen. Anschließend werden die vorhandenen deutschsprachigen, informellen und standardisierten Diagnostikverfahren für das Kindesalter beschrieben und systematisiert. Dieser Überblick soll die gezielte Auswahl von Verfahren für die sprachtherapeutische Praxis erleichtern.
Primär Progrediente Aphasien - Übersicht, klinisches Erscheinungsbild und kompensatorische Maßnahmen - Forum Logopädie Heft 3 (29) Mai 2015 26-32
Primär Progrediente Aphasien - Übersicht, klinisches Erscheinungsbild und kompensatorische Maßnahmen - Forum Logopädie Heft 3 (29) Mai 2015 26-32
Lisa-Marie Rutter, Thomas H. Bak
Die primär progrediente Aphasie (PPA) ist eine neurodegenerative Erkrankung, bei der sprachliche Defizite und eine Kommunikationsstörung im Vordergrund stehen. Die Symptome treten in der Regel schleichend auf und ein langsam fortschreitender Verlauf ist zu erwarten. Bis in das weit fortgeschrittene Stadium der Erkrankung sind nicht-sprachliche kognitive Funktionen meist weitestgehend erhalten. Somit ist die PPA deutlich von Erkrankungen wie der Alzheimer Demenz abzugrenzen. Patientenstudien haben gezeigt, dass das Störungsbild der PPA in sich heterogen ist. Drei PPA-Subtypen (semantische, nichtflüssige/agrammatische und logopenische PPA) wurden bisher anhand von klinischen und pathophysiologischen Merkmalen definiert und ausführlich vor allem in der englischsprachi­gen Literatur beschrieben. Dieser Artikel gibt eine Übersicht über die drei PPA-Subtypen und deren klinisches Erscheinungsbild. Des Weiteren wird ein Fallbeispiel beschrieben und Hinweise zu differenzialdiagnostischen Tests und Aufgaben werden gegeben.
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