Home  »  Forum Logopädie  »  Fachartikel  »  Jahrgang  »  2014  »  Ausgabe 4
Titel     Erscheinungsdatum 
« zurück    weiter »
Auditiv-perzeptive Beurteilung stimmlicher Parameter - Ergebnisse einer Test-Retest-Studie zur Einschätzung der Heiserkeit - Vergleich von visueller Analogskala (VAS) und RBH-Verfahren - Forum Logopädie Heft 4 (28) Juli 2014 6-11
Auditiv-perzeptive Beurteilung stimmlicher Parameter - Ergebnisse einer Test-Retest-Studie zur Einschätzung der Heiserkeit - Vergleich von visueller Analogskala (VAS) und RBH-Verfahren - Forum Logopädie Heft 4 (28) Juli 2014 6-11
Peter Dicks
Die Ergebnisse einer Test-Retest-Studie zur Reliabilität der Heiserkeitseinschätzung organischer Stimmstörungen beleuchten detailliert das Bedingungsgefüge von Stimmanalysen. Bei über alle Parameter sehr guter Test-Retest-Reliabilität und hoher interner Konsistenz der Gruppen­urteile zeigt sich, dass Rauigkeit schwerer einzuschätzen ist als Behauchtheit und Heiserkeitsgesamtgrad. Referenzstimmen unterstützen reliablere Ergebnisse. Die Einschätzung per visueller Analogskala (VAS) ist genauer als mittels ordinalskalierter RBH-Klassifikation. Deutliche Lerneffekte zwischen Testhälfte 1 (Stimme Nr. 1-20) und Testhälfte 2 (Stimme Nr. 21-40) belegen die Notwendigkeit eines Trainings auditiv-perzeptiver Fähigkeiten. Klinisch erfahrenere Logopäden erzielen Reliabilitätsgrade im sehr guten Bereich. Die auditiv-perzeptive Beurteilung von Stimmstörungen erweist sich als ein zuverlässiger Baustein der Gesamtdiagnostik von Stimmstörungen.
Drache, Rennschnecke & Co. - Puppenspiel zur Unterstützung logopädischer Inhalte - Ein Erfahrungsbericht - Forum Logopädie Heft 4 (28) Juli 2014 30-35
Drache, Rennschnecke & Co. - Puppenspiel zur Unterstützung logopädischer Inhalte - Ein Erfahrungsbericht - Forum Logopädie Heft 4 (28) Juli 2014 30-35
Herbert Lange
Quer durch die Geschichte haben Puppen die Menschen aus allen Kulturen fasziniert. Der folgende Artikel beleuchtet, was Puppenspiel jenseits traditioneller oder wissenschaftlich etablierter Behandlungsansätze bietet. Werden sie sorgfältig eingesetzt, können Puppen die Entwicklung von Sprache, Sprechen und Pragmatik fördern, z.B. bei Kindern mit geistiger Behinderung. Die „atmende Hand“, die ein unbeseeltes Objekt (eine Puppe) zum Leben erweckt, schafft eine natürliche, direkte, dynamische Verbindung zwischen Menschen. Diese Verbindung basiert auf Bewegung, Rhythmus und Emotion, sie geschieht auf non-verbaler wie verbaler Ebene. Puppen ermöglichen die Erforschung von Archetypen und Perspektiven. Eingebunden in einen Rahmen aus Ritual und Spiel lassen sie neue und oft überraschende Lösungen für jegliche Situationen entstehen. Der Autor möchte LogopädInnen anregen, das Puppenspiel auszuprobieren, um zu einem tieferen Verständnis der speziellen Bedürfnisse eines Klienten zu gelangen und Wege des Selbstausdrucks zu stimulieren.
Medikamentenassoziierte Schluckstörungen - Zur Relevanz der Medikamentenanamnese für die Diagnostik neurogener Dysphagien - Forum Logopädie Heft 4 (28) Juli 2014 18-21
Medikamentenassoziierte Schluckstörungen - Zur Relevanz der Medikamentenanamnese für die Diagnostik neurogener Dysphagien - Forum Logopädie Heft 4 (28) Juli 2014 18-21
Birgit Marliani
Ein unerlässliches Element der Schluckdiagnostik ist die Anamnese, die dem Therapeuten Hinweise auf Ursache, Beschwerdeart und -schwere geben soll. Nicht immer gelingt dann jedoch spontan eine plausible Zuordnung von Symptomatik und Ätiologie. Eine in diesem Zusammenhang häufig übersehene Ursache oder Verstärkung einer schon bestehenden Dysphagie sind die oft schon langjährigen Medikamentationen der Patienten. Die vorliegende Übersicht, basierend auf Literaturrecherche und Fallbeispielen aus eigener Praxis, soll ein pharmakologisches Basiswissen für Logopäden in der schlucktherapeutischen Diagnostik vermitteln. Die Kenntnis über verschiedene medikamentenassoziierte Störungen kann dem Schlucktherapeuten in der Position als Vermittler zwischen Arzt und Patienten helfen, mögliche Beschwerden und Zusammenhänge frühzeitig zu erkennen, pharmazeutische Behandlungsansätze kritisch zu hinterfragen und manch unnötige funktionelle Behandlung zu verhindern.
Stimmliche Tragfähigkeit und das interaktive Sonagramm - Ein neues Werkzeug der klangorientierten Stimmbildung und -therapie
Stimmliche Tragfähigkeit und das interaktive Sonagramm - Ein neues Werkzeug der klangorientierten Stimmbildung und -therapie "VoxVisionEar" - Forum Logopädie Heft 4 (28) Juli 2014 12-17
Olaf Nollmeyer
Die Ausbildung einer tragfähigen Stimme ist ein zentrales Ziel des Gesangs- und Sprechunterrichts wie auch der Stimmtherapie. Mit dem Konzept „VoxVisionEar” steht ein zugleich etabliertes wie auch innovatives Konzept zur Stimmbildung zur Verfügung, das ein Verständnis akustischer Struktur, die Fähigkeit zu differenziertem Hören und effizienter Klanggestaltung vermittelt. Ein Instrument dieser klangorientierten Methode ist das „Interaktive Sonagramm” der neuen Overtone Analyzer-Software. Der Beitrag erläutert verschiedene Aspekte der Tragfähigkeit einer Stimme, die häufig mit dem Sprecher- und Sängerformanten in Verbindung gebracht wird, und zeigt an verschiedenen Beispielen, wie der Therapeut dem Klienten mithilfe des interaktiven Sonagramms den Stimmklang nicht nur visuell, sondern darüber hinaus auch akustisch erfahrbar machen kann.
Wie wirkt mein therapeutischer Input? Vergleich der beiden Präsentationsformen der Inputspezifizierung nach PLAN - Forum Logopädie Heft 4 (28) Juli 2014 22-29
Wie wirkt mein therapeutischer Input? Vergleich der beiden Präsentationsformen der Inputspezifizierung nach PLAN - Forum Logopädie Heft 4 (28) Juli 2014 22-29
Julia Siegmüller
Die Inputspezifizierung ist in der Therapie kindlicher Sprachentwicklungsstörungen (SSES) eine weit verbreitete Therapiemethode. Sie stellt dem Kind jeweils die spezifischen entwicklungsauslösenden Informationen (Intake) in gehäufter Form zur Verfügung, die es aus dem sprachlichen Input braucht, um den nächsten Schritt in seiner Sprachentwicklung zu bewältigen. Die vorliegende Studie galt der Frage, inwieweit die Inputstärke oder die beiden nach PLAN möglichen Präsentationsformen, Inputsequenz und interaktive Inputspezi­fizierung, die Wirkung des therapeutischen Inputs bestimmen. Analysiert wurde dazu die Inputspezifizierung von drei Therapeutinnen mit jeweils zwei Kindern aus dem LST-LTS-Projekt. Es zeigt sich, dass die Wirkung einer Inputspezifizierung stärker von ihrer Inputstärke als von der Präsentationsform abhängt. Die Herstellung und Absicherung einer hohen Inputstärke ist aber in der interaktiven Inputspezifizierung schwerer zu bewerkstelligen als in der Inputsequenz. Bei der Inputsequenz erhält das Kind in kürzerer Zeit eine höhere Stärke der notwendigen Zielstruktur, was auf eine effizient eingesetzte Therapiemethode schließen lässt.
« zurück
1-5 | 5 Artikel      1
weiter »

Anbieter

© 2018 Schulz-Kirchner Verlag GmbH, Idstein     |     54.92.148.165