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Die Bonner Stottertherapie - Ein patientenorientierter Kombinationsansatz für Jugendliche und Erwachsene - Forum Logopädie Heft 2 (28) März 2014 6-17
Die Bonner Stottertherapie - Ein patientenorientierter Kombinationsansatz für Jugendliche und Erwachsene - Forum Logopädie Heft 2 (28) März 2014 6-17
Holger Prüß, Kirsten Richardt
Bei der Bonner Stottertherapie handelt es sich um eine stationäre Intervalltherapie für Jugendliche und Erwachsene. Neben dem Abbau der psychosozialen Folgeproblematik und dem Erlernen von Modifikations- und Fluency-Shaping-Techniken sind im Rahmen dieses Kombinationsansatzes auch umfassende Maßnahmen zur Transferunterstützung und Rückfallprophylaxe zentrale Bestandteile. Die einzelnen Therapiebausteine werden vorgestellt und in ihrer Umsetzung erläutert. Die hohe Wirksamkeit dieses patientenorientierten Therapieansatzes wird durch eine Erhebung der langfristigen Therapieeffekte in sprachlicher und persönlicher Hinsicht belegt. Das von den Autoren entwickelte, ICF-kompatible Instrument BLESS (Bonner Langzeit-Evaluationsskala zur Lebenssituation Stotternder), das auch zur Eingangs- und Verlaufsdiagnostik geeignet ist, wird zukünftig differenziertere Aussagen zur Evaluation liefern.
Palin Parent Child Interaction Therapy (Palin PCI) - Ein Konzept für stotternde Kinder und ihre Eltern - Forum Logopädie Heft 2 (28) März 2014 18-23
Palin Parent Child Interaction Therapy (Palin PCI) - Ein Konzept für stotternde Kinder und ihre Eltern - Forum Logopädie Heft 2 (28) März 2014 18-23
Claudia Iven, Bernd Hansen
Das Konzept der Palin Parent Child Interaction Therapy (Palin PCI, Kelman & Nicholas 2008) ist im deutschsprachigen Raum weitgehend unbekannt. Es handelt sich um einen evidenzbasierten Ansatz für junge stotternde Kinder (2;6 - 7 J.), der im Michael Palin Centre for Stammer­ing (MPC) in London entwickelt wurde. Der Ansatz stellt eine sinnvolle Ergänzung des therapeutischen Repertoires für unflüssig sprechende oder stotternde Vorschulkinder dar: Er setzt bei der Unterstützung sprechflüssigkeits-fördernder Bedingungen im Alltag an, ist damit konkret teilhabeorientiert und ICF-kompatibel. Auf Basis einer multifaktoriellen Betrachtung des Stotterns dient die ausführliche Dia­gnostik der Erfassung der individuell bedeutsamen Faktoren und als Basis der Therapieplanung. Mit den Eltern werden konkrete Schritte erarbeitet, wie sie die Sprechflüssigkeit im Alltag unterstützen können.
Stottern und Schule - Individueller Nachteilsausgleich und inklusive Unterrichtsgestaltung - Forum Logopädie Heft 2 (28) März 2014 24-27
Stottern und Schule - Individueller Nachteilsausgleich und inklusive Unterrichtsgestaltung - Forum Logopädie Heft 2 (28) März 2014 24-27
Jana Zang, Elisabeth Stemmer
Unter stotternden Schülern, ihren Eltern, Lehrern und Therapeutinnen herrscht überwiegend Unsicherheit über das Recht auf einen Nachteilsausgleich und seine Umsetzung in den verschiedenen Schulformen. Basierend auf der ehrenamtlichen Arbeit der Projektgruppe Stottern und Schule Hamburg vermittelt der vorliegende Artikel grundlegende Informationen zu diesem Thema und klärt über die Notwendigkeit und Möglichkeit der Umsetzung eines individuellen Nachteilsausgleichs auf. Neben dem rechtlichen Anspruch auf einen Nachteilsausgleich werden Möglichkeiten aufgezeigt, den Unterricht im Sinne der Inklusion so zu gestalten, dass sich stotternde Schüler optimal beteiligen können.
Teletherapie bei Aphasie - Eine Therapiestudie zur Akzeptanz und Effektivität eines internetbasierten Sprachtraining mit integriertem Videokonferenzsystem - Forum Logopädie Heft 2 (28) März 2014 34-39
Teletherapie bei Aphasie - Eine Therapiestudie zur Akzeptanz und Effektivität eines internetbasierten Sprachtraining mit integriertem Videokonferenzsystem - Forum Logopädie Heft 2 (28) März 2014 34-39
Kerstin Bilda, Anke Fesenfeld, Marie Leienbach, Elisabeth Meyer, Sebastian Riebandt
Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sowie wirtschaftliche Entwicklungen zeigen, dass in der Langzeitnachsorge bei Aphasie neue Methoden benötigt werden, die eine selbstständige, hochfrequente, aber dennoch vom Logopäden supervidierte Therapie ermöglichen. Hier bietet die Teletherapie einen innovativen Ansatz. Daher wurde die web- und videobasierte Aphasietherapie DiaTrain entwickelt, die es Aphasikern ermöglicht, eigenständig anhand strukturierter Videosequenzen alltagsorientierte Dialoge zu trainieren. Ziel ist es nun, die Wirksamkeit sowie die Akzeptanz dieses mediengestützten Therapieverfahrens zu untersuchen. Weiterhin sollen Kriterien ermittelt werden, die zu einer Be- oder Entlastung in der Versorgung von Patienten mit Aphasie im häuslichen Kontext führen.
United in Diversity - das NetQues-Projekt zur Logopädieausbildung in Europa - Europaweite Zusammenarbeit zur Vergleichbarkeit der Ausbildungsprogramme und der logopädischen Berufsqualifikation als Beitrag zur Implementierung des Bologna-Prozesses auf hochschul- und fachspezifischer Ebene - Forum Logopädie Heft 2 (28) März 2014 28-33
United in Diversity - das NetQues-Projekt zur Logopädieausbildung in Europa - Europaweite Zusammenarbeit zur Vergleichbarkeit der Ausbildungsprogramme und der logopädischen Berufsqualifikation als Beitrag zur Implementierung des Bologna-Prozesses auf hochschul- und fachspezifischer Ebene - Forum Logopädie Heft 2 (28) März 2014 28-33
Wiebke Scharff Rethfeldt, Bettina Heinzelmann
Angesichts unterschiedlichster Ausbildungsformen und -anforderungen im Bereich der logopädischen Erstausbildung sind direkte Vergleichbarkeit und Anerkennung im europäischen Kontext bisher erschwert. Das zusammenwachsende Europa erfordert jedoch auch im Gesundheits- und Bildungsbereich einheitliche Standards und Harmonisierung, um Mobilität und Anerkennung innerhalb der Berufsgruppe zu ermöglichen. Gewährleistet werden sollen somit zukünftig sowohl die optimal den jeweiligen Bedarfen angepasste Versorgung als auch die Möglichkeit des Austauschs auf fachspezifischer, europäischer Ebene. Vor diesem Hintergrund initiierte der CPLOL das TUNING-Projekt (2010-2013). Ziel war es unter anderem, aus den Angaben von Absolventen, Akademikern und Arbeitgebern ein fachspezifisches, einheitliches Ausbildungs- und Berufsprofil sowie Referenzpunkte für fachliche Kompetenzen zu ermitteln. NetQues ermöglicht somit erstmals Transparenz, Vergleichbarkeit und Harmonisierung der logopädischen Primärqualifikation sowie des logopädischen Berufsprofils im europäischen Kontext.
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