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Aktuelle Prävalenzen und ihre Bedeutung für die Logopädie - Ein Diskussionsbeitrag zum Nutzen von systematisierten Daten logopädischer Störungsbilder für Ausbildung, Praxis und Forschung - Forum Logopädie Heft 5 (28) September 2014 28-35
Aktuelle Prävalenzen und ihre Bedeutung für die Logopädie - Ein Diskussionsbeitrag zum Nutzen von systematisierten Daten logopädischer Störungsbilder für Ausbildung, Praxis und Forschung - Forum Logopädie Heft 5 (28) September 2014 28-35
Kerstin Bilda, Sinaida Kargel
Die systematische Erhebung und Dokumentation der Prävalenzen von logopädischen Störungsbildern ist für die Logopädie von großer Bedeutung. Anhand dieser Daten lassen sich aktuelle und zukünftige Versorgungsbedarfe begründet und transparent ableiten. Die Ausgestaltung bedarfsorientierter Curricula in der Ausbildung, die Weiterentwicklung der klinisch-therapeutischen Praxis und die Implementierung einer eigenen logopädischen Forschung können mithilfe einer systematisierten Datenbasis vorangetrieben werden. Ziel des vorliegenden Diskussionsbeitrags ist es, einen strukturierten Überblick über die aktuellen Prävalenzen/-raten logopädischer Störungsbilder zu geben. Neben den gängigen Störungsbildern werden analog zu den Heilmittel-Richtlinien auch spezifische Patientengruppen wie Late Talker, mehrsprachige Kinder, CI-Patienten etc. berücksichtigt.
Auditiv-perzeptive Beurteilung stimmlicher Parameter - Ergebnisse einer Test-Retest-Studie zur Einschätzung der Heiserkeit - Vergleich von visueller Analogskala (VAS) und RBH-Verfahren - Forum Logopädie Heft 4 (28) Juli 2014 6-11
Auditiv-perzeptive Beurteilung stimmlicher Parameter - Ergebnisse einer Test-Retest-Studie zur Einschätzung der Heiserkeit - Vergleich von visueller Analogskala (VAS) und RBH-Verfahren - Forum Logopädie Heft 4 (28) Juli 2014 6-11
Peter Dicks
Die Ergebnisse einer Test-Retest-Studie zur Reliabilität der Heiserkeitseinschätzung organischer Stimmstörungen beleuchten detailliert das Bedingungsgefüge von Stimmanalysen. Bei über alle Parameter sehr guter Test-Retest-Reliabilität und hoher interner Konsistenz der Gruppen­urteile zeigt sich, dass Rauigkeit schwerer einzuschätzen ist als Behauchtheit und Heiserkeitsgesamtgrad. Referenzstimmen unterstützen reliablere Ergebnisse. Die Einschätzung per visueller Analogskala (VAS) ist genauer als mittels ordinalskalierter RBH-Klassifikation. Deutliche Lerneffekte zwischen Testhälfte 1 (Stimme Nr. 1-20) und Testhälfte 2 (Stimme Nr. 21-40) belegen die Notwendigkeit eines Trainings auditiv-perzeptiver Fähigkeiten. Klinisch erfahrenere Logopäden erzielen Reliabilitätsgrade im sehr guten Bereich. Die auditiv-perzeptive Beurteilung von Stimmstörungen erweist sich als ein zuverlässiger Baustein der Gesamtdiagnostik von Stimmstörungen.
Der AWST-R bei sukzessiv mehrsprachigen Kindern - Eignung und Anpassung der Auswertung bei sukzessiven Erwerbsbedingungen - Forum Logopädie Heft 1 (28) Januar 2014 30-34
Der AWST-R bei sukzessiv mehrsprachigen Kindern - Eignung und Anpassung der Auswertung bei sukzessiven Erwerbsbedingungen - Forum Logopädie Heft 1 (28) Januar 2014 30-34
Birgit Ehl, Dietlinde Schrey-Dern, Klaus Willmes
Sprachentwicklungstests sind in Deutschland in der Regel für monolingual deutschsprachige und nicht für sukzessiv mehrsprachige Kinder normiert. Aus Mangel an Alternativen werden diese Testverfahren dennoch bei mehrsprachigen Kindern eingesetzt und mit den vorhandenen Normen ausgewertet. Dies gilt auch für den Aktiven Wortschatztest – Revision (AWST-R), ein Instrument zur Beurteilung des Wortschatzumfangs in der deutschen Sprache. In der vorliegenden Studie wurden 28 sukzessiv mehrsprachige Kinder mit und ohne Spezifischer Sprachentwicklungsstörung (SSES) hinsichtlich ihrer Ergebnisse im AWST-R verglichen. Es zeigten sich keine signifikanten Gruppenunterschiede in den Leistungen im AWST-R und eine hohe Rate falsch positiver Befunde bei Anwendung der altersbasierten, monolingualen Normen. Anhand der Ergebnisse wurde eine Korrekturformel entwickelt, die bei der Beurteilung des Wortschatzumfangs mit dem AWST-R die sukzessiven Erwerbsbedingungen berücksichtigt.
Der therapeutische Dialog und seine Grenzen - Kann der Umgang mit Widerstand gelernt werden? - Forum Logopädie Heft 5 (28) September 2014 10-15
Der therapeutische Dialog und seine Grenzen - Kann der Umgang mit Widerstand gelernt werden? - Forum Logopädie Heft 5 (28) September 2014 10-15
Vera Wanetschka
Der Artikel vermittelt einen Einblick in die Typenbildung zum Thema Kontaktmodifikationen aus der Gestaltarbeit (Perls 1989) und der Familientherapie nach Satir (1992) in Beziehung zur Logopädie. Er diskutiert die positive Bewertung von „Widerstand“ als Verständnis eines kreativen Prozesses. Auf dieser Grundlage und mit dem Wichtignehmen der Bedürfnismeldung von Patienten wird dargestellt, wie Studierende lernen, Widerstand im Therapeutinnen- und Patientenverhalten hypothetisch einzuschätzen und ggf. nach einer Reflexion neu zu deuten.
Diagnostische Ansätze im Bereich Kindersprache - Einsatzmöglichkeiten und Grenzen unter Betrachtung ihrer unterschiedlichen Referenzpunkte - Forum Logopädie Heft 1 (28) Januar 2014 16-21
Diagnostische Ansätze im Bereich Kindersprache - Einsatzmöglichkeiten und Grenzen unter Betrachtung ihrer unterschiedlichen Referenzpunkte - Forum Logopädie Heft 1 (28) Januar 2014 16-21
Hanna Ehlert
Diagnostik ist ein essentieller Baustein des Therapieprozesses, Basis therapeutischer Entscheidungsfindung und stellt eines der zentralen Handlungsfelder der Logopädie dar. Sie soll verschiedene Funktionen erfüllen, die von einer reinen Beschreibung der Störung über Hypothesen zur Prognose bis zur Evaluation des Therapieoutcomes reichen. LogopädInnen nutzen dazu im Bereich Kindersprache eine Vielzahl von Befundinstrumenten und standardisierten Tests. Welche Vor- und Nachteile die Referenzpunkte dieser unterschiedlichen Verfahren haben und wo ihre Stärken im Rahmen der Diagnostik liegen, soll in diesem Artikel geklärt werden.
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