Home  »  Forum Logopädie  »  Fachartikel  »  Jahrgang  »  2013  »  Ausgabe 6
Titel     Erscheinungsdatum 
« zurück    weiter »
CIAT mal anders: Kollokationen im Paar- und Quartettformat (CIAT-COLLOC) - Eine Evaluation sprachsystematischer und pragmatisch-kommunikativer Aspekte bei aphasischen Patienten in Einzel- und Gruppentherapie - Forum Logopädie Heft 6 (27) November 2013 18-22
CIAT mal anders: Kollokationen im Paar- und Quartettformat (CIAT-COLLOC) - Eine Evaluation sprachsystematischer und pragmatisch-kommunikativer Aspekte bei aphasischen Patienten in Einzel- und Gruppentherapie - Forum Logopädie Heft 6 (27) November 2013 18-22
Maike Kleine-Katthöfer, Nina Jacobs, Klaus Willmes, Walter Huber, Kerstin Schattka
Verschiedene Studien zur Constraint-Induced Aphasia Therapy (CIAT) zeigen für den Wortabruf positive Therapieeffekte. Der Verbabruf sowie der Einfluss der Gruppenintervention wurden bisher nicht systematisch evaluiert.
Gebrauchstexte in der teilhabeorientierten Aphasietherapie - Alltagsrelevante Verstehensabsichten trainieren und handlungsrelevante Informationen entnehmen - Forum Logopädie Heft 6 (27) November 2013 6-11
Gebrauchstexte in der teilhabeorientierten Aphasietherapie - Alltagsrelevante Verstehensabsichten trainieren und handlungsrelevante Informationen entnehmen - Forum Logopädie Heft 6 (27) November 2013 6-11
Ingrid Weng, Günther Storch
Der vorliegende Beitrag möchte das Spektrum der alltags- und teilhabeorientierten Aphasietherapie um den wichtigen Bereich der schriftlichen Gebrauchstexte erweitern. Diese Texte, die uns auf Schritt und Tritt begegnen, sind in unser Alltagshandeln eingebunden und beeinflussen unser Handeln. Insofern ist der adäquate Umgang mit Gebrauchstexten ein wesentlicher Bestandteil unserer Alltagskompetenz. Nach einer Einführung in kommunikative und verstehenspsychologische Grundlagen sowie einer Darlegung der Schwierigkeiten, die Aphasiker mit Gebrauchstexten haben, werden didaktische Grundsätze für die Arbeit mit diesen Texten in der Therapie formuliert und durch ein Beispiel konkretisiert.
Ich sehe was, was Du nicht siehst. Was siehst Du, was ich nicht seh'? Systemische Gesprächsführung in der Logopädie - Forum Logopädie Heft 6 (27) November 2013 30-34
Ich sehe was, was Du nicht siehst. Was siehst Du, was ich nicht seh'? Systemische Gesprächsführung in der Logopädie - Forum Logopädie Heft 6 (27) November 2013 30-34
Stefan Lange
Gespräche mit Patienten und Angehörigen gehören zum Therapiealltag: Smalltalk, Reflexionssequenzen, der Austausch über Möglichkeiten des Alltagstransfers sowie die gezielte Bearbeitung von Themen und Anliegen, die in Zusammenhang mit der logopädischen Diagnose stehen. Die Anlässe für Gespräche sind vielfältig. Das Maßschneidern des Therapieprozesses auf die Bedürfnisse und Ziele des Patienten erfordert einen konsequenten Perspektivenwechsel in dessen Sichtweise und Lebenswelt. Auf dieser Grundlage können vorhandene Ressourcen genutzt sowie hemmende Faktoren herauskristallisiert und in der Therapieplanung berücksichtigt werden. Der gezielt gestaltete therapeutische Dialog wirkt sich hierbei maßgeblich auf die Art des Miteinanders aus: Die Therapeutin verlässt bewusst die Position der „Wissenden“ und begibt sich in die Rolle der „professionell Fragenden“. Es wird erläutert, welche Grundhaltungen und therapeutischen Konsequenzen hiermit verbunden sind.
Störungen der Exekutivfunktionen bei Aphasie - Bedeutung und Vorstellung einer teilhabeorientierten Therapie - Forum Logopädie Heft 6 (27) November 2013 24-29
Störungen der Exekutivfunktionen bei Aphasie - Bedeutung und Vorstellung einer teilhabeorientierten Therapie - Forum Logopädie Heft 6 (27) November 2013 24-29
Lena Spitzer, Holger Grötzbach, Ulla Beushausen
Im Sinne der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) geht es in der Neurorehabilitation darum, die Teilhabe der Patienten am Leben in der Gesellschaft zu fördern. Für Patienten mit einer Aphasie bedeutet das unter anderem, dass sie (wieder) Gespräche führen können. Dafür werden neben sprachsystematischen Fähigkeiten auch exekutive Funktionen benötigt. Studien belegen, dass diese bei Patienten mit einer Aphasie beeinträchtigt sein und daher zu Einschränkungen in der Gesprächsfähigkeit führen können. Im Beitrag wird eine Therapie vorgestellt, die diese Einschränkungen reduzieren kann. Sie setzt sich aus Elementen einer teilhabeorientierten Aphasietherapie und aus Elementen einer neuropsychologischen Therapie bei Störungen der Exekutivfunktionen zusammen.
Wortgenerierungsleistungen sprachgesunder Menschen im Alter - Eine Studie mit praktischer Relevanz für die Aphasiediagnostik - Forum Logopädie Heft 6 (27) November 2013 12-17
Wortgenerierungsleistungen sprachgesunder Menschen im Alter - Eine Studie mit praktischer Relevanz für die Aphasiediagnostik - Forum Logopädie Heft 6 (27) November 2013 12-17
Gabi Kretzschmar, Sarah Lerbs, Tanja Grewe
In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob und in welchem Ausmaß es altersabhängige Veränderungen in der Wortgenerierungsleistung bei über 64-Jährigen gibt. Dafür wurden 68 ältere Probanden in zwei Stichproben mit dem Sprachteil der Aphasie-Check-Liste (ACL) getestet. Die Daten der Wortgenerierung beider Alterssubgruppen wurden miteinander und mit den Normwerten der Aphasie-Check-Liste verglichen. Innerhalb beider Altersgruppen nennen die Probanden der jüngeren Gruppe signifikant mehr Wörter bei der semantischen Wortgenerierung als die Probanden der älteren Gruppe. Beide Altersgruppen zeigen bei der formallexikalischen und semantischen Wortgenerierung signifikant schlechtere Ergebnisse als die älteste Referenzgruppe der ACL. Vor dem Hintergrund abnehmender Wortgenerierungsleistungen im höheren Alter erscheint ein Überdenken der Normwerte diagnostischer Wortgenerierungsaufgaben indiziert.
« zurück
1-5 | 5 Artikel      1
weiter »

Anbieter

© 2018 Schulz-Kirchner Verlag GmbH, Idstein     |     107.23.129.77