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APT - Partizipationstraining in der Aphasietherapie mit dem alert-Prinzip - Ein Weg zur Behandlung von Aufmerksamkeitsstörungen - Forum Logopädie Heft 6 (26) November 2012 12-17
APT - Partizipationstraining in der Aphasietherapie mit dem alert-Prinzip - Ein Weg zur Behandlung von Aufmerksamkeitsstörungen - Forum Logopädie Heft 6 (26) November 2012 12-17
Claudia Grönke
Kognition und Sprache lassen nicht voneinander trennen, sodass auch Schädigungen der Sprache eng mit kognitiven Störungen wie Aufmerksamkeitsstörungen korrelieren. Daraus ergibt sich eine Zielsetzung in der logopädischen Therapie, die beide Funktionseinschränkungen betrachtet: Die Behandlung von Aufmerksamkeitsstörungen in enger Verbindung mit der Sprachtherapie bei Aphasie. Durch das Training der Aufmerksamkeitsleistung verbessert sich langfristig auch die Fähigkeit, sprachliche Prozesse zu aktivieren und zu stabilisieren. Eine Umsetzungsmöglichkeit bietet das alert-Prinzip nach Grönke und Mebus (2011). Dieser neuropragmatische Therapieansatz bietet die Grundlage für ein individuell ausgerichtetes Aufmerksamkeitstraining in der Aphasietherapie im Sinne der International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF). Er bezieht aktuelle neuropsychologische Erkenntnisse in die Therapie mit ein und bietet eine kognitive Unterstützung für die Umsetzung eines individuellen kommunikativ-pragmatischen Sprachtrainings. Ziel dieses Trainings im Rahmen der Aphasietherapie ist die Aktivierung des Weltwissens, die Erhöhung des Selbstwertgefühls und die subjektive Kompetenz zur Stabilisierung und Verbesserung von kognitiven, sozialen und emotionalen Ressourcen.
Demenz: Logopädie, Beratung und Selbstorganisation - Mit Auszügen aus einem Gespräch mit Helga Rohra - Forum Logopädie Heft 6 (26) November 2012 18-22
Demenz: Logopädie, Beratung und Selbstorganisation - Mit Auszügen aus einem Gespräch mit Helga Rohra - Forum Logopädie Heft 6 (26) November 2012 18-22
Jürgen Steiner
Eine Diagnose Demenz im Alters-Kontext „85 plus“ ist etwas anderes als eine Diagnose Demenz, die einen Menschen trifft, der bis zu dieser Etikettierung wohnselbständig war und in Partnerschaften lebte. Für beide Szenarien gilt: Demenz beginnt zunächst einmal langsam, der Einschnitt ist aber bereits nach Diagnosestellung radikal. Dieser Beitrag geht nicht auf Symptomatik, Klassifikation, Diagnose oder Einzeltherapie ein. Stattdessen wird erneut ein Plädoyer für die Indikation einer logopädischen Therapie geführt, die Lesen und Schreiben auf einem angepassten Niveau sowie ein Training/Coaching von Gesprächsstrategien in das Zentrum stellt. Der neue Aspekt dieses Beitrages ist ein Votum einer Betroffenen, die sich zu Sprache und Logopädie äußert.
Die interne praktische Logopädieausbildung - Ergebnisse einer Onlineumfrage mit AbsolventInnen der Lehranstalt für Logopädie Osnabrück - Forum Logopädie Heft 6 (26) November 2012 32-39
Die interne praktische Logopädieausbildung - Ergebnisse einer Onlineumfrage mit AbsolventInnen der Lehranstalt für Logopädie Osnabrück - Forum Logopädie Heft 6 (26) November 2012 32-39
Katja Becker
Maßnahmen zur Verbesserung der Ausbildungsqualität beziehen die Ausbildung an Berufsfachschulen (BFS) und den Akademisierungsprozess der Gesundheitsfachberufe ein. Bisherige Veröffentlichungen in Form von Modulhandbüchern und Studienverlaufsplänen verschiedener Berufsfachschulen und Hochschulen (HS) weisen jedoch Darstellungslücken zur organisatorischen Umsetzung der praktischen Ausbildung auf. Im Rahmen einer empirischen Bachelorarbeit wurde die derzeitige interne praktische Ausbildung an der BFS in Osnabrück untersucht. Ehemalige Absolventen der BFS aus den letzten fünf Abschlussjahrgängen bewerteten mittels Onlinefragebögen rückblickend ihre praktische Ausbildung. Aus der Ergebnisanalyse werden konkrete Umsetzungsvorschläge für die zukünftige Praxisausbildung an der BFS und für das Praxiscurriculum eines dualen Studiengangs am Standort Osnabrück abgeleitet.
Hochfrequentes Training der auditiven Analyse bei Aphasie - Einzelfallstudie bei einem 16-jährigen Patienten mit Wernicke-Aphasie - Forum Logopädie Heft 6 (26) November 2012 6-11
Hochfrequentes Training der auditiven Analyse bei Aphasie - Einzelfallstudie bei einem 16-jährigen Patienten mit Wernicke-Aphasie - Forum Logopädie Heft 6 (26) November 2012 6-11
Miriam Heisterüber, Berthold Gröne, Frank Domahs, Ferdinand Binkofski
Ziel der vorliegenden Therapiestudie war, durch ein gezieltes Training der au­ditiven Analyse Verbesserungen im Sprachverständnis bei einem 16-jährigen Patienten mit Wernicke- Aphasie mit einer partiellen Störung der auditiven Analyse zu erzielen. Für die Intervention wurden Aufgaben zur Phonem-Graphem-Zuordnung auf Silbenebene, zur Silben-Diskrimination sowie zur Diskrimination von Konsonantenclustern und von Neologismen durchgeführt. Es konnten signifikante Verbesserungen für geübte Items sowie Generalisierungseffekte auf ungeübte Items gemessen werden. Zudem haben sich auch die Leistungen bei Aufgaben verbessert, die auf der auditiven Analyse aufbauen (z.B. lexikalisches Entscheiden). Keine Verbesserung gab es hingegen in einer unrelatierten Kontroll­aufgabe (Reime finden), was auf die Spezifität der erzielten Therapieeffekte schließen lässt. Schließlich konnte auch ein verstärktes Selbstmonitoring des Patienten erreicht werden.
Logopädie bei Kindern mit Down-Syndrom - Förderung der Kommunikation und des Lautspracherwerbs bei Kindern mit Down-Syndrom - ein Methodenüberblick - Forum Logopädie Heft 6 (26) November 2012 23-31
Logopädie bei Kindern mit Down-Syndrom - Förderung der Kommunikation und des Lautspracherwerbs bei Kindern mit Down-Syndrom - ein Methodenüberblick - Forum Logopädie Heft 6 (26) November 2012 23-31
Linda Lücke
Kommunikation ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die wir im Leben brauchen. Kinder mit Down-Syndrom zeigen einen verspäteten Einstieg in die lautsprachliche Kommunikation. Dabei kommt es häufig zu frustrierenden Situationen des „Nicht-Verstanden-Werdens“ zwischen den Kindern und ihren Bezugspersonen. Eine frühe Unterstützung der Kommunikationsentwicklung ist unbedingt erforderlich. Hier sind Logopäden gefordert, frühzeitig mit den Kindern und ihren Eltern zu arbeiten sowie weiteren Bezugspersonen aus dem jeweiligen Umfeld beratend zur Seite zu stehen.Deshalb ist es wichtig, die Besonderheiten im Spracherwerb, die Schwierigkeiten und besonderen ­Ressourcen von Kindern mit Down-Syndrom zu kennen. Es gibt neben der häufig notwendigen oro­fazialen Behandlung vielfältige therapeutische Möglichkeiten wie der Einsatz der „Gebärden-unterstützten Kommunikation“ (GuK), verschiedene Lautgebärden als Einstieg in die lautlich-verbalen Möglich­keiten der Kinder und das „Frühe Lesen“ (Ganzwortmethode) zur Förderung des Spracherwerbs.
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