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Der Dysphagie-Pass - Ein patientenbezogenes, sektorenübergreifendes Kommunikationsmedium - Forum Logopädie Heft 3 (26) Mai 2012 18-23
Der Dysphagie-Pass - Ein patientenbezogenes, sektorenübergreifendes Kommunikationsmedium - Forum Logopädie Heft 3 (26) Mai 2012 18-23
Tanja Rittig
In der bisher größten Prävalenzstudie zum Thema Dysphagie in geriatrischen Einrichtungen in Deutschland zeigte sich eine hohe Prävalenz klinischer Hinweise auf eine mittelschwere bis schwere Dysphagie (Rittig & Jäger 2009). Daher spielt bei der Prävention und Behandlung von Dysphagien die Schnittstellenversorgung eine zentrale Rolle. Zur Optimierung der multiprofessionellen Versorgungsqualität am Übergang zwischen verschiedenen Versorgungsebenen ist der „Dysphagie-Pass“ entwickelt worden. Er bildet ein Informations- und Dokumentationsmedium für die Berufsgruppen der Ärzte, Therapeuten, Pflegefachkräfte und Ernährungswissenschaftler in der Akut- und Rehabilitationsklinik, im ambulanten Bereich und in der stationären Pflege. Ebenso werden Patienten und Angehörige durch den Dysphagie-Pass im Problembewusstsein und ihrer Eigenverantwortung gestärkt sowie in die Diagnostik, Therapie und Behandlungsziele einbezogen. Ziele des Dysphagie-Passes sind die Vermeidung unnötiger Kosten und Komplikationen durch Mehrfachuntersuchungen und ungezielte Behandlungsansätze, die Optimierung von Prozess- und Ergebnisqualität sowie eine Verbesserung von Lebensqualität, Autonomie und Compliance der Betroffenen.
Einblicke in die systemische Supervision - Anwendung, Bedeutung und Nutzen im Kontext Logopädie - Forum Logopädie Heft 3 (26) Mai 2012 32-39
Einblicke in die systemische Supervision - Anwendung, Bedeutung und Nutzen im Kontext Logopädie - Forum Logopädie Heft 3 (26) Mai 2012 32-39
Janina Höh, Jens Müller
Supervision als berufsbegleitendes Instrument ermöglicht, sowohl fallspezifisch als auch interaktions- und persönlichkeitsbezogen, ein wertvolles Entwicklungspotenzial für LogopädInnen. Die systemische Supervision bietet Möglichkeiten prozessbezogen eigene Betrachtungsweisen zu erweitern, um diese wieder in das therapeutische Handeln einfließen zu lassen. Vorgestellt wird neben den theoretischen Hintergründen, das praktische Vorgehen anhand eines Fallbeispiels. Herausgearbeitet wird die spezifische Bedeutung gerade des systemischen Supervisionsansatzes für die logopädische Arbeit.
Logopädie im Kontext interdisziplinärer Versorgungsforschung - Forschungsthemen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung bei demografischen Veränderungen in der Gesellschaft - Forum Logopädie Heft 3 (26) Mai 2012 24-31
Logopädie im Kontext interdisziplinärer Versorgungsforschung - Forschungsthemen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung bei demografischen Veränderungen in der Gesellschaft - Forum Logopädie Heft 3 (26) Mai 2012 24-31
Tanja Grewe, Walter Huber
Der Gesundheitsforschungsrat hat 2009 eine Arbeitsgruppe berufen, um den Forschungsbedarf in den Gesundheitsfachberufen Pflege und Hebammenwesen, Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie zu ermitteln. Neben professionsübergreifenden Themen im Bereich der Versorgungsforschung wurden Vorschläge für den Ausbau von Forschung in den Gesundheitsfachberufen erarbeitet, die vor allem die Notwendigkeit einer systematischen Nachwuchsförderung in den Vordergrund stellen. In seiner jüngsten Empfehlung unterstützt der Gesundheitsforschungsrat ausdrücklich die Entwicklung der Gesundheitsfachberufe zu eigenständigen wissenschaftlichen Disziplinen. Der Beitrag bespricht die in der AG erarbeiteten interdisziplinären und versorgungsrelevanten Forschungsthemen aus Sicht der Logopädie.
Logopädische Arbeit mit Frühgeborenen und Säuglingen - Die Behandlung von Frühgeborenen und Säuglingen auf der pädiatrischen Intensivstation als logopädische Kernaufgabe - Forum Logopädie Heft 3 (26) Mai 2012 12-16
Logopädische Arbeit mit Frühgeborenen und Säuglingen - Die Behandlung von Frühgeborenen und Säuglingen auf der pädiatrischen Intensivstation als logopädische Kernaufgabe - Forum Logopädie Heft 3 (26) Mai 2012 12-16
Nicole Hübl
Frühgeborene und Säuglinge auf der pädiatrischen Intensivstation haben häufig Schwierigkeiten im Übergang von einer Sondenernährung zu einer komplett oralen Nahrungsaufnahme. Logopäden sind im interdisziplinären Team die Experten für die orale Nahrungsaufnahme. Sie können anhand standardisierter Verfahren das Trinkverhalten diagnostizieren und eine individuelle therapeutische Intervention planen. Diese kann die adäquate Positionierung des Kindes während des Trinkens umfassen sowie vorbereitende Stimulationen, die Anwendung von Füttertechniken und die Wahl des richtigen Saugers. Ganz besondere Bedeutung haben die Elternanleitung und Beratung im Fütterprozess. In Ländern wie den USA oder den Niederlanden sind Logopäden bereits präsent auf der pädiatrischen Intensivstation und konnten sich als Partner des interdisziplinären Teams etablieren. Auch in Deutschland sollten sich Logopäden auf diesem Gebiet positionieren.
Pädysphagie - Schluck- und Fütterstörungen bei Kindern - Plädoyer für einen neuen Oberbegriff als Ausdruck einer umfassenden Betrachtung und Aufwertung dieses zersplitterten Fachgebiets - Forum Logopädie Heft 3 (26) Mai 2012 6-11
Pädysphagie - Schluck- und Fütterstörungen bei Kindern - Plädoyer für einen neuen Oberbegriff als Ausdruck einer umfassenden Betrachtung und Aufwertung dieses zersplitterten Fachgebiets - Forum Logopädie Heft 3 (26) Mai 2012 6-11
Manuela Motzko, Melanie Weinert
Braucht das „Kind einen Namen“? Ja, das Kind braucht einen! Momentan hat es viele: Kindliche Schluckstörung oder Dysphagie, Fütterstörung, Mund-, Ess- und Trinkstörung, Trinkschwäche, Myofunktionelle Störung im orofazialen System. All diese Bezeichnungen stehen für eine spezifische Art der Schluckstörung im Kindesalter und haben nicht selten einen ursachenorientierten oder beschreibenden Charakter. Die Bezeichnung „Kindliche Dysphagie“ ist unter all den genannten noch die umfassendste. Die Autorinnen möchten einen neuen Fachbegriff ins Spiel bringen, der leicht über die Lippen geht und als Oberbegriff der Sache dienlich ist, d.h. umfassend für alle oben genannten Störungen steht. Sie sprechen sich für die Verwendung des Fachbegriffs Pädysphagie aus. Warum dies sinnvoll ist und welche weiteren Kategorisierungen daraus entstehen könnten, wird erläutert.
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