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Dekanülierungsmanagement in der Frührehabilitation - Ein Plädoyer für mehr Risikobereitschaft - Forum Logopädie Heft 3 (25) Mai 2011 22-25
Dekanülierungsmanagement in der Frührehabilitation - Ein Plädoyer für mehr Risikobereitschaft - Forum Logopädie Heft 3 (25) Mai 2011 22-25
Maria-Dorothea Heidler
Sprachtherapeuten werden zunehmend mit Patienten konfrontiert, die mit einer geblockten Trachealkanüle (TK) versorgt sind. Die Nachteile solcher Kanülen sind so zahlreich, dass möglichst rasch eine Entwöhnung angestrebt werden sollte. Der hier vorgestellte Behandlungspfad beginnt mit sukzessiv steigenden Entblockungsphasen unter Aufsatz eines Sprechventils und mündet über eine längerwährende Dauerabstöpslung in die Dekanülierung. Eine gewisse Risikobereitschaft des Therapeuten ist vor allem während der ersten Entblockungsphasen erforderlich, da hier die Gefahr zur Entstehung einer Pneumonie am größten ist. Allerdings wird die Gefährdung häufig überschätzt, da auch eine korrekt geblockte TK den Patienten nicht sicher vor dem Tiefertritt von Aspirat schützt und somit auch unter Dauerblockung ein hohes Pneumonierisiko besteht. Daher: Mehr Mut zur Entblockung, da sich durch Abwarten und Dauerblocken weder Sensibilität noch Sekretsituation von selbst verbessern!
Manuelle Schlucktherapie - reset the brain - Ein Plädoyer für neue Strategien, therapeutische Fertigkeiten und manuelle Vorgehensweisen in der Dysphagietherapie - Forum Logopädie Heft 3 (25) Mai 2011 6-13
Manuelle Schlucktherapie - reset the brain - Ein Plädoyer für neue Strategien, therapeutische Fertigkeiten und manuelle Vorgehensweisen in der Dysphagietherapie - Forum Logopädie Heft 3 (25) Mai 2011 6-13
Ricki Nusser-Müller-Busch, Renata Horst
Viele SchlucktherapeutInnen haben erfahren, dass die theoretische Ausbildung im Störungsbild Dysphagie alleine nicht ausreicht, um praktisch-therapeutische Fertigkeiten zu erwerben. Fortbildungen, in denen „Hand angelegt“ wird, haben großen Zulauf. Dieser Beitrag diskutiert theoretische Modelle und Methoden der Schlucktherapie sowie den derzeitigen praktischen Kompetenzerwerb. Die Autorinnen propagieren in der „Manuellen Schlucktherapie“ die Vermittlung von Therapiestrategien, therapeutischen Fertigkeiten und neuen manuellen Vorgehensweisen, die in einen Prozess der Handlungsförderung integriert werden. Die theoretische Grundlage und die Werkzeuge dieses inter- und transdisziplinären Vorgehens bilden u.a. das N.A.P.-Modell (Neuromuskuläre Arthro­ossäre Plastizität), die Prinzipien des motorischen Lernens und die ICF.
Mundgefühl und Myofunktion - Zur Bedeutung der Konsistenz von Nahrungsmitteln in der Ernährung von Kleinkindern - Forum Logopädie Heft 3 (25) Mai 2011 26-31
Mundgefühl und Myofunktion - Zur Bedeutung der Konsistenz von Nahrungsmitteln in der Ernährung von Kleinkindern - Forum Logopädie Heft 3 (25) Mai 2011 26-31
Helene Maier
Im Rahmen der hier vorgestellten Bachelorarbeit wurde anhand von Fachliteratur und ausgewählten Studien herausgearbeitet, inwieweit ein Zusammenhang besteht zwischen anhaltend weicher Ernährung und myofunktionellen Störungen. Hinsichtlich der Entwicklung von Mundmotorik und Nahrungsaufnahme ist anzunehmen, dass festere Konsistenzen neue, differenziertere Arten der Mundmotorik erforderlich machen: Aus vielfachen Studienergebnissen lässt sich schließen, dass die Konsistenz eines Nahrungsmittels das Bewegungsmuster von Kiefer und Zunge beeinflusst. Bei zu lange andauernder Ernährung mit Nahrungsmitteln weicher Konsistenz ist davon auszugehen, dass mangelnder sensorischer Input sowie ungenügende Bewegung Auswirkungen auf Wahrnehmung, Muskeltonus und (Fein-)Koordination im orofazialen Bereich haben. Eine Entwicklung myofunktioneller sowie phonetischer Störungen könnte begünstigt werden.
Standards für die klinisch-therapeutische Ausbildung in primär qualifizierenden Studiengängen der Logopädie - Forum Logopädie Heft 3 (25) Mai 2011 32-37
Standards für die klinisch-therapeutische Ausbildung in primär qualifizierenden Studiengängen der Logopädie - Forum Logopädie Heft 3 (25) Mai 2011 32-37
Melanie Janssen, Kerstin Bilda
In Deutschland ist es seit der Einführung der Modellklausel erstmalig möglich, primär qualifizierende Logopädie-Studiengänge zu entwickeln. Neben der theoretischen Ausbildung findet auch die klinisch-therapeutische Ausbildung auf akademischem Niveau statt. Zur möglichen Ausgestaltung und Umsetzung der klinisch-therapeutischen Ausbildung werden im Artikel zunächst zwei etablierte logopädische Studiengänge in den Niederlanden und Irland verglichen. Dabei werden insbesondere die Anforderungen, die die beiden Studienmodelle an das Ausbildungsprofil und die Organisation stellen, diskutiert. Als ein zukünftiges deutsches Modell wird der Modellstudiengang Logopädie der Hochschule für Gesundheit in Bochum vorgestellt. Es werden empfehlende Standards für eine systematische Implementierung wissenschaftsbasierter klinisch-therapeutischer Handlungskompetenzen in Logopädie-Studiengängen formuliert.
Zur Risikovermeidung im Dysphagiemanagement - Eine tabellarische Übersicht über risikobehaftete Situationen im Dysphagiemanagement und Maßnahmen zur Risikominimierung - Forum Logopädie Heft 3 (25) Mai 2011 14-21
Zur Risikovermeidung im Dysphagiemanagement - Eine tabellarische Übersicht über risikobehaftete Situationen im Dysphagiemanagement und Maßnahmen zur Risikominimierung - Forum Logopädie Heft 3 (25) Mai 2011 14-21
Georg Newesely, Melanie Weinert, Manuela Motzko, Alois Holzer
Eine therapeutische Handlung, bei der ein Fehler unterläuft, kann sich schwerwiegend auf die Gesundheit des Patienten auswirken. Dies gilt insbesondere für Tätigkeiten im Rahmen des Dysphagiemanagements, das besonders risikoträchtig ist. Werden die konkreten Risiken jedoch erkannt, kann die Einhaltung entsprechender Vorsichtsmaßnahmen zu einer Fehlervermeidung beitragen und die Gefahr einer Schädigung des Patienten verringern. In diesem Beitrag werden daher gefährliche Situationen und risikoreiche diagnostisch-therapeutische Interventionsschritte im Dysphagiemanagement aufgezeigt und Maßnahmen zur Risikominimierung vorgestellt.
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