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Fluency Shaping nach Pape/Tisch - Ein verhaltenstherapeutisches Konzept zur Behandlung jugendlicher und erwachsener Stotterer - Forum Logopädie Heft 2 (25) März 2011 20-23
Fluency Shaping nach Pape/Tisch - Ein verhaltenstherapeutisches Konzept zur Behandlung jugendlicher und erwachsener Stotterer - Forum Logopädie Heft 2 (25) März 2011 20-23
Wolfgang Tisch
In diesem Beitrag wird ein verhaltenstherapeutisches Konzept zur Behandlung von jugendlichen und erwachsenen Stotterpatienten vorgestellt. Mittels einer Sprechtechnik wird mit Patienten im Sinne des „Fluency Shapings“ flüssiges Sprechen eingeübt und in den Alltag transferiert. Seit mehr als 20 Jahren werden Patienten ambulant nach diesem Ansatz behandelt. Die Vorgehensweise zeichnet sich durch modularen Aufbau und Transparenz aus. Die unauffällig in die Spontansprache integrierbare Sprechtechnik unterstützt die Compliance der Patienten.
Frühkindliches Stottern: Abwarten oder sofort behandeln? Indikatoren für den Therapiebeginn auf der Basis von aktuellen Forschungsergebnissen - Forum Logopädie Heft 2 (25) März 2011 6-11
Frühkindliches Stottern: Abwarten oder sofort behandeln? Indikatoren für den Therapiebeginn auf der Basis von aktuellen Forschungsergebnissen - Forum Logopädie Heft 2 (25) März 2011 6-11
Christina Lattermann
Studienergebnisse der letzten Jahre legen nahe, dass ungefähr 75% aller stotternden Kinder eine spontane Remission aufweisen. Zum jetzigen Zeitpunkt kann jedoch nicht sicher vorausgesagt werden, welche Kinder die Redeflussstörung überwinden und welche ein persistierendes Stottern entwickeln werden. Untersuchungen verschiedener Forschergruppen haben in den vergangenen Jahren Risikofaktoren analysiert, die die Entwicklung eines überdauernden Stotterns begünstigen und/oder einen umgehenden Behandlungsbeginn erfordern. Diese Faktoren umfassen den Zeitpunkt des Beginns und die Dauer der Redeflussstörung, das Geschlecht des Kindes, das Vorkommen von Stottern in der Familie, die Entwicklung der Stottersymptomatik, die phonologische und die sprachliche Entwicklung des Kindes sowie den Einfluss der Redeflussstörung auf Kind und Eltern. Ärzte und TherapeutInnen sollten diese Faktoren bei der Entscheidung, ob und wann ein betroffenes Kind behandelt wird, berücksichtigen. Ein Instrument zum Erfassen und Bewerten der vorliegenden Risikofaktoren wird vorgestellt.
Konstruktive Komplextherapie des Stotterns nach O. Braun - Ein intra- und interkultureller Ansatz zur Behandlung des Stotterns - Forum Logopädie Heft 2 (25) März 2011 12-19
Konstruktive Komplextherapie des Stotterns nach O. Braun - Ein intra- und interkultureller Ansatz zur Behandlung des Stotterns - Forum Logopädie Heft 2 (25) März 2011 12-19
Karin Iqbal Bhatti
Der vorliegende Artikel stellt einen umfassenden und neuartigen Ansatz zur Behandlung des Stotterns vor, der sowohl intra- als auch interkulturell einsetzbar ist: Die Konstruktive Komplextherapie des Stotterns nach O. Braun. Zunächst werden die theoretischen Grundlagen beschrieben – der konzeptuelle Teil mit dem Modell der Therapeutischen Wirkfaktoren und der methodische Teil mit dem Problemorientierten Therapeutischen Stufenmodell. Abschließend veranschaulicht ein Fallbeispiel die Umsetzung dieses Behandlungsansatzes, der geleitet wird von kooperativem Handeln und den Schlüsselkompetenzen der Selbstorganisation und Eigenregulation.
Logopädie und Wirksamkeit - Bestandsaufnahme und Perspektive - ein Diskussionsbeitrag - Forum Logopädie Heft 2 (25) März 2011 28-33
Logopädie und Wirksamkeit - Bestandsaufnahme und Perspektive - ein Diskussionsbeitrag - Forum Logopädie Heft 2 (25) März 2011 28-33
Monica Bürki, Susanne Kempe, Jürgen Kohler, Jürgen Steiner
Wer eine Therapie leitet, übernimmt Verantwortung für einen nachvollziehbaren, begründeten, transparenten, dialogischen und reflektierten Prozess in Richtung eines individuell relevanten, lebensbedeutsamen Zieles. Alle hier genannten Adjektive sind Merkmale einer pädagogisch-therapeutischen Qualität. Methodenunabhängige Variablen wie Klientenfaktoren, Auftragsklärung und Zielvereinbarung sind hier relevante Größen und werfen ein neues Licht auf die Frage nach einer adäquaten Evaluationsforschung für die Logopädie. Für die Wirksamkeitsforschung in der Logopädie geht es um ein Überdenken des bisher direkt aus der evidenzbasierten Medizin übernommenen naturwissenschaftlichen Paradigmas und eine Wende hin zu Ökologie, Kooperation und Kontext. Diese gibt unserem Fach die Möglichkeit, einzelne Methoden nicht in einer Wirksamkeitskonkurrenz zu sehen, sondern nach übergeordneten, verbindenden und integrativen Faktoren zu suchen.
Zielsetzung in der Aphasietherapie - Eine empirische Untersuchung von Rehabilitationsberichten - Forum Logopädie Heft 2 (25) März 2011 24-27
Zielsetzung in der Aphasietherapie - Eine empirische Untersuchung von Rehabilitationsberichten - Forum Logopädie Heft 2 (25) März 2011 24-27
Pia Dallmeier, Christina Thies, Holger Grötzbach, Ulla Beushausen
Genau definierte Therapieziele stellen den Schlüssel für eine erfolgreiche Aphasietherapie dar. Zum einen sollen sie operationalisiert und damit messbar sein. Zum anderen sollen sie sich auf die Komponenten Funktion, Aktivität, Partizipation und Kontextfaktoren des Modells der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) beziehen. Rehabilitationsziele eignen sich zur Evaluation der Behandlungserfolge. Dafür müssen sie in Rehabilitationsberichten dokumentiert werden. Ziel der vorgestellten Arbeit war es, logopädische Berichte von PatientInnen mit einer Aphasie hinsichtlich der darin enthaltenen Ziele zu analysieren. Anhand von literaturbasierten Kriterien wurden 24 logopädische Entlassungsberichte aphasischer PatientInnen aus 13 deutschen Rehakliniken bezüglich der Therapieziele ausgewertet. Es konnte gezeigt werden, dass die Berichte den Kriterien nur in sehr eingeschränktem Maße gerecht wurden. Zum Ende des Artikels werden Möglichkeiten für die Praxis aufgezeigt, wie Ziele klientenzentriert erarbeitet und dokumentiert werden können.
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