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Ambulante Dysphagietherapie im Hausbesuch - Besonderheiten und Möglichkeiten professioneller häuslicher Versorgung von Menschen mit Dysphagie - Forum Logopädie Heft 6 (24) November 2010 26-31
Ambulante Dysphagietherapie im Hausbesuch - Besonderheiten und Möglichkeiten professioneller häuslicher Versorgung von Menschen mit Dysphagie - Forum Logopädie Heft 6 (24) November 2010 26-31
Melanie Weinert, Manuela Motzko
Die klinischen Diagnostikverfahren und therapeutischen Maßnahmen bei dysphagischen Klienten, die im häuslichen Bereich betreut werden, unterscheiden sich inhaltlich nicht wesentlich von den therapeutischen Interventionen in der stationären Phase oder der ambulanten Praxis. Aber was macht diese Art der häuslichen Dysphagiebehandlung so besonders? Wo liegen mögliche Konfliktpotentiale mit dem Betroffenen, dem pflegenden Angehörigen und/oder dem betreuenden Pflegepersonal? Was ist anders, wenn der Therapeut als „Gast“ im privaten Umfeld des Patienten agiert? Welche rechtlichen Grenzsituationen können Bedenken verursachen? Der Artikel stellt die Besonderheiten der häuslichen Dysphagietherapie heraus und beschreibt Möglichkeiten für eine gute Optimierung des Versorgungskonzeptes und eine interdisziplinäre Betrachtung des individuellen Störungsbildes durch das Dysphagieteam.
Aphasie oder Demenz? Der Beitrag der Sprachtherapie zur Differenzialdiagnose und zur therapeutischen Intervention - Forum Logopädie Heft 6 (24) November 2010 6-13
Aphasie oder Demenz? Der Beitrag der Sprachtherapie zur Differenzialdiagnose und zur therapeutischen Intervention - Forum Logopädie Heft 6 (24) November 2010 6-13
Silke Gosch-Callsen, Silke Maren Pfeil
Bei einer Vielzahl hirnorganischer Erkrankungen ist die Sprache als komplexe kog­nitive Funktion mitbetroffen. Insbesondere als Folge von Schlaganfällen in der linken Hirnhälfte kann es zu Aphasien kommen mit ausgeprägter Symptomatik, sowohl expressiv als auch rezeptiv. Die sprachlichen Auffälligkeiten bei den verschiedenen Demenzformen weisen einige ähnliche Fehlerarten auf, sind andererseits aber deutlich von den Aphasien zu unterscheiden, besonders im Hinblick auf die Pragmatik – das sprachliche Verhalten in der Interaktion. Neben dem wissenschaftlich-linguistischen Interesse an diesen Fragestellungen sind sicher auch die Antworten für Diagnose, Verlauf und Therapie der sprachlichen Abweichungen von Bedeutung. Über die Erkenntnis hinaus, dass bei Aphasie mehr die Sprachsystematik, bei Demenz eher das sprachliche Verhalten betroffen ist, sollten neuere Ansätze zur Beschreibung und Einteilung allen auf diesem Fachgebiet Tätigen bekannt sein.
Aphasien bei Kindern - ein unterschätztes Phänomen - Folgen, Prognose und Langzeitverlauf im Überblick - Forum Logopädie Heft 6 (24) November 2010 20-25
Aphasien bei Kindern - ein unterschätztes Phänomen - Folgen, Prognose und Langzeitverlauf im Überblick - Forum Logopädie Heft 6 (24) November 2010 20-25
Melanie Kubandt
Aphasie bei Kindern findet bis heute in der Aphasieforschung und -behandlung nur wenig Beachtung. Dies liegt vor allem daran, dass man lange Zeit annahm, es handle sich um ein seltenes Phänomen und die Prognose sei im Vergleich zu Aphasien bei Erwachsenen sehr gut. In den letzten Jahren hat sich diese Sicht gewandelt. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass eine erworbene Hirnschädigung im Kindesalter mit besonderen Risiken verbunden ist. Im vorliegenden Überblicksbeitrag werden neuere Erkenntnisse zu Folgen, Prognose und Langzeitverlauf der Aphasien im Kindesalter präsentiert und notwendige Schlüsse für die Intervention aufgezeigt.
Teach the Teacher: Prüfungen in der logopädischen Ausbildung - Innovative schriftliche und mündliche Prüfungsmethoden - Forum Logopädie Heft 6 (24) November 2010 32-37
Teach the Teacher: Prüfungen in der logopädischen Ausbildung - Innovative schriftliche und mündliche Prüfungsmethoden - Forum Logopädie Heft 6 (24) November 2010 32-37
Katja Weidtmann, Stefanie Bühling
In einer Umfrage zum didaktischen Weiterbildungsbedarf von Lehrlogopäden zeigten die Befragten angesichts des Stellenwerts von Prüfungen in der logopädischen Ausbildung großes Interesse an innovativen schriftlichen und mündlichen Prüfungen. Nach einem Überblick über die Funktionen, Ziele und Gütekriterien von Prüfungen werden verschiedene moderne schriftliche, mündliche und praktische Prüfungsmethoden vorgestellt und in das Modell der Lernpyramide von Miller mit ihren Kompetenzebenen eingeordnet. Betont wird die Bedeutung von innovativen Prüfungsmethoden im Hinblick auf die Modularisierung und Akademisierung der logopädischen Ausbildung.
Unterstützte Kommunikation bei progredienten Erkrankungen - ICF-orientiertes Vorgehen am Beispiel von Menschen mit fortschreitenden Dysarthrien/Dysarthrophonien - Forum Logopädie Heft 6 (24) November 2010 14-19
Unterstützte Kommunikation bei progredienten Erkrankungen - ICF-orientiertes Vorgehen am Beispiel von Menschen mit fortschreitenden Dysarthrien/Dysarthrophonien - Forum Logopädie Heft 6 (24) November 2010 14-19
Barbara Giel, Andrea Liehs
Zentral bedingte Sprach- und Sprechstörungen im Rahmen progredienter Erkrankungen zeigen Grenzen in einer rein funktionstherapeutisch ausgerichteten sprachtherapeutischen Versorgung auf. Im Sinne eines ICF-orientierten Vorgehens ermöglicht der häufig unaufhaltsame Verlust der Lautsprache bei fortschreitenden Erkrankungen immer weniger eine aktive Teilhabe am Alltag. Durch körpereigene, externe nichtelektronische und/oder externe elektronische Kommunikationsformen sollen dem Betroffenen ergänzende oder auch ersetzende Kommunikationsmöglichkeiten zur Verbesserung der Alltagskommunikation geboten werden. Ausgehend von einer umfassenden sprachtherapeutischen Diagnostik soll anhand ICF-orientierter Zielformulierungen der Einsatz von Unterstützter Kommunikation (UK) bei Menschen mit fortschreitenden Dysarthrien/Dysarthrophonien aufgezeigt werden.
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