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Alles im Blick?! Kindertherapien im Spannungsfeld zwischen ganzheitlichen und sprachspezifischen Ansätzen - Forum Logopädie Heft 5 (24) September 2010 20-25
Alles im Blick?! Kindertherapien im Spannungsfeld zwischen ganzheitlichen und sprachspezifischen Ansätzen - Forum Logopädie Heft 5 (24) September 2010 20-25
Imke Nierhaus
Innerhalb der Therapie von Sprachentwicklungsstörungen lassen sich ganzheitliche und sprachspezifische Ansätze unterscheiden. Der vorliegende Artikel stellt einen Kriterienkatalog vor, anhand dessen die praktizierende LogopädIn ihre Entscheidung für einen der Ansätze störungsspezifisch begründen kann. Die Kriterien werden von Annahmen über das therapeutische Wissen, die Dynamik der Sprachentwicklung, der Klassifikation von Sprachentwicklungsstörungen sowie den Einfluss psychosozialer Faktoren abgeleitet. Gleichzeitig betont der Artikel die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit verschiedener Fachgruppen in der Therapie von Sprachentwicklungsstörungen.
Der Anamneseleitfaden zum Sprach- und Sprecherwerb - Ein Instrument für die Kindersprachtherapie - Forum Logopädie Heft 5 (24) September 2010 14-19
Der Anamneseleitfaden zum Sprach- und Sprecherwerb - Ein Instrument für die Kindersprachtherapie - Forum Logopädie Heft 5 (24) September 2010 14-19
Maike Gumpert, Petra Komtheuer, Susanne Vogt
Dieser Beitrag thematisiert Funktion, Art und Form der Anamneseerhebung in der Kindersprachtherapie. Die Inhalte der Anamnese werden aus theoretischer und klinischer Sicht beleuchtet. Außerdem wird der halbstrukturierte Leitfaden Anamnese zum Sprach- und Sprecherwerb für die mündliche Anamneseerhebung bei kindlichen Sprach- und Sprechstörungen vorgestellt. Mit seiner Orientierung an der Sichtweise der ICF (WHO 2001) lassen sich individuelle Gegebenheiten in der Entwicklung und der Lebenswelt des betroffenen Kindes erfassen, die dann in Diagnostik und Intervention einfließen können. Die Anamneseerhebung wird dabei nicht als bloße Sammlung von Informationen verstanden. Sie verfolgt zusätzlich Ziele zum Aufbau von Beziehung und Kooperation.
Sprachdiagnostik im Kindergarten - Zur Bedeutung interdisziplinärer Zugänge bei der Bestimmung sprachlicher Kompetenzen von Kindern im Vorschulalter - Forum Logopädie Heft 5 (24) September 2010 26-31
Sprachdiagnostik im Kindergarten - Zur Bedeutung interdisziplinärer Zugänge bei der Bestimmung sprachlicher Kompetenzen von Kindern im Vorschulalter - Forum Logopädie Heft 5 (24) September 2010 26-31
Timm Albers
Trotz eines bundesweit einheitlichen Rahmens für die frühe Bildung im Elementarbereich fallen die Vorschläge zur Feststellung der sprachlichen Kompetenzen von Kindern im Vorschulalter sehr unterschiedlich aus. So gibt es derzeit keine einheitlichen Vorgaben, auf welcher diagnostischen Basis im Kindergarten Entscheidungen darüber getroffen werden, ob und zu welchem Zeitpunkt ein Kind gefördert werden soll. Der in einigen Bundesländern zu erkennenden Strategie, Sprachfördermaßnahmen aufgrund von Beobachtungsverfahren zuzuweisen, stehen spracherwerbstheoretisch begründete Aussagen gegenüber, dass dies auf der Grundlage reiner Beobachtungen oder subjektiver Erfahrungswerte nicht möglich ist. Von pädagogischen Fachkräften wird in diesem Kontext eine diagnostische Kompetenz vorausgesetzt, für die sie in der Regel nicht ausgebildet worden sind. Im vorliegenden Beitrag soll daher zunächst ein Einblick in die diagnostische Praxis von Kindertageseinrichtungen gegeben werden, um auf dieser Grundlage Perspektiven einer interdisziplinären Zusammenarbeit bei der Feststellung von Sprachkompetenz von Kindern im Vorschulalter herauszuarbeiten. In diesem Zusammenhang wird eine Kombination aus standardisierter Diagnostik und prozessorientierter Dokumentation sprachlicher Fähigkeiten vorgeschlagen und auf die Möglichkeiten der interdisziplinären Kooperation zwischen pädagogischem und medizinisch-therapeutischem Fachpersonal hingewiesen.
Supervidiertes Heimtraining bei Aphasie: Sprachlernen im Dialog - Eine randomisierte parallele Gruppenstudie - Forum Logopädie Heft 5 (24) September 2010 6-13
Supervidiertes Heimtraining bei Aphasie: Sprachlernen im Dialog - Eine randomisierte parallele Gruppenstudie - Forum Logopädie Heft 5 (24) September 2010 6-13
Ruth Nobis-Bosch, Luise Springer, Irmgard Radermacher, Walter Huber
Eine wichtige Voraussetzung für signifikante Leistungsverbesserungen bei postakuten und chronischen Aphasien ist intensives und hochfrequentes Lernen. Ein supervidiertes Heimtraining kann die Intensität und damit auch die Effektivität konventioneller Sprachtherapie steigern, die in der Regel ein- bis zweimal wöchentlich angeboten wird. Ziel der vorliegenden Studie war der Nachweis der Wirksamkeit eines supervidierten Heimtrainings unter Einsatz des elektronischen Sprachtrainers B.A.Bar. Verglichen wurde ein sprachliches Heimtraining (B.A.Bar) mit einem nicht-sprachlichen Heimtraining (visuo-kognitive Übungen). Im sprachlichen Heimtraining wurden Dialoge aus alltäglichen Kommunikationssituationen geübt. Die Ergebnisse zeigen stabile, signifikante sprachliche und kommunikative Verbesserungen und eine verbesserte sprachliche Partizipation nach dem B.A.Bar Heimtraining.
Vom Input zum Outcome - Berufliche Arbeitsaufgaben als Grundlage für die Kompetenzableitung in der Logopädie - Forum Logopädie Heft 5 (24) September 2010 32-37
Vom Input zum Outcome - Berufliche Arbeitsaufgaben als Grundlage für die Kompetenzableitung in der Logopädie - Forum Logopädie Heft 5 (24) September 2010 32-37
Claudia Pahn, Monika Rausch, Julia Siegmüller
Im Zuge europäischer Vergleiche hat sich im Bildungswesen eine Abwendung von einer inhaltlich-institutionellen Bestimmung von Bildungsgängen hin zu einer Kompetenzorientierung vollzogen (Bologna- bzw. Brügge-Kopenhagen-Prozess), von der die Logopädie nicht nur durch die Verabschiedung der Modellklausel im Logopädengesetz mitbetroffen ist. Der Artikel skizziert die Veränderungen im Bildungssystem, konkretisiert die Auswirkungen auf die Logopädie und beschreibt, wie im Deutschen Bundesverband für Logopädie (dbl) berufliche Arbeitsaufgaben bestimmt und berufliche Kompetenzen daraus abgeleitet werden, so dass aus dieser Zusammenschau von Beruflichen Arbeitsaufgaben und beruflichen Kompetenzen ein Berufs- und Kompetenzprofil entsteht. Es wird ein Work-in-progress-Zustand präsentiert, der das angestrebte Ergebnis erkennen lässt.
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